5G-Ideenwettbewerb der Stadt Wien

400.000 Euro für Ideen für 5G-Anwendungen

Die Stadt Wien sucht Unternehmen, die 5G-fähige Lösungen anbieten, um das digitale Angebot Wiens für Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Unternehmen zu erweitern.

Im Rahmen einer „5G Vienna Use Case Challenge“ für Start-ups, Technologie- und Industrieunternehmen werden Konzepte für konkrete Anwendungen der 5G Technologie gesucht. Die Stadt stellt 400.000 Euro für die innovativsten Projektideen zur Verfügung. Die Realisierung der Pilotprojekte erfolgt bereits ab 2019 durch die Stadt Wien in Kooperation mit den 3 Telekommunikationsunternehmen, die 5G-Lizenzen für Wien ersteigert haben (A1, Drei und Magenta Telekom).

Einreichung

Ideen und Konzepte können bis 15. September 2019 eingereicht werden. Im Fokus stehen folgende Themenfelder:

  • Mobilität und öffentlicher Verkehr (z. B. Parkraummanagement in Echtzeit; Mobilitätssteuerung)
  • Öffentliche Plätze, Sicherheit (z. B. Echtzeit-Datenanalysen, Kohlenmonoxid-Melder, Crowdmanagement)
  • Gesundheitswesen (z. B. Telemedizin und –rehabilitation)
  • Bildung (z. B. Virtual Reality; Breitband im Unterricht)

Jetzt bewerben

Die Siegerprojekte werden am 15. Oktober 2019 bekanntgegeben.

 

Wien gibt Raum gewinnt den WSA Austria Award 2019

Wien gibt Raum gewinnt den WSA Austria Award 2019

Digitale Anwendungen, die sich nicht nur am möglichem Profit messen, sondern vor allem daran, konkrete Lösungen für die Allgemeinheit zu bieten –  die renommierte Auszeichnung des in allen UN Mitgliedsstaaten durchgeführten WSA erhalten nur jene, die Internet- und Kommunikationstechnologie nutzen um einen aktiven Beitrag zu den Zielen für Nachhaltige Entwicklung der UN zu leisten. Seit der Gründung 2003 wurden 655 Anwendungen weltweit ausgezeichnet, 22 davon aus Österreich.

Die Stadt Wien übernimmt mit Ihrem Gewinnerprojekt eine Vorreiterrolle ein, indem sie neue Technologien für die bürgernahe Administration einsetzt – Wien gibt Raum ermöglicht es Bürgern zukünftig, öffentlichen Raum virtuell und unkompliziert zu nutzen.

„Unter Digitalisierung verstehen wir eine rasante Entwicklung, die den Menschen dienen soll, weshalb wir sie aktiv gestalten müssen. In Wien machen wir das zusammen mit unseren Bürgern, egal wie jung oder alt sie sind. In der lebenswertesten Stadt der Welt muss jeder Zugang zu den Vorteilen der Digitalisierung haben. Auch effiziente und effektive Verwaltungsstrukturen sind mir sehr wichtig. Sei es, um Kosten zu sparen oder um den Bürgern Zeit zu sparen. Um dies zu erreichen, wollen wir Chancen und Technologien stärker nutzen. Der WSA als globale Initiative, die Digitales und Soziales verbindet, passt perfekt in die Stadt Wien und wir freuen uns, dass die Veranstaltung bis 2020 wieder in unserer Stadt sein wird.“
Peter Hanke, Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales

Alle 8 Gewinnerprojekte des WSA Austria haben sich für den internationalen World Summit Award qualifiziert und gehen damit als österreichische Bewerber mit Einreichungen aus 182 Ländern ins Rennen. Der internationale Social Techpreneur Congress wird von 9. -11. März 2020 in Wien stattfinden und die internationalen GewinnerInnen präsentieren.

Weitere Infos:
https://www.worldsummitawards.org/2019/06/19/die-wsa-austria-gewinner-2019/

35. Open Government Plattform Wien – Nachlese

Am 27. Juni 2019 fand im Wiener Rathaus das 35. Plattformtreffen im Rahmen der e-Government Konferenz statt!

Die Präsentationen zu den sehr interessanten Beiträgen sind zur Nachlese auf slideshare zu finden:

35. OGD-Phase mit aktualisierten Datensätzen

Zur 35. OGD-Release veröffentlicht die Apothekenkammer die Standorte der Apotheken in Wien. Wiener Wohnen gibt Daten zu den Standorten der Gemeindebauten und Wiener Wohnen Verwaltung frei, außerdem stellt die MA 23 Statistiken zu den monatlichen Wetterdaten der Hohen Warte Wien seit 1955 zur Verfügung. Des Weiteren gibt es Daten zu den Standorten der Gebietsbetreuung sowie zu den Wanderwegen Lainz und Lobau.

