Startschuss für den Wettbewerb #EUDatathon 2020

Die vierte Ausgabe des Wettbewerbs EU-Datathon wurde gestartet. Gesucht werden neue, innovative Apps, mit denen die unzähligen frei verfügbaren Datensätze der EU-Institutionen sinnvoll genutzt werden können.

Der Wettbewerb findet in vier Kategorien statt: Grüner Deal, Wirtschaft im Dienste der Menschen, Demokratieförderung und Digitales Zeitalter. Apps können bis 3. Mai 2020 eingereicht werden.

Zwölf Teams kommen in die Endrunde und werden ihre Ideen während der 18. europäischen Woche der Regionen und Städte von 13. bis 15. Oktober 2020 in Brüssel vorstellen.

Website des Wettbewerbs

Die Wien Kanal Preisträger: Ing. Josef Gottschall (re.), Matthäus Milkovits, BSc.

Vom 3. Mann ins 3. Jahrtausend: Projekt von Wien Kanal bei eAward 2020 ausgezeichnet

Ende Jänner wurden im T-Center in Wien die wirtschaftlichsten, kundenfreundlichsten und innovativsten IT-Projekte aus Österreich ausgezeichnet. Nominiert waren 44 Projekte in sieben Kategorien wie Aus- und Weiterbildung, Industrie 4.0 oder E-Government. Der Gewinnerin der Kategorie „Smart City und Infrastruktur“ ist die Wien Kanal mit dem Projekt „Vom 3. Mann ins 3. Jahrtausend: Innovatives Regenwassermanagement“.

Die Auszeichnung beweist, dass Themen rund um das Regenwassermanagement oder den Gewässer- und Überflutungsschutz in Zeiten des Klimawandels, von Starkregen und Flächenversiegelung aktueller denn je sind. Die Jury begründete die Auszeichnung für die Wien Kanal unter anderem mit folgenden Argumenten:

  • „[…] nachhaltiges, umsichtiges und mächtiges System“
  • „[…] das ist Abwasserbewirtschaftung 4.0“
  • „[…] Vorzeigeprojekt für Management und Infrastrukturen“

Näheres zum Projekt erfahren Sie hier.

Kultur-Token: Ab 26. Februar startet der Test

Am 27. Jänner 2020 wurde das Pilot- und Forschungsprojekt Kultur-Token der Stadt Wien näher vorgestellt. Ab 26. Februar startet dazu der Test, für den sich Interessierte bis 14. Februar unter kultur-token@post.wien.gv.at anmelden können. Die TeilnehmerInnen bekommen dann eine App zur Verfügung gestellt und nehmen an der Begleitforschung teil.

Während der folgenden sechs Monate können die TeilnehmerInnen der Testphase durch CO2-Reduktion digital erworbene Token gegen Kulturleistungen wie etwa Museums- oder Theaterbesuche eintauschen. Die Testphase ist auf 1000 NutzerInnen beschränkt.

Sie wollen mehr zum Kultur-Token erfahren? Hier geht es zur detaillierten Projektbeschreibung.

 

5G-Ideenwettbewerb der Stadt Wien

Stadt Wien fördert erste 5G-Anwendungen für Wienerinnen und Wiener

Die Stadt macht die 5G-Zukunft für die Menschen nutzbar

Mit der „5G Vienna Use Case Challenge“ für Startups, Technologie- und Industrieunternehmen setzt die Stadt Wien ihren Digitalisierungsschwerpunkt fort. Mit 400.000 Euro gefördert werden konkrete Anwendungen der 5G Technologie, die Realisierung der Pilotprojekte erfolgt in Kooperation mit Partnerunternehmen aus der Mobilfunkbranche.

Als Vorreiterin in der Digitalisierung beabsichtigt die Stadt Wien, ihr derzeit verfügbares digitales Angebot an die Bewohnerinnen und Bewohner und lokale Unternehmen auszuweiten. Die Schlüsselelemente dieser Erweiterung ist die Unterstützung beim Roll-Out von 5G, dem neuen Telekommunikationsstandard und der Testbetrieb von progressiven, durch 5G ermöglichten Lösungen mit dem Ziel, die Lebensqualität der Bevölkerung noch weiter zu erhöhen und deren Leben einfacher und sicherer zu gestalten.

