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Digitaler Humanismus Award für WienKI

1. Preis in der Kategorie „Projekte“

3 Auszeichnungen in kurzer Zeit – und ein klarer roter Faden: Mit WienKI verfolgt die Stadt Wien konsequent einen Ansatz, der Innovation mit Verantwortung, Sicherheit und Menschenzentrierung verbindet. Nach 2 internationalen Anerkennungen ist nun ein 3. Preis hinzugekommen: der 1. Preis in der Kategorie „Projekte“ beim „Digitaler Humanismus in der Praxis Award“.

Digitaler Humanismus in der Praxis

Digitalisierungsstadträtin Barbara Novak betont die Bedeutung dieser Auszeichnung:

Mit WienKI verbinden wir Künstliche Intelligenz und digitale Verantwortung zu einem gemeinsamen Auftrag. Unser Fokus liegt darauf, Technologie so zu gestalten, dass sie den Menschen konkret nützt. Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg: Wien steht für eine Digitalisierung, die Innovation ermöglicht und gleichzeitig Vertrauen schafft. Genau darin liegt die Stärke des digitalen Humanismus – und genau daran arbeiten wir jeden Tag.

Ein 3. Preis – weil Technik dem Menschen dienen soll

Der „Digitaler Humanismus in der Praxis Award“ zeichnet Initiativen aus, die digitale Technologien im Sinne des Menschen gestalten – also nicht nur technisch stark sind, sondern sich an Werten orientieren: Demokratie, Inklusion, Privatsphäre, Freiheit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Innovation.

Genau hier setzt WienKI an: als Plattform, die Künstliche Intelligenz nutzbar macht und gleichzeitig klare Leitplanken für Transparenz, Datenschutz und Sicherheit einzieht.
Dass WienKI dafür nun in der Kategorie „Projekte“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde, freut alle Beteiligten besonders: Es ist eine Bestätigung dafür, dass „Digitaler Humanismus“ nicht nur ein Leitbild ist, sondern in der Verwaltung praktisch umgesetzt werden kann.

Schon 2-mal ausgezeichnet: internationale Anerkennung für den Wiener Weg

Der aktuelle Preis reiht sich in 2 bereits erreichte Auszeichnungen ein. Beide honorieren die Kombination aus Innovationskraft und Verantwortung:

  1. EU Public Sector Tech Watch Best Cases Award 2025 (Kategorie Government-to-Government)
    Dieser Preis würdigt den ganzheitlichen Ansatz, KI verantwortungsvoll, sicher und Nutzer*innen-orientiert in der Verwaltung zu etablieren. Auch die internationale Bühne zeigt: WienKI ist ein Modell, das über Wien hinaus Aufmerksamkeit erzeugt.
    WienKI gewinnt EU Public Sector Tech Watch Best Cases Award 2025
  2. Red Hat Innovation Award 2025
    Hier stand besonders der Einsatz von Open-Source-Technologien, Interoperabilität und die technische Umsetzung im Fokus. Der Award hebt hervor, dass WienKI auf einer Plattform betrieben wird, die skalierbaren und modernen KI-Betrieb ermöglicht – mit dem Ziel, Anbieterabhängigkeiten zu reduzieren und zukunftsfähige IT-Strukturen zu stärken.
    Red Hat Innovation Award für Stadt Wien

Warum „Digitaler Humanismus“ bei KI besonders wichtig ist

Gerade bei Künstlicher Intelligenz entscheidet sich, ob technischer Fortschritt zu mehr Teilhabe, Qualität und Fairness führt oder neue Abhängigkeiten und Risiken schafft. Der „Digitaler Humanismus in der Praxis Award“ macht genau jene Projekte sichtbar, die zeigen, wie Technologie menschenzentriert eingesetzt werden kann.

Das zentrale Referenzdokument der Bewegung ist das Wiener Manifest für einen digitalen Humanismus – und die Award-Initiative versteht sich als Bühne für praxisnahe Umsetzungen.

Ein Blick auf den letztjährigen Award illustriert das gut: 2025 wurde unter anderem ein Projekt der Klinik Floridsdorf ausgezeichnet, das „gelingende Kommunikation“ im Klinikalltag mithilfe einer digitalen Lösung unterstützt – entwickelt mit Fokus auf Teilhabe und Barrierefreiheit: Digital Humanism Award: Klinik Floridsdorf

Mit Unterstützung von KI erstellt

KI-Rahmenbedingungen

Transparenter und vertrauenswürdiger Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Stadt Wien

Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Stadt Wien: Sie kann Verwaltungsabläufe effizienter gestalten, den Service für Bürger*innen verbessern und neue Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Stadt sowie zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft ermöglichen.

