45. OGD-Phase

Mit der 45. Release der Open Government Daten stellt die Stadt Oldenburg einen 3D-Druck der Hofburg Wien mittels STL-Datei zur Verfügung. Zugrunde liegen die Daten des generalisierten Dachmodells (LOD2) der Stadt Wien. Im Rahmen der OGD-Release wurde der Gendering Wortkatalog Wien um aktuelle Worttabellen erweitert. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 17. Dezember 2021.

Nachlese 45. Open Data MeetUp

Es weihnachtet – auch datenmäßig: Die Ressourcen des Datensatzes Weihnachtsmärkte und Silvesterstände Standorte Wien wurden aktualisiert.

Bei einem vorweihnachtlichen MeetUp am 16. Dezember wurden neue Datenschätze und die Visualisierung von Open Data mit Vienna Viz präsentiert. Weiters wurde ein Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2021 „10 Jahre Open Data Wien“ gemacht und eine Vorschau auf die nächsten 10 Jahre Open Data geboten.

Hier finden Sie die Präsentationen mit weiteren Hinweisen aus dem Chat des MeetUp:

Nachlese zum 45. Open Data MeetUp

ViennaViz – Visualisierungen für OGD Wien

 

Digital Girls Hackathon Wien 2021

Der erste Digital Girls Hackathon Wien fand im Rahmen der Digital Days 2021 statt, mit dem Ziel, junge Mädchen und Frauen für Ausbildungen und Berufe in der IT zu begeistern. Rund 30 Schülerinnen im Alter von 14 bis 19 Jahre tüftelten am 18. und 19. Oktober direkt am Erste Campus in Teams an digitalen Lösungen für eine nachhaltige Stadt – ganz getreu dem Motto der #DIDAYS21 „Genial Digital: Das nachhaltige Wien!“.

Die Challenge orientierte sich ganz wie die Digital Days am Thema Nachhaltigkeit. Gesucht wurden innovative Ideen und Lösungen für einen persönlichen digitalen Begleiter, der es Nutzer*innen ermöglicht, ihre persönlichen Aktivitäten, Routinen und Handlungen darzustellen und zu interpretieren sowie darauf aufbauend die Nutzer*innen der App dazu animiert, umweltfreundliche und klimaneutrale Aktivitäten zu setzen. Die Teilnehmerinnen sollten einen Bereich des täglichen Lebens aufgreifen, für den der persönliche digitale Begleiter (auch automatisierte) Handlungen interpretiert und auf Basis dessen „smarte“ umweltbewusste Handlungen vorschlägt.

Gewinnerinnen des Hackathons

Gewinnerinnen des Hackathons, Copyright: UIV_David Bohmann

Teilnehmerinnen des Hackathons

Teilnehmerinnen des Hackathons, Copyright: UIV_David Bohmann

Weitere Informationen

DIGITAL GIRLS HACKATHON WIEN – DIGITALCITY.WIEN

Wien gibt Raum gewinnt den EPSA Award 2021

Wien gewinnt den Europäischen Preis für Digitalisierung

Das Projekt „Wien gibt Raum“ wurde beim European Public Sector Award (EPSA) 2021 als Sieger in der Kategorie Digital ausgezeichnet. Es beschäftigt sich mit der Digitalisierung des öffentlichen Raumes und der Vereinfachung ihrer Nutzung durch Bürger*innen und Unternehmen. Dies unterstreicht den Anspruch der Stadt Wien, mit niederschwelligen Services und innovativen Lösungen zur Digitalisierungshauptstadt zu werden.

Der European Public Sector Award (EPSA) wird alle zwei Jahre vom European Institute of Public Administration der Europäischen Union vergeben. Er stellt die höchste Auszeichnung für innovative Verwaltung in Europa dar. Im Jahr 2021 stand er unter dem Motto „Building a Better Europe for Citizens“ (Ein besseres Europa für Bürger*innen bauen). Prämiert wurden neue Lösungen in der Erbringung öffentlicher Dienstleistungen und in der Politikgestaltung für die immer komplexeren, schwieriger zu bewältigenden und oft mehrdimensionalen Herausforderungen, mit denen der öffentliche Sektor in Europa konfrontiert ist.

