Digitale Rechte: Die Wiener Kindercharta

Digitale Rechte sichtbar machen – die Wiener Charta für Kinder und Jugendliche

Am 25. Juni fand im Wiener Rathaus die Vorstellung der „Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche“ statt, veranstaltet durch die Kinder- und Jugendanwaltschaft und das Menschenrechtsbüro der Stadt Wien.

Die Wiener Charta für digitale Rechte ist ein wichtiger Schritt, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum sichtbar zu machen und langfristig abzusichern. Sie verbindet Schutz, Teilhabe und Chancengleichheit und setzt ein klares Zeichen, dass Wien digitale Rechte als Grundvoraussetzung für ein gerechtes Aufwachsen ernst nimmt.

Die Charta ist in einem breit angelegten Beteiligungsprozess entstanden. In Workshops, Gesprächen und Online-Formaten haben Kinder und Jugendliche ihre Sichtweisen eingebracht und die Inhalte aktiv mitgestaltet.

Veranstaltungssaal, Menschen

Vorstellung der „Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche“

Podiumsdiskussion

In einer Podiumsdiskussion waren Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, NGO und einem Jugendbeirat vertreten.

Mit dabei waren:

  • Marina Hanke (SPÖ)
  • Dolores Bakos (NEOS)
  • Klemens Himpele (Chief Information Officer der Stadt Wien)
  • Eva Czernohorszky (Wirtschaftsagentur Wien)
  • Barbara Buchegger (Safer Internet)
  • Esther Hofbäck (Jugendbeirat)

Diskutiert wurden insbesondere:

  • die digitale Chancengleichheit
  • die Verantwortung der Wirtschaft im Jugendschutz
  • die Bedeutung von digitalen Kompetenzen in der Bildung
  • konkrete Schutzmaßnahmen im digitalen Raum

Die Runde war sich einig: Digitale Rechte sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Die Diskussion zeigte, dass die Wiener Charta nicht nur als Leitbild verstanden wird, sondern als praxisorientiertes Instrument, das Verwaltung, Bildungseinrichtungen und Wirtschaft gleichermaßen einbindet.

Von Gleichbehandlung bis Gesundheit: 8 Stationen

Die Veranstaltung wurde von einem interaktiven Stationenbetrieb begleitet. Jede Station widmete sich einem zentralen Thema und lud zum Austausch ein:

  • Gleichbehandlung und Inklusion – Digitale Angebote sollen für alle zugänglich sein, ohne Barrieren und Ausgrenzung.
  • Bildung – Digitale Kompetenzen müssen von klein auf gestärkt werden, auch mit Fortbildungen für Pädagog*innen.
  • Sicherheit – Vom Umgang mit Hass im Netz bis zu Datenschutzfragen. Besonders im Fokus: die Aktion „Frag den Hacker“, wo Jugendliche erfuhren, wie Profis arbeiten.
  • Recht auf Information – Inhalte müssen so gestaltet sein, dass Kinder und Jugendliche sie verstehen können.
  • Digitale Beteiligung – Wie Jugendliche online mitbestimmen können, etwa über Kinder- und Jugendparlamente oder die Beteiligungsplattform der Stadt.
  • Verantwortung der Wirtschaft – Unternehmen müssen stärker eingebunden werden, wenn es um Kinder- und Jugendrechte im digitalen Raum geht.
  • Digitale Gesundheitsdienste – Plattformen wie feel-ok.at oder ready4life zeigen, wie Gesundheitsinformationen jugendgerecht vermittelt werden können.
  • Recht auf persönlichen Kontakt – Digitale Angebote sollen Begegnungen ergänzen, aber nicht ersetzen.