Gleichzeitig bringt der Einsatz von KI neue Fragenstellungen mit sich: Wie stellen wir Transparenz sicher? Wie gehen wir mit Risiken um? Wie schaffen wir Vertrauen in neue Technologien?

Systeme und Use-Cases

KI-Anwendungen unterscheiden sich deutlich voneinander: Einige helfen bei alltäglichen Aufgaben, während andere entscheidenden Einfluss auf wichtige Entscheidungen haben. Die Stadt unterscheidet dabei zwischen dem KI-System selbst und dem jeweiligen KI-Use-Case.

  • KI-Systeme bezeichnen Funktionalitäten, die entweder auf klassischem Machine Learning sowie logik- oder wissensbasierten Methoden oder KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (zum Beispiel Large Language Models beziehungsweise generativen KI-Modellen) basieren.
  • KI-Use-Case ist ein konkreter Anwendungsfall, bei dem KI eingesetzt wird, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen oder etwas zu verbessern, zum Beispiel um Prozesse zu optimieren, bei Entscheidungen zu helfen oder Muster in Daten zu erkennen.

Ein risikobasierter Ansatz als Leitprinzip

Die Stadt Wien legt größten Wert auf die sorgfältige Auswahl und Anwendung innovativer Technologien. Dafür werden klar definierte und transparente Standards eingesetzt, die sowohl technische Exzellenz als auch rechtliche Anforderungen gewährleisten. Besonderes Augenmerk gilt der stringenten Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, insbesondere den Vorgaben des EU‑AI‑Acts.

EU-AI-Act Exkurs

Die Verordnung zur künstlichen Intelligenz ist ein Rechtsakt der Europäischen Union, der das Ziel hat, KI zu regulieren. Es handelt sich dabei um die erste umfassende Regulierung dieser Art weltweit.

Die Entstehung begann im Jahr 2019. Am 21. Mai 2024 wurde sie von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet und am 12. Juli 2024 offiziell veröffentlicht.

Gültig ist die Verordnung seit 1. August 2024. Viele ihrer Bestimmungen traten bereits ab dem 2. Februar 2025 in Kraft, die meisten jedoch erst ab dem 2. August 2026.

Transparenz und Vertrauen als Voraussetzung

Technische Innovation allein genügt nicht, um Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll in einer Stadt einzusetzen. Entscheidend ist ein transparenter Rahmen, der Risiken frühzeitig erkennt und Vertrauen fördert. Eine interne Dienstanweisung regelt den gesamten KI- und Cloud-Compliance Prozess (CKT-Prozess) und sorgt dafür, dass KI-Anwendungen vor ihrer Einführung sorgfältig geprüft werden.

Der CKT-Prozess ist in folgenden 2 Phasen unterteilt:

  • Phase 1: Bewertung des Geschäftsfalles (Geschäftsanforderung-, Business-Needs und Initiale Risikobewertung)
  • Phase 2: Nach Auswahl einer oder mehreren KI- oder Cloud-Services für den konkreten Geschäftsfall erfolgt die Bewertung der Service-Provider und der ausgewählten Cloud Services.

In bestimmten Use-Cases kann es sinnvoll sein, einen Proof of Concept (PoC) durchzuführen, um die Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit gezielt zu prüfen.

Welche Aspekte werden geprüft?

  • Datenschutzaspekte: Es wird geprüft, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden und wie die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie weiterer rechtlicher Vorgaben sichergestellt wird. Dabei stehen insbesondere die Datensicherheit, die Minimierung der Datenerhebung und transparente Informationspflichten im Fokus.
  • Betriebliche Aspekte: Die Integration der KI-Lösung in bestehende Arbeitsabläufe wird bewertet. Dazu zählen die Auswirkungen auf Mitarbeitende, notwendige Weiterbildungen, Anpassungen von Prozessen sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs und die Akzeptanz innerhalb der Organisation.
  • Security-Sicht: Die technische Infrastruktur und die IT-Systeme werden gezielt daraufhin überprüft, ob sie den Sicherheitsanforderungen der jeweiligen KI-Anwendung genügen. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie Netzwerksicherheit, Schutz vor unbefugtem Zugriff, sichere Cloud-Lösungen sowie die Gewährleistung von Datenintegrität und -verfügbarkeit. Zusätzlich wird bewertet, ob die Systeme skalierbar und wartbar sind, ohne Kompromisse bei der IT-Sicherheit einzugehen.