Unter den 126 eingereichten Projekten aus dem gesamten EU-Raum konnte sich die Stadt Wien mit ihrem Leuchtturmprojekt „Wien gibt Raum“ in der Kategorie „Digital“ durchsetzen. Das Projekt beschäftig sich mit Vereinfachungen für die Nutzung öffentlicher Flächen durch Bürger*innen und Unternehmen – ein Thema, das gerade in Zeiten von Lockdowns und Pandemie wieder bewusster wahrgenommen wird. Ausgezeichnet wurde der einzigartige Zugang, in einer Lösung Bilddaten, Geodaten, Software und Onlineservices miteinander zu verbinden. So wurde eine Lösung geschaffen, mit der von der Idee bis zur Genehmigung das gesamte Verfahren vom Antrag bis zur Verrechnung digitalisiert und beschleunigt wird.

Der Mensch im Mittelpunkt

Besonders im Fokus der Auszeichnung stand die intensive Einbindung von Bürger*innen, Initiativen und Unternehmen wie auch der Mitarbeiter*innen der Stadt Wien in den Entwicklungsprozess. Dies ist ganz im Sinne des digitalen Humanismus, der den Wiener Weg der Digitalisierung kennzeichnet – die Technik soll für die Menschen da sein. Entsprechend setzt „Wien gibt Raum“ umfangreiche Verbesserungen um:

  • Einfachere und schnellere Verfahren: Genehmigungen zur Nutzung des öffentlichen Raums werden schneller und einfacher
  • Ideen und Partizipation ermöglichen: Ihre Ideen werden im öffentlichen Raum verwirklicht
  • Effizient und nachhaltig wirtschaften: Bilddaten sparen Ortsaugenscheine ein, eigene Software strafft die Abläufe
  • Innovation: Das Projekt ist in Europa bisher einzigartig und verbindet Bilddaten, Geodaten, Software und Weblösungen

Zahlreiche Maßnahmen wurden dabei bereits umgesetzt, wie etwa Onlineanträge im Rahmen des Portals mein.wien.gv.at oder die Einführung von Beratungs- und Kompetenzzentren für Nutzungen öffentlicher Flächen. Auch digitale Ortsaugenscheine werden bereits intensiv genutzt und ermöglichen Kosteneinsparungen. Auch erste Daten aus der Digitalisierung des öffentlichen Raumes wurden im Rahmen der OGD Initiative bereits freigegeben. Schrittweise bis Ende 2022 werden die Prozesse weiter optimiert.

Über EPSA

EPSA – European Public Sector Awards – ist ein europaweites Vergabesystem für Einrichtungen des öffentlichen Sektors auf allen Regierungsebenen, das seit 2009 alle zwei Jahre vom European Institute of Public Administration (EIPA) organisiert wird.

In den letzten Jahren wurden mehr als 1500 Projekte bei EPSA, EU-Institutionen und -Agenturen sowie internationalen Organisationen eingereicht. Für alle europäischen öffentlichen Verwaltungen hat EPSA wertvolles Know-how und wichtige Ergebnisse generiert, die für die Bereitstellung innovativer Lösungen und Lernmöglichkeiten genutzt werden können.

Weitere Infos

SHEtech Online Days 2021

Am 24. und 25. November erfahren Sie, welche Berufsfelder spannende Chancen für Frauen bieten und erleben einen 360-Grad-Blick auf Zukunftsthemen.

Programm

  • Key Notes und Role Models mit Einblicken in die Tech- und Innovations-Branche
  • Wissen und Mehrwert durch eine Vielfalt aus 12 thematischen Branchen
  • Networking-Möglichkeiten

Das Event findet online via Zoom statt.

