Besuch AI:AT Factory

Zu Gast bei Österreichs Supercomputern

Bei einem Besuch der AI Factory Austria AI:AT und von Austrian Scientific Computing erhielten Vertreter*innen der Stadt Wien Einblicke in Österreichs Hochleistungsrechner und deren Potenziale für Verwaltung, Wirtschaft und Forschung. Dabei ging es um die Frage, welche Rolle Supercomputer für Künstliche Intelligenz und die digitale Transformation einer Stadt spielen.

Künstliche Intelligenz, datenbasierte Anwendungen und komplexe Simulationen benötigen vor allem Rechenleistung. Wie diese in großem Umfang bereitgestellt wird und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, stand im Mittelpunkt des Besuchs.

Die Gastgeber Markus Stöhr und Karl Kugler gaben Einblicke in die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von High Performance Computing (HPC) und stellten Österreichs Position im europäischen Supercomputing-Ökosystem vor.

Leistungsfähige und ressourcenschonende Infrastruktur

Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Simulationen und Modellierungen über Künstliche Intelligenz und Machine Learning bis hin zu Big-Data-Analysen. Damit ist das Thema auch für die digitale Transformation der Stadt Wien relevant.

Die Digitale Agenda Wien 2030 sieht moderne Technologien wie KI als wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung der Stadt und ihrer Services. Neben Know-how ist dafür auch eine leistungsfähige, resiliente und ressourcenschonende digitale Infrastruktur notwendig.

Der Rundgang durch die Anlagen zeigte, wie stark die verfügbare Rechenleistung in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Über europäische Kooperationen besteht zudem Zugang zum Supercomputer LEONARDO in Bologna.

Austrian Scientific Computing stellt die nationale Supercomputing-Infrastruktur für Wissenschaft, Forschung und Innovation bereit. Die AI Factory Austria ergänzt diese Infrastruktur mit Angeboten rund um das Thema Künstliche Intelligenz  – von Beratung und Projektunterstützung über Zugang zu Rechenleistung bis hin zu Trainings und der Vernetzung mit Expert*innen.

Mehrwert für die Stadt und deren Bewohner*innen

Für Wien sind solche Einblicke besonders wertvoll, denn mit der zunehmenden Nutzung von KI, großen Datenmengen und digitalen Modellen wird der Zugang zu leistungsfähiger und effizienter Recheninfrastruktur immer wichtiger. Gleichzeitig braucht digitale Transformation Kompetenzen, Kooperation und den Austausch mit Forschung und Technologiepartner*innen.

Der Besuch ermöglichte es, potenzielle Anwendungsfelder für die digitale Stadt von morgen zu erkennen. Das steht im Einklang mit der Digitalen Agenda Wien 2030, die technologische Innovation mit einem konkreten Mehrwert für die Stadt und alle Wiener*innen verbinden will.