Weitere Informationen und Kontakt

Forschungsfest 2025 – Forschung erleben

Ob Palatschinken-Roboter, Axolotl oder Handys, die riechen lernen: Beim Wiener Forschungsfest im Frühling 2025 gab es viel zu entdecken. Mitten in der Wiener City zeigte die Wirtschaftsagentur Wien gemeinsam mit Unternehmen, Universitäten und Fachhochschulen, wie spannend Forschung aus Wien sein kann. 3 Tage lang verwandelte sich das Wiener Rathaus in einen Hotspot für Wissenschaft, Technologie und Innovation.

Über 13.000 Besucher*innen nutzten das Wochenende, um bei freiem Eintritt Wissenschaft hautnah zu erleben und mit circa 200 Forschenden, Fachkräften und Technologiebegeisterten aus unterschiedlichen Disziplinen ins Gespräch zu kommen.

Ein Forschungsfest für alle

Ein besonderer Fokus lag darauf, Menschen aller Altersgruppen anzusprechen.

Für die Jüngsten gab es einen eigenen Kleinkindbereich, in dem spielerisches Forschen im Mittelpunkt stand. Beim Wettbewerb „Wer baut den höchsten Turm?“ konnten Kinder ihre Geschicklichkeit testen, mit dem Mikroskop „Zoomy“ Alltagsgegenstände unter die Lupe nehmen oder mithilfe von Bee-Bots erste Schritte im Programmieren wagen.

Mehr als 30 interaktive Stationen luden Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen und Staunen ein. Zusätzlich konnten junge Besucher*innen bei interaktiven Workshops tiefer in die Welt der Forschung eintauchen. Ob Robotik, Umwelttechnologien, KI oder Chemie: Die Vielfalt der Themen spiegelte die breite Forschungslandschaft Wiens wider und zeigte, wie eng Zukunftsthemen mit dem Alltag der Menschen zusammenhängen.

Kinder und Erwachsene betrachten eine Drohne.

Mehr als 30 Stationen luden zum Mitmachen und Staunen ein.

Ein Highlight für Erwachsene war das Forschungscafé am Samstag. In humorvollen und leichtverständlichen Kurzvorträgen gaben Wissenschaftler*innen Einblicke in ihre Arbeit. So hatte das Publikum die Möglichkeit, sich über den neuesten Stand der Forschung zu informieren, angefangen von der Frage, wie Tiere miteinander kommunizieren, über spannende Geheimnisse des Universums und der Quanten, bis hin zu den neuesten Fortschritten in der Krebsforschung.

Zukunftsthemen entdecken und Zukunftsberufe kennenlernen

Forschung, Technologie und Digitalisierung sind zentrale Bausteine für Wien als Smart City. Mit mehr als 1700 Einrichtungen und rund 50.000 Beschäftigten verbessert die Forschungslandschaft in Wien die städtische Infrastruktur, fördert nachhaltige Lösungen für das tägliche Leben und schafft neue Arbeitsplätze. So konnten die Gäste des Wiener Forschungsfestes nicht nur Zukunftsthemen kennenlernen, sondern sich Dank der „Straße der Zukunftsberufe“ auch zu Zukunftsberufen beraten lassen.

Wien ist damit nicht nur ein Zentrum der Innovation, sondern auch ein Ort, an dem Forschung auf allen Ebenen erlebbar ist. Damit das so bleibt, macht das Wiener Forschungsfest seit 2008 alle 2 Jahre Wissenschaft für alle zugänglich und begeistert die nächsten Generationen für einen Beruf in der Forschung. Die vielen strahlenden Kinderaugen haben gezeigt, dass dies erfolgreich gelungen ist.

Weiterführende Informationen

Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien

Open Data MeetUp Wien & Wein

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien lädt am 25. September 2025 von 16 bis 18 Uhr alle Interessierten ins Info-Center Inselinfo auf der Donauinsel ein, die offenen Datenschätze der Stadt und deren Nutzung kennenzulernen sowie über Open Data zu diskutieren. Gerhard Hartmann, Chief Open Data Officer der Stadt Wien, führt durch die Veranstaltung.