Weitere Informationen

SHEtech Online Days 2021 – Sheconomy

10 Jahre Open Data Wien

Pitches, Torten & Expert*innengespräche

Am 17. Mai 2011 wurden erstmals 30 Datensätze der Stadt Wien auf data.wien.gv.at veröffentlicht. Zum Jubiläum wurden bei den Digital Days 2021 die 300. Anwendung mit offenen Daten der Stadt Wien und die 500. Anwendung auf data.gv.at präsentiert und geehrt. Im Expert*innengespräch wurde mit den Gästen auf ein Jahrzehnt voller Ideen und Anwendungen geschaut und ein Blick in die Zukunft von Open Data Wien geworfen.

 

Digital Days 2021 - 10 Jahre Open Data Wien

© Urban Innovation Vienna / David Bohmann

Video auf digitalcity.wien ansehen

 

Moderation: 

  • Brigitte Lutz, Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien

 

Expert*innen zu Gast:

  • Roland Alton-Scheidl, FH Vorarlberg & fairkom Gesellschaft
  • Robert Harm, Open Data/data.gv.at, Bundesrechenzentrum GmbH
  • Thomas Tursics, tursics.de

 

Weitere Informationen:

didays.digitalcity.wien

Neu: Kindergärten Anmeldung über Mein Wien

Neues eService auf „Mein Wien“

Die Anmeldung für städtische Kindergärten und Horte für das kommende Kindergartenjahr ist ab sofort über „Mein Wien“ möglich. Bei der Anmeldung erhalten Sie automatisch eine Kund*innen-Nummer im Verzeichnis der Wiener Kindergartenkinder. Diese wird auch für die Anmeldung für einen geförderten Kindergartenplatz in einem privaten Wiener Kindergarten, einer Kindergruppe oder bei Tageseltern benötigt.

 

Kund*innen-Nummer per SMS erhalten

Künftig können Sie Ihre Kund*innen-Nummer auch über „Mein Wien“ online beantragen oder abfragen. Wenn Sie ein Stadt Wien Konto mit verknüpfter ID Austria (Nachfolge der Handy-Signatur) haben, bekommen Sie die Kund*innen-Nummer direkt per SMS oder E-Mail zugesandt. Damit müssen Sie nicht mehr auf den Brief mit der Kund*innen-Nummer warten. Die Kund*innen-Nummer ist auch jederzeit über „Mein Wien“ abrufbar.

Kindergarten Kund*innen-Nummer Abfrage auf Mein Wien

Nutzen Sie die Vorteile des Stadt Wien Kontos

Wenn Sie das Stadt Wien Konto anlegen, können Sie viele personalisierte Funktionalitäten von „Mein Wien“ nützen. Lassen Sie zum Beispiel Formulare mit ihren Daten vorbefüllen oder überprüfen Sie den aktuellen Status Ihrer Anträge.

Wenn Sie Ihr Stadt Wien Konto einmalig mit Ihrer ID Austria (Nachfolge der Handy-Signatur) verknüpfen, können Sie sich damit bei Behördenwegen auf Mein Wien eindeutig identifizieren. Wenn Sie noch keine ID Austria haben, können Sie Ihr Stadt Wien Konto auch nachträglich mit Ihrer ID Austria verknüpfen. Sie können zudem Ihre persönlichen Daten zentral verwalten, haben eine Übersicht über Ihre Anträge oder erhalten eine elektronische Benachrichtigung über den Status Ihres Antrags.

Kindergarten-Anmeldung

 

Johanna Pirker erhält Hedy Lamarr Preis 2021

Die an der TU Graz tätige Forscherin Johanna Pirker erhielt den diesjährigen Hedy Lamarr Preis der Stadt Wien. Pirkers Forschung umfasst die Themen Artificial Intelligence, Virtual Reality, Games und Human-Computer Interaction und beschäftigt sich dabei auch mit den Bereichen Energieforschung, Stadtplanung und Medizin.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der Digital Days am 19. Oktober 2021 am Erste Campus statt. Der Preis zeichnet Frauen in Österreich für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der IKT-Forschung aus. In diesem Jahr wurden sieben Forscherinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis nominiert.