Insbesondere die risikobasierte Bewertung, der Fokus auf Datenschutz und die technische Sicherheit spiegeln die Kernpunkte des EU-AI-Act wider. So trägt Wien dazu bei, dass KI verantwortungsvoll und im Einklang mit europäischen Rechtsgrundlagen eingesetzt wird und die Interessen der Bürger*innen gewahrt bleiben.

Um sicherzustellen, dass alle aktuellen Trends und Standards im Prozess berücksichtigt werden, unterliegt die interne Richtlinie zur Steuerung des CKT-Prozesses einer regelmäßigen Überprüfung hinsichtlich ihrer Aktualität. Spätestens nach 5 Jahren wird die Gültigkeit der Richtlinie aufgehoben und der CKT-Prozess entsprechend dem aktuellen Stand angepasst.

KI im Sinne des Digitalen Humanismus

Der Wiener Zugang zu KI ist eng mit dem Digitalen Humanismus verbunden. Technologie steht im Dienst der Menschen – nicht umgekehrt. Das bedeutet: Effizienzgewinne und Innovationen gehen Hand in Hand mit ethischen Grundsätzen, demokratischen Werten und sozialer Verantwortung.

KI wird daher nicht isoliert als technische Lösung betrachtet, sondern als Teil eines größeren gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmens: Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI)

Austausch mit Expert*innen aus dem In- und Ausland

Um breite Dynamik der KI-Themen gerecht zu werden, setzt die Stadt Wien bewusst auf Vernetzung und Austausch. Im Dialog mit nationalen und internationalen Fach-Expert*innen aus Verwaltung (zum Beispiel Vienna Science Days, Cloud Community Public Administration), Wissenschaft und Wirtschaft werden neue Entwicklungen reflektiert, Erfahrungen geteilt und Best Practices diskutiert.

Fazit

Wir nutzen die Potenziale von KI gezielt und haben dafür transparente Rahmenbedingungen geschaffen, die einen risikobasierten Ansatz verfolgen. So stellt die Stadt Wien sicher, dass technologische Innovationen verantwortungsvoll eingesetzt werden und gleichzeitig flexibel auf neue Anforderungen reagiert werden kann.

AI-Expert*innen-Pool – Rückblick 2025

Auch 2025 war der AI-Expert*innen-Pool der Stadt Wien eine zentrale Plattform für fachlichen Austausch, strategische Diskussionen und die gemeinsame Weiterentwicklung des verantwortungsvollen KI-Einsatzes in der Stadtverwaltung. In unterschiedlichen Formaten kamen Expert*innen aus Wissenschaft, Recht, Wirtschaft und Verwaltung zusammen, um aktuelle Entwicklungen einzuordnen, Bedarfe sichtbar zu machen und konkrete Impulse für die Weiterarbeit zu setzen.

Überblick der Veranstaltungen 2025:

  • Jahresauftakt-Veranstaltung der AI-Expert*innen im Februar
  • Kompetenznetzwerktreffen im Mai zum Thema „Wien als Universitäts- und KI-Standort“: Paper zur Dokumentation der Diskussion
  • „Next Gen Minds“-Event im Juni: Austausch und Dialog mit jungen Menschen zur Weiterentwicklung von KI-Angeboten der Stadt Wien mit den Experten Fridolin Wenny und Stefan Woltran
  • KI Use-Case Tag im September: rechtliche Einordnung durch Jeannette Gorzala und jede Menge spannende Use-Cases
  • Digital Days 2025 im Oktober: „Der europäische Weg in der digitalen Welt“ mit Expertin Iris Eisenberger
  • Kompetenznetzwerktreffen im November 2025: Thema „KI-Informationsservice und Beschwerdemanagement“ mit Expertin Jeannette Gorzala

Jahresauftakt mit Expert*innen-Austausch

Den Auftakt bildete im Februar ein Austauschformat des AI-Expert*innen-Pools mit Themen für das Jahr 2025. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen aus den jeweiligen Fachgebieten der Expert*innen und deren Relevanz für die Stadt Wien. Die Schwerpunkte lagen unter anderem auf Governance-Fragen, Kompetenzaufbau, europäischen Rahmenbedingungen sowie dem praktischen Einsatz von KI in der Verwaltung.

Kompetenznetzwerktreffen: „Wien als Universitäts- und KI-Standort“

Am 19. Mai fand ein Kompetenznetzwerktreffen unter dem Titel „Starker Universitätsstandort Wien trifft starken Wiener KI-Standort“ statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die vorhandene wissenschaftliche Exzellenz Wiens noch stärker mit den Bedarfen des Digitalstandorts verknüpft werden kann. Diskutiert wurden Kooperationsmodelle zwischen Stadt, Universitäten und Wirtschaft, der Zugang zu Daten- und Rechenressourcen sowie die Rolle der Stadt als Möglichmacherin von KI-Innovationen. Ein zentrales Thema war die Notwendigkeit eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung.