Programm

  • Vorstellung Nachfolge Brigitte Lutz
  • Parlament: Was gibt es Neues? (Simon Hofer)
  • Data Spaces – ein Überblick von der DIO (Data Intelligence Offensive)
  • Ausblick

Im Anschluss gibt es für die Teilnehmer*innen Gelegenheit zum Netzwerken und Wein vom Weingut Wien Cobenzl zu verkosten.

DiDays NextGen 2025 – Girls-Tage

Mädchen gestalten Wiens digitale Zukunft

Die DiDays NextGen 2025 sind ein mehrtägiges Bildungsformat der Stadt Wien. Im Juni 2025 luden sie über 400 Schüler*innen im Alter von 7 bis 22 Jahren in die Welt der digitalen Technologien ein. Veranstaltet von UIV Urban Innovation Vienna im Auftrag der Stadt Wien, bildet dieses Format die Nachwuchsschiene der Digital Days der DigitalCity.Wien. In Workshops, Diskussionen und interaktiven Formaten wurden Themen wie technologische Entwicklung, Cybersecurity und künstliche Intelligenz praxisnah vermittelt.

Ein besonderer Fokus lag auf der gezielten Förderung von Mädchen. Zu diesem Zweck wurden die NextGen Girls-Tage angeboten. Ziel war es, bei den Mädchen mit niederschwelligen Formaten digitale Neugier und Interesse zu wecken sowie einen kritischen Umgang mit digitalen Medien anzuregen. Zudem sollten Ängste und Barrieren abgebaut werden.

Digital Girls Hackathon – 16./17. Juni 2025

Im A1 Headquarter entwickelten 60 Unterstufen-Schülerinnen von Wiener Schulen an 2 Tagen kreative App-Ideen zum Thema „So wird Wien nachhaltiger!“. Unterstützt von Coaches sammelten sie erste Programmier-Erfahrung, arbeiteten im Team und präsentierten ihre Projekte vor einer hochkarätig besetzten Jury aus weiblichen Role-Models.

Die Teams mit den besten Ideen werden bei den Digital Days 2025 vor den Vorhang geholt und im Rahmen der Verleihung des Hedy-Lamarr-Preises feierlich ausgezeichnet.

Tech4Girls-Workshoptag – 18. Juni 2025

100 Schülerinnen im Alter von 10 bis 19 Jahren folgten der Einladung zu einem Workshoptag für Mädchen im Innovationsforum der Stadt Wien.

In den spannenden und altersgerechten Workshops diskutierten und arbeiteten Expert*innen mit den Mädchen zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Gaming, Robotik, Frauen-Gesundheit und Empowerment. Das Thema Cybersecurity wurde in einem kreativen Escape Room Format behandelt.

Tech4Girls-Workshoptag im Innovationsforum der Stadt Wien

Starke Kooperationspartner*innen

Das Format zeigt exemplarisch, wie digitale Bildung gelingen kann: kreativ und partizipativ. Die Formate wurden gemeinsam mit starken Kooperationspartner*innen aus der Stadt Wien und aus der DigitalCity.Wien entwickelt und gestaltet. Ziel ist es, Digitalisierung mit einem niedrigschwelligen Zugang zu Technologie „begreifbar“ zu machen.

Beitrag zur Digitalen Agenda Wien 2030 und der Digitalen Bildungsstrategie

Mit den DiDays NextGen im Allgemeinen und den Mädchenschwerpunkt-Formaten im Besonderen leisten die Partner*innen einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der Digitalen Agenda Wien 2030 und der Digitalen Bildungsstrategie. Insbesondere unterstützen sie das strategische Ziel, Aktivitäten zur Anhebung des Frauenanteils in der IT zu fördern, um insbesondere bei Mädchen früh das Interesse an Digitalisierung und Technik (MINT) zu wecken.

DiDays NextGen 2025 Rückblick – DigitalCity.Wien

Werden Sie Teil unserer Test-Community!

