Neue Interview-Serie: „BRISE VIENNA“ – Klemens Himpele

Interview-Serie: BRISE Vienna – Klemens Himpele zur Digitalen Transformation in der Gesellschaft Digitalisierung stellt auf allen Ebenen den bedeutsamsten Faktor des allgegenwärtigen Strukturwandels unserer Gesellschaft und der Stadt Wien dar. IKT-Chefstratege der Stadt Wien, Klemens Himpele, beleuchtet im Interview die Kernfragen rund um die Veränderungen, die auf Stadt und die BürgerInnen zukommen und erläutert, wie […]

Ausgezeichnet: BRISE Vienna holt Gold beim Verwaltungspreis

BRISE Vienna, ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Stadt Wien, gewann beim Österreichischen Verwaltungspreis in der Kategorie „Innovatives Servicedesign/digitale Services“.

Der Österreichische Verwaltungspreis des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport holt diverse Innovationen der öffentlichen Verwaltung vor den Vorhang. Im Vordergrund der Kategorie „Innovatives Servicedesign“ des Österreichischen Verwaltungspreises stehen bedarfsgerechte, hochqualitative und moderne Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.

Gold in 4 Kategorien

Die Stadt Wien hat in folgenden Kategorien des Verwaltungspreises gewonnen:

  • Kategorie 2 – Innovatives Servicedesign/digitale Services: BRISE, Stadt Wien, Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit/Gruppe Prozessmanagement und IKT-Strategie
  • Kategorie 4 – Diversity, Gender und Integration: Regenbogen.Treff der PensionistInnenklubs für die Stadt Wien
  • Kategorie 5 – Ökologische Nachhaltigkeit: Raus aus Gas im Neubau – Wien setzt klaren Schritt für eine klimaneutrale Stadt, Stadt Wien, MA 20 – Energieplanung
  • Kategorie 6 – Die Corona-Krise als Innovationstreiberin: Logistikplattform für kritische Güter, Fonds Soziales Wien

„Bürgernah, serviceorientiert, transparent, gesetzeskonform und lösungsorientiert. Das ist es, was die Menschen in unserer Stadt von ihrer Wiener Verwaltung erwarten. Und auch bekommen, wie das erfreuliche Abschneiden Wiens beim Österreichischen Verwaltungspreis heute beweist“, zeigt sich Wiens Bürgermeister Dr. Michael Ludwig erfreut über die Auszeichnungen Wiens in 4 unterschiedlichen Kategorien.

Einen speziellen Dank richtet Bürgermeister Ludwig an die tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung und den städtischen Unternehmen: „Die Leistungen, die tagtäglich für Wiens Bevölkerung erbracht werden, sind beeindruckend. Ebenso wie die Innovationskraft, die sich an den ausgezeichneten Projekten eindrucksvoll zeigt. Wir in Wien versuchen, mit zahlreichen Projekten und Prozessen diese innovativen Lösungsansätze weiter voranzutreiben. Digitalisierung, Klimaschutz, Serviceoffensive und Offenheit sind in Wien nicht nur Schlagwörter, sondern werden konkret umgesetzt – das ist es, was Wien auszeichnet“, so der Bürgermeister.

Vergabe und Jury

Der Österreichische Verwaltungspreis wird von der Sektion III – Öffentlicher Dienst und Verwaltungsinnovation des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport ausgeschrieben und richtet sich an alle Organisationseinheiten und Verwaltungsebenen des Öffentlichen Dienstes Österreichs, einschließlich der Eigenbetriebe und Kooperationen.

Eine Fachjury, bestehend aus teils internationalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung wählte die Siegerprojekte aus. Zusätzlich bewerteten Studierende österreichischer Hochschulen die Projekte und vergaben Sonderpreise.

Überreicht wurde der diesjährige Preis am 8. Juni 2021 von Vizekanzler Werner Kogler.

BRISE Vienna

Die Stadt Wien geht mit BRISE (Building Regulations Information for Submission Envolvement) einen hochinnovativen Weg zur digitalen Baueinreichung, bei dem tatsächlich neue Maßstäbe für die smarte Verwaltung gesetzt werden. Das Ziel von BRISE ist, den Baugenehmigungsvorgang vollständig zu digitalisieren.