„Next Gen Minds“-Event: Dialog mit jungen Menschen

Das erstmals durchgeführte Event „Next Gen Minds“ hatte das Ziel, Jugendliche aktiv in den Dialog zu KI, Digitalisierung und digitalen Angeboten der Stadt Wien einzubinden. In interaktiven Formaten diskutierten junge Menschen gemeinsam mit Expert*innen aus dem AI Expert*innen Pool zentrale Themen wie Bildung und KI, digitale Rechte, Fake News sowie die Zukunft von Arbeit. Begleitet wurde das Event unter anderem von den Experten Fridolin Wenny und Stefan Woltran. Die Perspektiven der Jugendlichen lieferten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung jugendgerechter, digitaler Angebote der Stadt und machte deutlich, wie wichtig dieser jungen Zielgruppe niederschwellige, verständliche und vertrauenswürdige Information ist.

KI Use-Case Tag: Rechtliche Einordnung und Praxisbezug

Im Rahmen des KI Use-Case Tags am 9. September 2025, organisiert von UIV Urban Innovation Vienna, standen konkrete KI-Anwendungsfälle aus der Stadtverwaltung im Mittelpunkt. Ziel war es, bestehende und neue KI-Themen systematisch zu diskutieren, Bedarfe zu identifizieren und Best Practices sichtbar zu machen. Die Expertin Jeannette Gorzala gab einen kompakten rechtlichen Input und ordnete aktuelle Entwicklungen im Kontext von KI-Regulierung und KI-Governance ein.

Digital Days: Der europäische Weg in der digitalen Welt

Im Programm der Digital Days 2025 im Oktober war der AI-Expert*innen-Pool ebenfalls vertreten. In der Podiumsdiskussion „Der europäische Weg in der digitalen Welt“ diskutierte Expertin Iris Eisenberger gemeinsam mit Vertreter*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Technologie zentrale Fragen rund um digitale Souveränität, Regulierung und Innovation. Teil der Podiumsdiskussion waren Klemens Himpele (CIO der Stadt Wien), Dominic Weiss (CEO Wirtschaftsagentur Wien), Thomas Arnoldner (Deputy CEO A1 Telekom Austria) und Johann Schachner (CEO Atos Österreich).

Kompetenznetzwerktreffen im November

Ein weiteres Kompetenznetzwerktreffen im November widmete sich dem Thema „KI-Informationsservice und Beschwerdemanagement“. Diskutiert wurden Anforderungen an transparente Informationsangebote für Bürger*innen sowie mögliche Strukturen für den Umgang mit Beschwerden im Zusammenhang mit KI-Anwendungen. Die RTR brachte dazu fachliche Inputs ein, ergänzt durch eine rechtliche Einordnung des AI-Acts durch die Expertin Jeannette Gorzala.

Ausblick

Der AI-Expert*innen-Pool wird auch im Jahr 2026 eine zentrale Plattform sein, um Expertise zu bündeln, Perspektiven zusammenzuführen und den verantwortungsvollen Einsatz von KI in Wien aktiv mitzugestalten.

Der AI-Expert*innen-Pool wird von Urban Innovation Vienna im Auftrag der Stadt Wien koordiniert.

KI Use-Case Tag 2025

Inspirierende Workshops und spannende Use-Cases

Am 9. September 2025 fand im Rahmen des KICK Lab der zweite KI Use-Case Tag der Stadt Wien statt, eine Anschlussveranstaltung an den erfolgreichen Auftakt im Jahr 2024. Ziel war es auch in diesem Jahr, bestehende Anwendungen von KI in der Wiener Verwaltung sichtbar zu machen, Bedarfe der Dienststellen zu sammeln und gemeinsam neue Ideen für den Einsatz von KI zu entwickeln.

Organisiert wurde die Veranstaltung von UIV Urban Innovation Vienna. Rund 70 Teilnehmende aus über 35 Magistratsabteilungen, stadtnahen Unternehmen und Organisationen fanden sich im das forum, dem Klima- und Innovationsforum der Stadt Wien ein, um sich inspirieren zu lassen.

Inspirationen aus der Stadt für die Stadt

Den Auftakt machte Expertin Jeannette Gorzala mit einer Keynote zum aktuellen Rechtsrahmen und dem AI Act. Es folgten zahlreiche Showcases und Use-Cases aus der Stadt Wien und den Wiener Stadtwerken, beispielsweise in den Bereichen Förderantragserstellung, Analyse von Umfragedaten und Sprachübersetzungen in Echtzeit.