Sie möchten mitbestimmen, wie die digitalen Angebote der Stadt Wien gestaltet werden?
Wir suchen Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen, die uns Rückmeldungen zur Benutzerfreundlichkeit unserer digitalen Services geben. So stellen wir sicher, dass wichtige Informationen der Stadt einfach und schnell zugänglich sind.

Als Mitglied unserer Test-Community können Sie uns zu Verbesserungen unserer Website wien.gv.at sowie zu Angeboten wie Mein Wien oder der Stadt Wien App Feedback geben.

 

So läuft es ab:

  • Sie erhalten von Zeit zu Zeit eine Einladung per E-Mail.
  • Häufig geht es um kurze Online-Klicktests, die Sie flexibel am Smartphone oder Computer erledigen können.
  • Gelegentlich laden wir auch zu ausführlicheren App-Tests, Gesprächsrunden, Veranstaltungen oder Interviews ein.

Sie entscheiden bei jeder Einladung selbst, ob Sie teilnehmen möchten.

Gemeinsam entwickeln wir die digitalen Services der Stadt weiter – einfach, verständlich und bürgernah.

Zertifizierung Rechenzentrum

Informationssicherheit und Resilienz

Mit der Zertifizierung des 2. Rechenzentrum-Standorts der Stadt Wien hat Wien Digital (MA 01) einen wesentlichen Meilenstein erreicht. Die Zertifizierung nach der international anerkannten EN 50600-Norm bedeutet einen wichtigen Schritt in Richtung Informationssicherheit und Resilienz kritischer Infrastrukturen.

Die EN 50600-Norm definiert klare Anforderungen an die Planung, den Bau und den Betrieb von Rechenzentren – mit einem besonderen Fokus auf Verfügbarkeit, physische Sicherheit und Energieeffizienz. Das zertifizierte Rechenzentrum erreicht die Verfügbarkeitsklasse 3. Das bedeutet, dass eine hochverfügbare Infrastruktur vorhanden ist, die gegen verschiedene Störfaktoren abgesichert ist.

Diese hohe Verfügbarkeit ist für Unternehmen und öffentliche Institutionen unverzichtbar. Insbesondere im Kontext der Business Continuity und des Datenschutzes ist dies ein entscheidender Faktor.

Betriebssicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Wien Digital verfolgt den Anspruch, höchste Betriebssicherheit mit Energieeffizienz zu vereinen. Auf einer Fläche von 3.059 Quadratmetern beherbergt das Rechenzentrum nicht nur leistungsstarke Server, sondern auch modernste Klima- und Lüftungssysteme, Netzersatzanlagen, USV-Anlagen, Brandmelde- und Löschanlagen sowie eine Kältezentrale.

Das ausgeklügelte Kühlsystem bestehend aus Kältemaschinen, Umluftkühlern in den Rechner-Räumen sowie Rückkühlern sorgt für eine effiziente Kälteerzeugung. Ein Teil der Abwärme des Rechenzentrums wird nicht nur an die Umwelt abgegeben, sondern über Wärmetauscher und Wärmepumpen dem Gebäude zur Verfügung gestellt.

In der kalten Jahreszeit erfolgt die Rückkühlung über Freecooling: Die natürliche Außentemperatur wird genutzt, um das Kühlmedium ohne oder mit minimalem Einsatz von Kältemaschinen zu kühlen. In den Server-Räumen wird mithilfe der Kaltgang-Einhausung die gekühlte Luft gezielt zu den IT-Komponenten geleitet, um die Effizienz der Kühlung noch weiter zu erhöhen. Dies reduziert den ökologischen Fußabdruck erheblich.

Für die Zukunft gerüstet

Mit der Zertifizierung positioniert sich Wien Digital auch für die zukünftigen Anforderungen der NIS2-Richtlinie und gewährleistet höchste Standards in der Cybersicherheit und Resilienz der kritischen Infrastruktur.