Mit einem bahnbrechenden Digitalisierungsprozess macht BRISE Bauverfahren in Zukunft schneller, effizienter, nachhaltiger und transparenter. Möglich wird dies durch die Kombination der modernsten Technologien (Künstliche Intelligenz, Augmented Reality und BIM/3D-Gebäudemodellierung) mit einem digitalen Verfahrensverlauf. Die Zeit, die die Stadtverwaltung für die Erteilung einer Baugenehmigung benötigt, wird dadurch um bis zur Hälfte verkürzt. Die Kombination digitaler Planungsmethoden senkt zudem Projektrisiken, optimiert Zeitpläne und Ausgaben, unterstützt Verwaltungs-MitarbeiterInnen und führt insgesamt zu einem besseren Ergebnis für alle Beteiligten. Darüber hinaus ist BRISE ein Beispiel dafür, die digitale Transformation unserer Gesellschaft derart zu gestalten, dass Bürgerinnen und Bürger, Gemeinwohl, Nachhaltigkeit und Datensouveränität im Mittelpunkt des digitalen Wandels stehen.

Im interdisziplinären Forschungsteam wirken alle betroffenen Magistratsabteilungen der Stadt Wien, das Zentrum Digitaler Bauprozess der TU Wien, das auf Building Information Modeling (​BIM) spezialisierte Büro tbw-ODE und die Ziviltechnikerkammer für Wien, Niederösterreich und das Burgenland mit.

BRISE konnte sich auch unter 170 internationalen Einreichungen im Rahmen der EU-Initiative Urban Innovative Actions (UIA) erfolgreich durchsetzen und generiert nicht nur wesentliches Zukunfts-Know-How für Wien, sondern für ganz Europa. Die Ergebnisse können außerdem auf andere Verwaltungsbereiche angewandt werden. Das von der EU mit rund 4,8 Millionen Euro geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt der Stadt Wien wird bis Mitte 2022 durchgeführt.

Stadt Wien in FIWARE4Cities-Broschüre

Die erste Ausgabe der FIWARE4Cities-Broschüre wurde veröffentlicht. Sie präsentiert 36 Städte und 41 Lösungen aus 13 Ländern, die FIWARE bei der Umsetzung ihrer Smart-City-Projekte nutzen. Die Stadt Wien ist Teil dieser ersten Ausgabe.

Städte müssen Technologie zu ihrem Vorteil nutzen, um wachsenden Bevölkerungszahlen, globalen Pandemien und überlasteten Infrastruktursystemen kosteneffektive Lösungen entgegenzuhalten. FIWARE-Technologie steht für offene, gemeinsame Standards, um effizienter und widerstandsfähiger gegen Umweltprobleme vorzugehen und den Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Ort zum Arbeiten und Zusammenleben zu bieten.

Die Stadt Wien und die Wirtschaftsagentur Wien sind seit 2017 Mitglieder der FIWARE Foundation. Für die Smart-City-Daten der Urban Data Plattform smartdata.wien wird vom Software Backend mit Open Stack und FIWARE Komponenten bis hin zur Applikation für Visualisierung und Berechnungsfunktionen die FIWARE Plattform genutzt. FIWARE ist in mehr als 200 Städten in über 30 Ländern weltweit im Einsatz und hilft Städten dabei, das Potenzial von Open-Source-Technologien und offenen Standards zu verstehen und zu nutzen.

In der ersten Ausgabe wird über führende Städte aus der ganzen Welt berichtet, die bereits den richtigen Partner gefunden haben, der sie bei ihrer digitalen Vision begleitet. Durch die Nutzung von offenen, gemeinsamen Standards und Technologien von FIWARE liefern diese Städte hochmoderne nachhaltige und effektive Strategien für öffentliche Dienstleistungen.

 

Bild: © FIWARE Foundation, lizenziert unter CC BY 4.0, bearbeitet von Stadt Wien

Es wird dunkel: Stadt Wien App bekommt Dark Mode

Ein neues Feature ist jetzt auf vielfachen Wunsch verfügbar: Der „Dark Mode“, bei dem Hintergründe dunkel und Texte hell dargestellt werden. Der Vorteil des Dark Mode ist, dass die Nutzung bei Dunkelheit deutlich angenehmer für die Augen ist. Zudem kann ein aktivierter Dunkelmodus bei bestimmten Smartphones auch den Akku schonen. Das dunkle Layout kann sowohl für Android als auch für iOS aktiviert werden. Weiterlesen