KI-basierte Wissensdatenbanken waren ein zentrales Thema des Tages. Den Nachmittag leitete Erich Prem von der TU Wien mit einer Keynote zum digitalen Humanismus in der Stadtverwaltung ein.

Workshops

Ein abwechslungsreiches Workshop-Programm zu folgenden Themen lud die Teilnehmer*innen zum gemeinsamen Arbeiten ein:

Workshop Geo-KI: Darstellung des Potenzials moderner Datenquellen und wie sie Mobile Mapping oder jährliche Luftbildaufnahmen und Satellitendaten für die Stadt Wien ermöglichen. Es wurden verschiedene Use-Cases diskutiert, etwa die automatische Erkennung von Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen.

Workshop Wissensdatenbanken: Mit WienKI hat die Stadt Wien eine modulare Plattform geschaffen, die Mitarbeiter*innen bei alltäglichen Fragen in der Verwaltungspraxis unterstützt. Die Anwendung nutzt eine ständig wachsende Wissensdatenbank, die auf der digitalen Dokumentation der Stadt basiert.

Workshop Prompting Together: KI-Expert*innen der Stadt Wien arbeiten mit Fach-Expert*innen an der Optimierung von Prompts für verschiedene Problemstellungen, zum Beispiel zum Dokumentenvergleich mit KI. Damit entstand ein praxisnahes Set an Best Practices für die Anwendung von KI im Verwaltungsalltag.

Workshop Bedarfserhebung in den Dienststellen: Der KI Use-Case Tag dient der Stadt außerdem zur Bedarfserhebung. Von Themen der automatisierten Antragserstellung und Prüfung von Unterlagen über automatisierte Protokollierung bis zur KI-gestützten Datenerhebung für Baustellen zeigt sich ein breites Bild an Ideen und Bedarfen für den KI-Einsatz in der Wiener Verwaltung.

Anknüpfung an den KI Use-Case Tag von 2024

Die Veranstaltung knüpfte nahtlos an den KI Use-Case Tag 2024 an, vertiefte die damals gestarteten Diskussionen und entwickelte sie weiter. Klar wurde: KI kann dort echten Mehrwert schaffen, wo konkrete Verwaltungsprozesse entlastet, Daten klug genutzt und konkrete Anwendungsfälle unterstützt werden.

Der KI Use-Case Tag des KICK Lab der UIV Urban Innovation Vienna stellt damit eine wichtige Plattform für eine längerfristige KI-Umsetzung in der Stadt Wien dar, die innovative Technologien verantwortungsvoll und zielgerichtet für die Verwaltung und städtische Unternehmen sichtbar macht.

Intelligente Suche für Gesundheitswesen

Medizinisches Fachpersonal hat oft nur einige Minuten Zeit, um sich auf Patient*innen vorzubereiten. Dabei muss es sich schnell einen Überblick über die in der elektronischen Krankengeschichte abgelegten relevanten Dokumente verschaffen. Im Wiener Gesundheitsverbund liegen rund 80 Prozent aller Daten in den elektronischen Krankengeschichten als unstrukturierte Informationen vor und sind für Auswertungen nicht nutzbar.

Semantische Suche steigert Behandlungsqualität und Effizienz

Die „Semantische Suche“, ein gemeinsames Projekt von Wien Digital (MA01) und IBM, ermöglicht die strukturierte Abfrage wesentlicher medizinischer Informationen aus den unstrukturierten Textdokumenten. Dazu zählen zum Beispiel Diagnosen, Leistungen und verschriebene Medikamente.

Mit der Funktion „Patient Overview“ kann medizinisches Fachpersonal mit einem Klick relevante Befunde aus allen Abteilungen und Häusern gemeinsam durchsuchen, um beispielsweise Vorerkrankungen und Medikamente abzufragen. Die Funktion ist in allen Kliniken des Wiener Gesundheitsverbundes (WIGEV) und dem AKH verfügbar. Sie bietet die Möglichkeit, Diagnosen, Allergien oder Symptome effizient zu finden. Dadurch wird die Behandlungsqualität deutlich gesteigert. In anonymisierter Form sind die Daten zudem erstmals für Forschung, Klinik und Qualitätskontrolle nutzbar.

