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Mit Pionier*innen und Baupraxis digitale Innovationen voranbringen

Die Stadt Wien setzt auf enge Partnerschaften mit Wissenschaft, anderen Städten und der Bauwirtschaft, um BIM-Standards, offene Formate und praxistaugliche Lösungen gemeinsam zu entwickeln. Viele Grundlagen für den breiten Einsatz von BIM sind noch in Arbeit. Deshalb sind reale Anwendungsfälle, Forschungspartnerschaften und der Austausch aus Planung, Bau und Betrieb entscheidend, um Innovationen wie automatisierte Prüfungen, modellbasierte Baufortschrittskontrolle oder zirkuläre Bewertungsverfahren voranzutreiben.

Kooperationen helfen zudem, den großen Bestand an Gebäuden und Infrastruktur effizient zu erfassen, zu modellieren und qualitativ zu prüfen. So können Methoden geteilt und Skaleneffekte genutzt werden. Nur gemeinsam lassen sich Standards setzen, Innovationen beschleunigen und der Gebäudebestand in eine digitale, nachhaltige Zukunft überführen.

Diese Zusammenarbeit spiegelt sich in konkreten Netzwerken wider: Wien tauscht sich intensiv mit Städten wie Zürich und Hamburg aus, ist Mitglied bei buildingSMART Austria, beteiligt sich an der ÖIAV-Arbeitsgruppe öffentlicher Auftraggeber und arbeitet mit der Plattform Digital Findet Stadt zusammen.

Gemeinsam werden Standards, Leitlinien und Schulungsangebote entwickelt, Pilotprojekte begleitet und Werkzeuge getestet, damit digitale Methoden nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch und rechtlich tragfähig werden.

Kurz gesagt: Wien fördert BIM nicht isoliert, sondern als kooperative, praxisorientierte Transformation. Durch Partnerschaften, Pilotprojekte und offene Standards sollen Innovationen beschleunigt, Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern vermieden und die Grundlage für eine nachhaltige, digitale Bau- und Immobilienwirtschaft geschaffen werden.

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