Um dies umzusetzen, startete die Stadt Wien im Herbst 2019 einen Call for Papers, um durch die 5G-Technologie ermöglichte Anwendungen zu lokalisieren, deren Pilotbetrieb im Jahr 2020 starten. Die Basis für die ausgeschriebene Challenge war eine Machbarkeitsstudie der Stadt Wien zu den Herausforderungen beim Ausbau von 5G. Im Zuge der Challenge wurden nun Anwendungsfälle und Pilotprojekte gesucht, mit denen der Nutzen der Technologie für die Wienerinnen weiter konkretisiert werden kann.

Ziel des Calls war es:

  • innovative, durch die 5G-Technologie ermöglichte Lösungen zu finden, welche die Lebensqualität der Bevölkerung erhöhen und den Wirtschaftsstandort stärken;
  • neuartige und originelle Ideen zu fördern, welche den bisherigen Weg der Zurverfügungstellung der Dienstleistungen durchbrechen;
  • den daraus hervorgehenden SiegerInnen bei der Umsetzung der Idee in Form eines Pilotprojekts, in einer der dynamischsten Städte Europas, gemeinsam mit den Telekommunikationsunternehmen, welche die 5G-Infrastruktur in Wien errichten, zu unterstützen.

Die Wiener Challenge zielte auf Lösungen in den folgenden vier Themenfeldern ab, deren Durchbruch die 5G-Technologie ermöglicht: Mobilität und öffentlicher Verkehr, Öffentliche Plätze / Sicherheit, Gesundheitswesen, Bildung.

Und das sind die vier Gewinnerprojekte von Start-ups mit ihren Technologiepartnern:

Eine Jury hat im November aus der Vielzahl der eingereichten 30 internationalen Bewerbungen die vier besten Pilotprojekte ausgewählt:

  • Öffentliche Plätze / Sicherheit:
    Unmanned Life in Kooperation mit Magenta: Unterstützung der Lagefeststellung durch Drohnen bei Großbränden
  • Gesundheitswesen:
    Scarletredin Kooperation mit A1: Telemedizinische Wundversorgung für die Mobile Pflege in Wien
  • Mobilität:
    Technische Universität Wien in Kooperation mit Swarco und Magenta: Erhöhung der Verkehrssicherheit in Kreuzungsbereich durch Video, 5G und Edge Computing
  • Bildung:
    Azoomee in Kooperation mit A1: Einsatz von Augmented Reality für Virtuelles Lernen an Wiener Schulen mit dem besonderen Fokus auf historische Gebäude in Wien
Frau vor silbernem Laptop, daneben Smartphone

Stadt Wien startet Wirtschaftsoffensive mit Digitalisierungsschwerpunkt

Die Stadt Wien hat gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur die groß angelegte Wirtschaftsoffensive 2020 gestartet. Im Rahmen der Wirtschaftsstrategie wird mit der Offensive unter anderem ein Schwerpunktprojekt zum Thema Digitalisierung umgesetzt werden.

Ziel ist es, besonders kleinere Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung zu unterstützen. Wiener Technologieunternehmen sollen ebenso gestärkt werden, der aktuelle Förderwettbewerb ‚Future ICT 2020‘ zielt dabei auf Projekte in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Cyber-Sicherheit ab. Hier werden einzelne Projekte mit bis zu einer halben Million Euro gefördert.

Für die gesamte Wirtschaftsoffensive stellen Stadt Wien und Wirtschaftsagentur insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung. Die anderen Schwerpunktbereiche widmen sich den Themen Lebensmittel und Grätzlbelebung.

Achtung: Seit 7. Jänner 2020 ist die Wirtschaftsagentur Wien unter der neuen Telefonnummer +43 1 25200 erreichbar!

37. Open Government Plattform der Stadt Wien – Nachlese

Am 12.12.2019 waren die Wiener Linien Gastgeber des 37. Open Government Plattformtreffens der Stadt Wien.

Nachlese:

Der Bildschirm eines Computers, mit dem gerade gecodet wird. Im Vordergrund eine Brille.

Zwei Millionen Euro für „Digitalen Humanismus“

Die Stadt Wien fördert Forschungsprojekte im Bereich „Digitaler Humanismus“ in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 2 Millionen Euro.

Im November wurden die ersten neun Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Forschungsprojektes mit insgesamt 320.000 Euro gefördert werden. Dazu zählen etwa ein „Counter-Bot“, mit dem das Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte Künstliche Intelligenz gegen rassistische Hasspostings einsetzen will, oder das Vermittlungsprojekt „Cyber Heroes“ des Instituts für Soziologie der Unversität Wien für jugendgerechte Online-Zivilcourage.