Vorteile für medizinisches Personal und Patient*innen

  • Bessere Übersichtlichkeit der Patient*innen-Daten
  • Effiziente Suche in komplexen Krankengeschichten
  • Anonymisierte Analysen zur Qualitätssicherung und Forschung
  • Optimierung von Behandlungspfaden zur Verbesserung des Leistungsangebots

Innovative Datenanalyse

Bei der Datenanalyse wurden insgesamt rund 40 Millionen Dokumente aus elektronischen Krankengeschichten ausgewertet, die täglich aktualisiert werden. Das Tool wurde in den Befundbrowser web.okra und das Informationssystem „AKIM“ integriert und ist ab sofort in den Kliniken des WIGEV und im AKH verfügbar.

Werner Nabicht, Abteilungsleiter von Wien Digital:

Das Projekt „Semantische Suche“ liefert einen wesentlichen Beitrag in der Behandlungsqualität und Effizienz und ist eine innovative Technologie, die den Mehrwert von Daten in der klinischen Praxis steigert.

 

AI-Expert*innen-Pool – Rückblick 2024

Anfang 2024 formierte sich der AI-Expert*innen-Pool, der eine beratende Funktion für die Stadt Wien in Fragen rund um Künstliche Intelligenz (KI) einnimmt. Der AI-Expert*innen-Pool setzt sich aus 10 internationalen Expert*innen zusammen und diskutiert aktuelle Trends im Bereich KI.

Vorträge und Diskussionen sowie wissenschaftlich fundierte Beiträge der Expert*innen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse liefern Inputs für die Stadt Wien – vor allem soll zu einem innovativen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Stadt beigetragen werden.

Vorträge und Diskussionsrunden 2024

Die Expert*innen wurden bisher zu zahlreichen Vorträgen und Diskussionsrunden eingeladen:

  • Impulsvortrag von Sabine T. Köszegi zum Thema „KI und Konflikte: eine ethische Herausforderung“ im Zuge des Digitalen Salons
  • Vortrag von Iris Eisenberger beim städtischen Kompetenznetzwerk-Treffen AI im Sommer 2024 über den AI Act und seine Auswirkungen auf die Stadt Wien
  • Impulsbeitrag von Fridolin Herkommer beim KI Use-Case Tag der Stadt Wien im Herbst 2024, der konkrete Anwendungsfälle für den Einsatz von KI beleuchtete.
  • Diskussion mehrerer Expert*innen im Kompetenznetzwerk-Treffen AI zum Thema „KI, Bildung und Arbeitsmarkt“ im Herbst 2024, das sich mit den Herausforderungen und Potenzialen von KI in der Aus- und Weiterbildung beschäftigte.
  • Keynote von Doris Weßels beim 10-jährigen Jubiläum der Digital Days im Oktober 2024 zum Thema Humanistische KI
  • Diskussion zum Thema „AI in the Public Sector“ mit Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien, Jeannette Gorzala und Sabine T. Köszegi im Rahmen der TEDAI Vienna

KI, Bildung und Arbeitsmarkt: Kompetenznetzwerk-Treffen AI 

Das Kompetenznetzwerk AI (KNW) des Magistrats der Stadt Wien setzt sich strategisch und interdisziplinär mit verwaltungsbezogenen Fragen in Bezug auf KI auseinander. Es besteht aus Vertreter*innen der Magistratsdirektion, mehreren Magistratsabteilungen und des WIGEV.

Die rasante Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) verändert nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch die Anforderungen an Bildung und Weiterbildung. Der AI-Expert*innen-Pool der Stadt Wien diskutierte im Herbst 2024 im Rahmen eines Treffens des Kompetenznetzwerks AI über Herausforderungen und Potenziale zum Thema.

Eine zentrale Erkenntnis der Diskussion war die Notwendigkeit, KI-spezifische Kompetenzen stärker in Lehrpläne und Ausbildungskonzepte zu integrieren, und dass

  • KI-Kompetenzen in Bildung und Arbeitsmarkt immer wichtiger werden und vor allem interdisziplinäre Ausbildung notwendig ist,
  • organisatorische Flexibilität und eine Experimentierkultur gebraucht wird, um KI erfolgreich in den Arbeitsalltag zu integrieren,
  • ein verantwortungsvoller Einsatz von KI klare ethische und rechtliche Rahmenbedingungen erfordert, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Medizin und Bildung.

Paper zur Dokumentation der Diskussion zum Thema „KI und ihre Auswirkung auf (Weiter)bildung“ (102 KB PDF)

Der AI-Expert*innen-Pool wird von Urban Innovation Vienna im Auftrag der Stadt Wien koordiniert.

EU AI Act – Aufzeichnung online ansehen

Der EU AI Act ist das bislang umfassendste Regelwerk, um uns vor möglichen Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI) zu schützen. KI entwickelt sich sehr schnell und ihre Innovationen sind schwer abzuschätzen. Die technologischen Entwicklungen der KI haben das Potenzial, unser Leben besser und einfacher zu machen, aber KI birgt auch Gefahren.