Übergeben wurde der Preis von Ulli Sima, Stadträtin für Innovation, Stadtplanung und Mobilität, Kathrin Gaál, Vizebürgermeisterin und Stadträtin für Wohnen, Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen und Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft.

Verleihung des Hedy Lamarr Preis 2021 durch VBgmIn Kathrin Gaal, StRIn Ulli Sima und StRIn Veronica Kaup-Hasler an Johanna Pirker

Verleihung des Hedy Lamarr Preis 2021 durch VBgmIn Kathrin Gaal, StRIn Ulli Sima und StRIn Veronica Kaup-Hasler an Johanna Pirker

 

„Mit dem Hedy Lamarr Preis möchten wir herausragende Leistungen von Frauen in der IT vor den Vorhang holen und sichtbar machen. Vorbilder wie die Hedy Lamarr Preisträgerinnen zeigen Mädchen und jungen Frauen, dass auch ihnen die Türen in der IT offen stehen und motivieren sie, eine erfolgreiche Karriere in diesem Bereich zu starten!“

– Ulli Sima, Digitalisierungsstadträtin

 

Über die Preisträgerin 2021

Johanna Pirker hat 2017 an der TU Graz ihr Doktoratsstudium in Computerwissenschaften abgeschlossen und auch am renommierten MIT (Massachusetts Institute of Technology) studiert. Im Rahmen ihrer Dissertation initiierte sie das Projekt Maroon, eine preisgekrönte Virtual Reality (VR) Lernumgebung, die im Forbes Magazin vorgestellt wurde. Sie ist Assistenzprofessorin an der TU Graz, Gründerin der Forschungsgruppe GameLab Graz, organisiert die größte österreichische Spieleentwicklungskonferenz „Game Dev Days“ und hat in der Spieleentwicklung bei Electronic Arts ​​mitgearbeitet.

 

Über den Hedy Lamarr Preis der Stadt Wien

Die Stadt Wien verleiht den Hedy Lamarr Preis jedes Jahr gemeinsam mit DigitalCity.Wien und Urban Innovation Vienna. Der Preis ist mit EUR 10.000 dotiert. Eine unabhängige Fachjury bestimmt die Preisträgerin, die dann wiederum automatisch Mitglied der Jury wird. Die feierliche Preiszeremonie findet traditionell als Abschlussveranstaltung der Digital Days statt.

 

Livestream zum Nachschauen

Digital Days 2021 – Hedy Lamarr Preis 2021

 

BRISE Vienna – Digitale Baueinreichung

Das Digitalisierungs-Projekt BRISE zielt darauf ab, die Verwaltung der Stadt Wien zu verbessern und neue Maßstäbe für die Baueinreichung und Baugenehmigung zu setzen. So lassen sich in Wien Behörden-Angelegenheiten schneller und effizienter abwickeln. Weiterlesen

Illustration einer Frau die mit virtuellem Bot spricht mit Text "Join the Virtual Hackathon"

Info-Event zum CEFAT4Cities Virtual Hackathon

Die Info-Veranstaltung am 21. Oktober 2021 beantwortet alle Fragen zum virtuellen Hackathon #CEFAT4Cities – ein Wettbewerb für innovative Ideen zur Entwicklung neuer Smart Services, Lösungen oder Anwendungen im Bereich Smart Cities, eGovernance und Open Data.

Bei der Info-Veranstaltung werden die in Wien und Berlin vorgeschlagenen Herausforderungen erklärt und wie man alle geschäftlichen Vorteile erlangt, die die Gewinner*innen zusätzlich zum Preisgeld erhalten.

Am Ende jeder Sitzung wird ein Raum für Ihre Fragen reserviert sein. Die Sitzungen werden in Vormittags- und Nachmittagssitzungen aufgeteilt, um die jeweiligen Zeitzonen zu berücksichtigen.

Weitere Informationen

CEFAT4Cities Virtual Hackathon