Future Fit Festival 2025 – Rückblick

Das Future Fit Festival des waff war ein voller Erfolg. Bei diesem stadtweiten Informations- und Weiterbildungsformat, das im Frühjahr 2025 stattfand, wurden Menschen aller Altersgruppen dazu motivierte, neue Kompetenzen zu entdecken und sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen. Im Zentrum standen praxisnahe Workshops, die digitale, technische und soziale Fähigkeiten stärken.

28.600 Wiener*innen von 14 bis 65 Jahren haben von April bis Juni 265 Veranstaltungen in allen 23 Bezirken besucht. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des größten Bildungsfestivals Europas waren die 180 Partner-Organisationen, die spannende und teils exklusive Einblicke in Berufswelten und Unternehmensabläufe gegeben haben. Das attraktive Programm des Future Fit Festivals war auch im Internet ein Hit: 120.000 Website-Aufrufe und eine Reichweite von 13,5 Millionen Videoaufrufen auf Social Media zeigen das große Interesse an Jobs und Skills der Zukunft.

Verschiedenste Partner*innen beteiligten sich an dem stadtweiten Angebot. Dazu zählt unter anderem Urban Innovation Vienna (UIV), die im Rahmen der DigitalCity.Wien-Initiative mit einem eigenen Workshop-Angebot mit dem Titel „Digitales Design – Digitalisierung selbst gestalten“ vertreten waren.

Menschen an Schultischen

28.600 Wiener*innen haben 265 Veranstaltungen in allen 23 Bezirken besucht.

Workshop „Interaktionsdesign für die Pflege der Zukunft“

Im Mittelpunkt des UIV-Workshops stand die Frage, wie digitale Lösungen im Bereich Pflege gestaltet werden können – benutzungsfreundlich, inklusiv und praxisnah. Innerhalb von nur einer Stunde entwickelten die Teilnehmenden erste Konzepte für interaktive Apps, ganz ohne technische Vorkenntnisse, aber mit viel Kreativität und Empathie.

Gezeichnete Skizzen von Handy-Apps

Skizzen von Handy-Apps

Didaktischer Zugang: kreativ und interaktiv

Durch den Einsatz von Storytelling, Rollenspielen und analogen Skizzen lernten die Teilnehmenden

  • wie sich digitale Nutzer*innen-Bedürfnisse erkennen lassen,
  • wie eine logische und intuitive Benutzer*innen-Führung entsteht und
  • wie soziale Herausforderungen durch digitale Anwendungen adressiert werden können.

Im Workshop wurden in 4 Gruppen User Interfaces für eine App entwickelt, die Angehörigen die Suche nach geeigneten Pflegekräften erleichtert – individuell anpassbar, intuitiv bedienbar und auf die Bedürfnisse der pflegebedürftigen Person zugeschnitten.

Digitale Kompetenzen gemeinsam gestalten

Das Format zeigt exemplarisch, wie digitale Bildung gelingen kann: kreativ, partizipativ und handlungsorientiert. Die Teilnehmenden waren aktiv eingebunden, entwickelten eigene Ideen und präsentierten ihre Lösungsansätze in Kleingruppen. So wurde Digitalisierung nicht nur vermittelt, sondern gemeinsam gestaltet – im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“.

Beitrag zur Digitalen Agenda Wien 2030

Mit dem Future Fit Festival insgesamt und innovativen Formaten wie dem beschriebenen Workshop der Urban Innovation Vienna leisten die Partner einen konkreten Beitrag zur Umsetzung der Digitalen Agenda Wien 2030, insbesondere zu dem strategischen Ziel der Unterstützung von Arbeitnehmer*innen beim Erwerb und bei der Verbesserung beruflicher digitaler Kompetenzen

Kontakt

Das war das „Space in the City“-Festival

Am 24. und 25 Juni 2025 fanden sich jeweils rund 1.000 Menschen am Karlsplatz im Herzen von Wien ein, um bei „Space in the City“ mehr über Erdbeobachtung und den Weltraum zu erfahren. Ganz nach dem Motto „Space for everyone – Der Weltraum ist für alle da“ brachte das Festival Schulkinder, Gründer*innen, Weltraum-Expert*innen und alle, die vom Weltraum begeistert sind, zusammen.