Für die zweite Ausschreibungsrunde stellt die Stadt Wien nun eine Million Euro zur Verfügung. Diese Mittel werden vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) auf 2 Millionen Euro verdoppelt. Die nächste Ausschreibung soll März oder April 2020 folgen. Projekte mit einer Laufzeit von zwei bis vier Jahren werden mit bis zu 400.000 Euro gefördert.

Beim „Digitalen Humanismus“ geht es darum, die lange humanistische und geisteswissenschaftliche Tradition mit der sich rasant entwickelnden Technologie und Digitalisierung zusammenzuführen. Ziel ist es, neue Brücken zwischen digitalen Anwendungen und den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zu schlagen.

 

37. OGD-Phase mit aktualisierten Datensätzen

Mit der 37. OGD-Release werden unter anderem Standortdaten von Ärztinnen und Ärzten sowie Hotels und Fiaker freigegeben. Die Datenblätter „Parkanlagen Standorte Wien (ALT)“ und „Spielplätze Standorte Wien (ALT)“ werden durch Parkanlagen Standorte Wien und Spielplätze Standorte Wien ersetzt und mit der nächsten OGD-Phase am 27. März 2020 gelöscht.

Eine genaue Aufstellung der neuen sowie aktualisierten Datensätze findet sich im Changelog vom 13. Dezember 2019.

Notruf-App für Wien

Ab sofort steht die neue Notruf-App kostenlos für iOS und Android in den jeweiligen Stores zum Download bereit. Zentrales Element der App ist der „144“-Button mit dem direkt ein Rettungsnotruf abgesetzt werden kann. Nach dreisekündigem Drücken werden automatisch die wichtigsten Informationen wie die genaue Ortsangabe und vorher hinterlegte Angaben wie Name, Alter und Gesundheitsdaten an die Leitstelle übermittelt. Die App versucht auch eine Sprachverbindung aufzubauen, damit die Notrufleitstelle weitere Details erfragen kann. Kommt kein Sprachanruf zustande, wird immer von einem Notfall ausgegangen und ein Rettungsfahrzeug zum Standort geschickt.

Alpin Notruf

Die App bietet auch die Möglichkeit einen Alpin Notruf abzusetzen. Mit dem Button „Alpin-Notruf 140“ wird automatisch eine Verbindung zur nächsten Bergrettungsleitstelle hergestellt und die verfügbaren Daten übertragen. Diese Funktion ist in Österreich, Tschechien, Ungarn und den alpinen Regionen der Slowakei verfügbar. Außerhalb dieser Bereiche werden trotzdem der aktuelle Standort angezeigt und ein Notrufgespräch mit der lokal zuständigen Leitstelle hergestellt. An ausländische Leitstellen werden keine Daten übermittelt.

Ich kann nicht sprechen-Modus

Sollte man beim Absetzen des Notrufs aus irgendwelchen Gründen nicht sprechen können gibt es die Funktion „Ich kann nicht sprechen“. Damit öffnet sich ein Fenster, wo aktuelle Beschwerden mittels Tastendruck definiert werden können. Diese Funktion wird immer automatisch verwendet wenn im persönlichen Profil angegeben wurde, dass man Sprechschwierigkeiten hat oder sich in Tschechien, Ungarn oder der Slowakei befindet.

Download

500.000 Euro für Projekte zu Cybersecurity, 5G, Blockchain, AI

Die Wirtschaftsagentur unterstützt Unternehmen mit dem Förderprogramm „Future ICT 2020“ bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen Cybersecurity, 5G, Blockchain oder Artificial Intelligence (AI).

Einreichung

Unternehmen in Gründung, Jungunternehmen, kleine, mittlere und große Unternehmen kommen für eine Förderung in Frage.

Eingereicht werden können:

  • Personalkosten
  • externe Dienstleistungen
  • Investitionskosten
  • externe Kosten zum Schutz von F&E-Ergebnissen
  • Sach- und Materialkosten
  • Kosten im Zusammenhang mit der Zulassung neuer Produkte und dem erstmaligen Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems

Förderkriterien:

  • Wissenschaftliches Niveau
  • forschungsstrategische Bedeutung für Unternehmen
  • potenzielle wirtschaftliche Bedeutung (Wertschöpfung am Standort Wien, Beschäftigungswirkung)
  • technische Herausforderungen u. Entwicklungsrisiko

Projekte können online von 03.12.2019 bis 15.04.2020 eingereicht werden (max. Projektdauer: 5 Jahre). Die Förderung wird nach dem Wettbewerbsprinzip vergeben. Der Förderantrag muss vor Projektbeginn gestellt werden.