Der EU AI Act wurde Interessierten im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt. Die vollständige Aufzeichnung steht nun auf YouTube bereit:

Video auf YouTube ansehen

Die Veranstaltung „EU AI Act – Ein wichtiger Meilenstein Richtung Digitaler Humanismus?“ erläutert, wie das Regelwerk uns helfen kann, KI verantwortungsvoll einzusetzen:

  • Wie wird der EU AI Act in Österreich umgesetzt?
  • Stellt er eine digital humane Transformation sicher?
  • Wie schützt der EU AI Act gegen Missbrauch von KI?
  • Wie beeinflusst er die Forschung zu KI und technologische Innovation?

Diese Fragen werden von den folgenden Expert*innen diskutiert:

  • Werner Stengg, Digitalexperte in der Europäischen Kommission
  • DI Alexander Banfield-Mumb, Bundeskanzleramt, Digitalisierung und E-Government
  • RA Dr. Jeannette Gorzala, Rechtsexpertin für EU AI Act
  • Professor Peter Knees, UNESCO Chair in Digital Humanism, TU Wien
  • DI (FH) Bernd Konnerth, Direktor Öffentlicher Bereich, Microsoft Österreich
  • Madeleine Müller, Researcher und Consultant am Research Institute Digital Human Rights Center Wien
  • Wolfgang Struber, Geschäftsführer RTR GmbH

Die Veranstaltung wurde von der Stadt Wien, Magistratsdirektion – Büro des Magistratsdirektors, Bereichsleitung für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaftsstandort und von der Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit, Gruppe Prozessmanagement und IKT-Strategie organisiert und in deutscher Sprache am 20. Juni 2024 im Forum der Urban Innovation Vienna abgehalten.

Wien veröffentlicht neue KI-Strategie

Fokus auf transparente und ethische Prinzipien

Die Stadt Wien hat ihre KI-Strategie überarbeitet und reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich Generativer KI und den AI Act der Europäischen Union. Die neue Strategie trat Ende Oktober offiziell in Kraft und legt den Fokus auf die verantwortungsvolle und sinnvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Integration in die städtische Verwaltung.

KI-Strategie der Stadt Wien

„Mit der neuen KI-Strategie wollen wir sicherstellen, dass Wien auch in Zukunft eine lebenswerte und innovative Stadt bleibt. Wir setzen auf transparente und ethische Prinzipien bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien“, betont Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien.

Die Strategie umfasst mehrere zentrale Handlungsfelder. Bereits in ihrer ersten KI-Strategie 2019 hat die Stadt Wien Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie für den öffentlichen Bereich identifiziert und ihr einen wesentlichen Stellenwert eingeräumt.

Die aktuelle KI-Strategie verankert das Prinzip des Digitalen Humanismus, welches die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung stellt.

Die strategischen Stoßrichtungen umfassen:

  1. Für die digitale Stadt: KI soll für neuartige digitale Services genutzt werden, die Benutzer*innen-freundlicher, zugänglicher und breiter verfügbar sind.
    KI als wesentliches Tool zur Automatisierung von Prozessen und zur Unterstützung und Verbesserung der Qualität, Effizienz und Effektivität bestehender digitaler Services
  2. Für die Stadtverwaltung: Implementierung von Richtlinien für den ethischen, transparenten und verantwortungsvollen Einsatz von KI für die Bediensteten und Sicherstellung des Ausbaus der KI-Kompetenz durch Schulungsangebote und interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung
  3. Für Gesellschaft und Wirtschaft: Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen zur Analyse und Weiterentwicklung von KI-Anwendungen
  4. Die Stadt Wien etabliert im Rahmen eines KI Expert*innen-Pools den Austausch mit Fachexpert*innen, Universitäten und der Digitalwirtschaft, um bestmöglich der Breite der KI-Themenstellungen gerecht zu werden.

„Die zukünftigen Möglichkeiten des KI-Einsatzes in der Verwaltung lassen sich nur erahnen. Schon heute nutzen wir diese Technologie zum Beispiel beim WienBot, der seit 2017 rund 16 Millionen Fragen beantwortet hat und eine wertvolle Ergänzung darstellt“, so Himpele.