Ziel war es, die Faszination des Weltraums und von Satelliten erlebbar zu machen. Ein Fokus der Veranstaltung lag auf der multimedialen und künstlerischen Vermittlung des Themas Erdbeobachtung, um zu zeigen, wie wir den Weltraum für ein besseres und nachhaltigeres Leben auf der Erde nutzen können.

Buntes Programm für Groß und Klein

Ein besonderes Programm-Highlight stellte der SpaceBuzz dar, bei dem knapp 1.000 Kinder und Erwachsene in einer Rakete mithilfe von Augmented Reality und Virtual Reality einen Weltraumflug erleben und den „Overview-Effekt“ unserer Erde erfahren durften.

Raketenförmiger Anhänger

Im SpaceBuzz konnte man einen virtuellen Weltraumflug erleben.

Gemeinsam mit der Bildungsinitiative DiDays Next Gen, die die UIV Urban Innovation Vienna GmbH im Auftrag der Stadt Wien umsetzt, hatte das Festival das Ziel, besonders auch junge Menschen für Erdbeobachtung und den Weltraum begeistern. Vormittags lernten an 3 Tagen 250 Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren dank spannender technologischer Tools mehr über Erdbeobachtung und was sie der Gesellschaft alles bieten kann.

Bei der Installation „Wien in E – Was hört ein Satellit?“ wurden interaktive Klangbilder aus der Perspektive eines Satelliten geschaffen. Bei dem Live-Konzert der italienischen Pianistin Isabella Libra, die gemeinsam mit der österreichischen Künstlerin Eva Petrič Erdbeobachtungsbilder vertonte, und dem Live-DJ-Set von Harald Moser, Creative Mastermind der Ars Electronica, blieb keiner still sitzen. Das Programm wurde durch eine Fashion Show des italienischen Labels „earthncycle“, mit einer überraschenden Tanzperformance auf dem Karlsplatz ergänzt.

Abendliche Höhepunkte auf der Show-Bühne

Beim Abendprogramm „Space for NextGen“ inspirierten weibliche Trailblazer des Weltraumbereichs die nächste Generation auf ihrem Karriereweg. Ruth Grützbauch und Florian Freistetter (bekannt von den Science Busters) begeisterten mit ihrem Bühnenprogramm „Das Universum“.

Ein abendlicher Höhepunkt im Lichte der Karlskirche war der Vortrag der österreichischen „Astronautin“ Carmen Possnig. Die Reserve-Astronautin verdeutlichte, wie wir alle einen Platz im Weltraum finden können.

Frau in Astronautenanzug spricht

Reserve-Astronautin Carmen Possnig

Vom umfangreichen Programm überzeugten sich vor Ort auch Österreichs Weltraumminister Peter Hanke aus dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie Josef Aschbacher, der Generaldirektor der European Space Agency, die gemeinsam mit 50 Schüler*innen das Festival-Angebot erkundeten.

Der von der UIV Urban Innovation Vienna GmbH betriebene Vienna Geospace Hub ist ein Innovationslabor der Stadt Wien, gefördert durch BMIMI / FFG, in dem an der intelligenten Nutzung von Satellitendaten für urbane Anwendungen gearbeitet wird – mit konkretem Nutzen für die Stadtverwaltung und ihre Bürger*innen. Der Hub ist ein Paradebeispiel für den Innovationsgeist der Stadt Wien, der als Initiator und Experimentierumgebung für innovative Forschungsprojekte der Stadt, wie RAVEN oder ADUCAT, dient.