Neue Interview-Serie: „BRISE VIENNA“ – Alanus von Radecki – Teil 2

Interview-Serie: BRISE Vienna – Teil 2 Dr.-Ing. Alanus von Radecki begleitet das innovative Forschungsprojekt BRISE Vienna als Experte der UIA, einer Initiative der Europäischen Union, die urbanen Regionen in Europa Ressourcen für die nachhaltige Entwicklung zur Verfügung stellt. Im 2. Teil des Interviews spricht er über die Digitalisierung von Kommunen und die Entwicklung von Smart […]

DX-Schulungsprogramm der Stadt Wien als Open Document

Data Excellence (DX) bedeutet, die einmal geschaffene Ordnung über die eigenen Daten zu behalten, um damit in Zukunft arbeiten zu können. Dazu braucht es klare Rollen und Aufgaben, die zu den Fähigkeiten und dem Fachwissen der Beteiligten passen. Weiterlesen

Neue Interview-Serie: „BRISE VIENNA“ – Alanus von Radecki – Teil 1

Interview-Serie: BRISE Vienna – Teil 1 Dr.-Ing. Alanus von Radecki begleitet das innovative Forschungsprojekt BRISE Vienna als Experte der UIA, einer Initiative der Europäischen Union, die urbanen Regionen in Europa Ressourcen für die nachhaltige Entwicklung zur Verfügung stellt. Im persönlichen Interview erklärt der Spezialist für Smart Cities, Sustainable Technologies und Urban Governance was BRISE für […]

GAIA-X für die Stadt Wien

GAIA-X ist ein Projekt zum Aufbau einer leistungs- und wettbewerbsfähigen, sicheren und vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur für Europa, das von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gemeinsam getragen wird. Ziel ist es, gemeinsame Anforderungen an eine europäische Dateninfrastruktur zu entwickeln. Durch GAIA-X sollen verschiedene Elemente über offene Schnittstellen und Standards miteinander vernetzt werden, um Daten zu verknüpfen und eine Innovationsplattform zu schaffen. Vor diesem Hintergrund sind Offenheit, Transparenz und europäische Anschlussfähigkeit zentral für GAIA-X.

Ziele der Initiative „GAIA-X für die Stadt Wien“

  • Berücksichtigung der GAIA-X Standards
    • für souveräne (cloud-basierte) Daten-Services in Data Spaces / Datenräumen
    • für den Urbanen Datenraum Smart City Wien (Datennutzung mit Wiener Stadtwerken, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung)
    • in der Data Excellence Strategie der Stadt Wien
  • Entwicklung eines technischen und methodischen Ökosystems zur Beschleunigung der datengetriebenen digitalen Transformation in Wien unter Berücksichtigung der Datensouveränität
  • Nutzung von Open Innovation-Prinzipien
  • Nutzung offener Standards und Open Source Software

Im Zuge von GAIA-X erfolgt derzeit die Schaffung eines virtuellen europäischen Dateninfrastrukturökosystems. Smart City-Datenplattformen sind dabei das zentrale Element, um eine intelligente Vernetzung unterschiedlicher technischer Systeme zu ermöglichen.

Wien arbeitet aktiv im Gaia-X Hub Austria, in der Domäne ‚Smart City / Smart Region‘ im deutschen GAIA-X Hub, sowie in der GAIA-X Domäne „Smart City“ mit, die von Slowenien geleitet wird.

AnsprechpartnerInnen:

Brigitte Lutz, Magistratsdirektion der Stadt Wien brigitte.lutz@wien.gv.at
Nikolaus Reisel, MA 01 – Wien Digital nikolaus.reisel@wien.gv.at

Weitere Informationen zu GAIA-X:

Gaia-X Hub Austria

Was ist GAIA-X? – Video auf Youtube ansehen

Die GAIA-X – Föderationsdienste (GXFS) – Video auf Youtube ansehen

EU-Datathon 2021 – jetzt teilnehmen

Die 5. Ausgabe des Open-Data-Wettbewerbs EU-Datathon ist gestartet. Bis 21. Mai 2021 werden neue, innovative Apps gesucht, mit denen die unzähligen frei verfügbaren Datensätze der EU-Institutionen sinnvoll genutzt werden können. Organisiert wird der EU-Datathon vom Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union in enger Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission. Weiterlesen

Energiebericht als Web-Publikation

Der jährlich erscheinende Energiebericht der Stadt Wien enthält eine große Menge an Zahlen, Daten und Fakten zur Wiener Energieversorgung und zu aktuellen Entwicklungen. Weiterlesen