Weitere Informationen

KICK Lab – KI Use-Case Tag der Stadt

Digitale Agenda 2030: Wiens Strategie für den Umgang mit Digitalisierung

KICK Lab – KI Use-Case Tag der Stadt

Am 11. September 2024 fand im „das forum“ – dem Klima- und Innovationsforum der Stadt Wien – der erste stadtweite KI Use-Case Tag statt. Rund 120 Teilnehmer*innen aus verschiedenen Magistratsabteilungen der Stadt Wien sowie städtischen Unternehmen wie den Wiener Stadtwerken, der Wien Holding, dem Wiener Gesundheitsverbund (WiGev) und der Wirtschaftsagentur kamen zusammen.

Organisiert wurde der Tag im Rahmen des KICK Labs, dem KI-Labor der Stadt Wien, einer Initiative von UIV – Urban Innovation Vienna. Das Event bot eine ideale Plattform, um das Potenzial und die Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz (KI) für den öffentlichen Sektor zu diskutieren und konkrete Anwendungsfälle vorzustellen.

Begrüßung durch CIO Klemens Himpele

CIO Klemens Himpele eröffnete den Tag und hob die Notwendigkeit von Synergien zwischen städtischen Akteuren hervor, um Wien als KI-gestützte, zukunftsorientierte Stadt weiterzuentwickeln. Anschließend führten UIV-Expert*innen des KICK Labs durch den Tag und begleiteten die Teilnehmenden durch eine Reihe interaktiver Programmpunkte und spannender Diskussionen.

Inspirierende Gastvorträge und KI-gestützte Workshop-Gestaltung

Den Auftakt machten Gastvorträge renommierter Fachleute, die Best Practices zur Nutzung von KI in Städten vorstellten. Expert*innen aus der Abteilung Wien Digital (MA 01), den Wiener Stadtwerken und der Wien Holding präsentierten einen praxisnahen Reality Check in Sachen Künstliche Intelligenz. Sie zeigten den aktuellen Stand der Technik und gaben Einblicke in KI-Entwicklungen innerhalb der Stadt Wien. Dabei wurde nicht nur die technische Machbarkeit beleuchtet, sondern auch konkrete Projekte vorgestellt, die derzeit in der Verwaltung und in städtischen Unternehmen praxisnah umgesetzt werden.

Ein besonderes Highlight war der experimentelle Einsatz von KI-Tools in der Workshop-Gestaltung. Durch den Einsatz digitaler Flipcharts, KI-gestützter Audioprotokolle und automatisierter Dokumentationshilfen konnte der Austausch strukturiert und teilweise in Echtzeit dokumentiert und anschließend KI-unterstützt analysiert werden.

Zentrale Workshop-Themen, Erkenntnisse und nächste Schritte

Im Rahmen der Workshops wurden mehrere zentrale Themen diskutiert, die das Potenzial der Künstlichen Intelligenz (KI) für den öffentlichen Sektor beleuchten:

  • KI-gestütztes Wissensmanagement in Organisationen: Einsatz von KI zur Verbesserung des internen Wissensaustauschs und zur Verwaltung von Wissen
  • KI für Besprechungsprotokolle und Meeting-Dokumentation: Automatisierung und Optimierung der Protokollerstellung und Verwaltung von Meeting-Inhalten durch KI
  • Automatisierte E-Mail-Klassifikation und Weiterverarbeitung: Nutzung von KI zur Klassifikation, Beantwortung und automatisierten Weiterverarbeitung von E-Mails und Anfragen
  • Datengrundlagen und Datenschutz für KI-Anwendungsfälle: Fokus auf die Sicherstellung robuster und sicherer Datengrundlagen für KI-Projekte unter Berücksichtigung der Datenschutzrichtlinien

Die nächsten Schritte umfassen mehrere zielgerichtete Initiativen: Ab Herbst 2024 starten vertiefende Workshops mit ausgewählten Dienststellen der Stadt Wien. Ein Innovationscafé in Kooperation mit MA 01 soll zudem den Austausch zu aktuellen KI-Projekten fördern.

Zusätzlich können organisationsübergreifende KI-Projekte von Urban Innovation Vienna und der Wirtschaftsagentur unterstützt werden, um gemeinsame Digitalisierungsvorhaben voranzutreiben und in Richtung Proof-of-Concept zu begleiten.

Der KICK Lab – KI Use-Case Tag legte damit einen weiteren Grundstein für eine längerfristige KI-Umsetzung in der Stadt Wien, die innovative Technologien verantwortungsvoll und zielgerichtet für die Verwaltung und städtische Unternehmen nutzbar macht und gleichzeitig einen menschenzentrierten Ansatz verfolgt.

Der Tag war ein inspirierender Startpunkt für die digitale Transformation Wiens und zeigte eindrucksvoll, wie innerstädtische Zusammenarbeit und Innovationsbereitschaft die Zukunft städtischer Dienstleistungen gestalten können.