Center for Digital Humanism

Stadt Wien, Bund und Universitäten stärken Wien als internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus.

Wien setzt einen weiteren Meilenstein und baut seine internationale Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus konsequent aus. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, der Universität Wien, der TU Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Central European University (CEU) unterstützt die Stadt Wien die Gründung des neuen Center for Digital Humanism Vienna (CDH Vienna).

Die Gründung des CDH Vienna erfolgt im Rahmen der internationalen Digital Humanism Conference 2026, die von 24. bis 26. Juni in Wien stattfand. Mit dem neuen Zentrum vertiefen Bund, Stadt und Universitäten ihre langjährige Zusammenarbeit im Bereich des Digitalen Humanismus und stärken Wien als international sichtbaren Forschungs- und Innovationsstandort.

Neues Zentrum vernetzt Forschung, Politik und Gesellschaft

Getragen wird das CDH Vienna vom Bundesministerium für Wissenschaft, der Stadt Wien, der Universität Wien, der TU Wien, der WU Wien und der CEU. Das Zentrum wird große interdisziplinäre Forschungs- und Innovationsprojekte koordinieren, wissenschaftliche Expertise für Politik und Verwaltung bereitstellen und internationale Kooperationen im Bereich des Digitalen Humanismus vorantreiben. Es soll Kompetenzen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft bündeln und Wien als zentralen Standort für den gesellschaftlichen Diskurs über die Chancen und Herausforderungen digitaler Technologien weiter stärken.

Digitaler Humanismus als Wiener Erfolgsmodell

Der Digitale Humanismus hat seinen Ursprung in Wien und entwickelt sich zunehmend zu einem internationalen Orientierungsrahmen für die Gestaltung der digitalen Transformation. Mit dem neuen Zentrum erhält dieser Ansatz nun eine dauerhafte, institutionelle Verankerung.

Mit der Gründung des Center for Digital Humanism Vienna setzt Wien gemeinsam mit dem Bund und seinen Universitäten einen weiteren strategischen Schritt, um seine internationale Sichtbarkeit als Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationsmetropole auszubauen und die digitale Transformation aktiv im Sinne der Menschen zu gestalten.

Peter Knees übernimmt Aufbau des Zentrums

Als designierter Direktor wird Peter Knees den Aufbau des CDH Vienna begleiten und dessen internationale Vernetzung vorantreiben.

Starkes Signal für die digitale Zukunft Wiens

Gruppenfoto

v.l.n.r.: Peter Knees (designierter Direktor des CDH Vienna), Gemeinderat Stefan Gara, Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Eva Wittenberg (CEU), Sebastian Schütze (Rektor Uni Wien), Jens Schneider (Rektor TU), Rupert Sausgruber (Rektor WU)

Vizebürgermeisterin Barbara Novak sieht in der Gründung des neuen Zentrums ein starkes Signal für die digitale Zukunft Wiens:

Digitalisierung ist für Wien kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, das immer den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Mit dem neuen Zentrum für Digitalen Humanismus setzen Stadt und Wissenschaft gemeinsam ein starkes Zeichen für eine wertebasierte digitale Zukunft. Unser Ziel bleibt klar: Moderne Technologien sollen das Leben erleichtern, Teilhabe stärken und dem Gemeinwohl dienen.

Für Wiens Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler ist die Gründung des neuen Zentrums ein weiterer Meilenstein, um Wiens internationale Vorreiterrolle im Digitalen Humanismus nachhaltig zu stärken:

Wien hat sich in den vergangenen Jahren als internationale Hauptstadt des Digitalen Humanismus etabliert. Diese Position bauen wir konsequent aus: Mit dem Center for Digital Humanism Vienna investieren wir in Spitzenforschung und schaffen einen Ort, an dem die großen Fragen der Digitalisierung gemeinsam mit Wissenschaft, Politik und Gesellschaft bearbeitet werden. Denn die Digitalisierung darf nicht dem freien Markt überlassen werden, sondern muss von uns allen politisch, ethisch und demokratisch gestaltet werden. So setzt Wien ein starkes internationales Zeichen für technologischen Fortschritt im Dienst des Menschen.