Eine genaue Aufstellung der neuen sowie aktualisierten Datensätze findet sich im Changelog vom 28. Juni 2019.

Wien gibt Raum gewinnt den Österreichischen Verwaltungspreis 2019

Wien gibt Raum gewinnt den Österreichischen Verwaltungspreis 2019

Die Stadt Wien hat ihre Innovationskraft erneut unter Beweis gestellt: Gleich zwei Projekte der Stadt Wien wurden mit dem Österreichischen Verwaltungspreis 2019 ausgezeichnet und konnten sich damit gegen hochkarätige Konkurrenz aus ganz Österreich durchsetzen.

„Wir nutzen die Digitalisierung, um sparsam mit Ressourcen umzugehen und gleichzeitig unsere Stadt noch lebenswerter zu machen. Beide Projekte, die mit dem Österreichischen Verwaltungspreis ausgezeichnet wurden, sind perfekte Beispiele dafür, dass beides Hand in Hand geht. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihren Beitrag zu diesem Erfolg geleistet haben“, gratuliert Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke.

Neben „Wien gibt Raum“ wurde auch das Projekt „Grünraummanagement der Wiener Stadtgärten“ mit dieser höchsten Ehrung für Verwaltungsinnovation prämiert. Unter dem Motto „Gemeinsam innovativ“ nahmen heuer 93 Projekte aller Verwaltungsebenen aus ganz Österreich in 5 Kategorien teil. Vor diesem Hintergrund ist es besonders beeindruckend, dass die Stadt Wien in 2 von 5 Kategorien als Siegerin ausgezeichnet wurde.

 

Eigene Events in der GrätzlMap

Ab jetzt können mein.wien-NutzerInnen den Inhalt in der Map mitgestalten und Ihre eigenen Veranstaltungen in die Stadt Wien Veranstaltungsbank eintragen!

Mit Klick auf das roten „Plus“ Icon rechts unten in der Grätzl Map oder über den Direktlink, steigen Sie in die Veranstaltungserfassung ein. In drei kurzen Schritten haben Sie Details Ihrer Veranstaltung eingepflegt und sehen im oberen Bereich eine Live-Vorschau des Eintrages, genau so wie er im Feed angezeigt werden würde.

Ihre Veranstaltung wird anschließend von der Veranstaltungsredaktion schnellstmöglich geprüft und veröffentlicht.

Wichtig zu beachten ist:

Eine Garantie für die Veröffentlichung kann nicht gewährleistet werden. Die Übermittlung des Formulars dient alleine der Bewerbung Ihrer Veranstaltung. Ein Eintrag in die Veranstaltungsdatenbank ersetzt nicht die gesetzlich vorgesehenen Behördenverfahren zur Genehmigung einer Veranstaltung.

Wien startet Digitale Baueinreichung

  • Neues Service spart Einreichenden Zeit, Geld und Aufwand
  • Erster Schritt in Richtung eines komplett online abgewickelten Bauverfahrens
  • Mit der Digitalen Baueinreichung wird nur noch eine 1-fache Ausfertigung der Pläne auf Papier benötigt

Seit 18. Juni 2019 können Bauansuchen online eingebracht werden. Die Anträge können direkt gestellt und benötigte Dokumente und Pläne hochgeladen werden. Eine klare und einfache Sprache erleichtert Nicht-Fachkundigen die Baueinreichung. Außerdem können Testanträge eingereicht werden. Diese werden der Behörde nicht übermittelt.

Bisher war es erforderlich, Pläne in 3-facher Ausfertigung an die Baupolizei zu übermitteln. Mit der Digitalen Baueinreichung benötigt die Behörde nur noch eine Ausfertigung der Planparie auf Papier.

Baupolizei als Vorreiter der Digitalisierung

Jedes Jahr gibt es rund 13.000 Baueinreichungen. Die meisten Bauunternehmen und Architekturbüros erstellen ihre Einreichunterlagen bereits digital. Ihre Bauunterlagen können sie künftig digital elektronisch weiterleiten. Auch die Baupolizei kann die Unterlagen an weitere Fachdienststellen elektronisch versenden.

Das neue Service basiert auf freiwilliger Basis, eine analoge Einreichung ist weiterhin möglich.

Die Digitale Baueinreichung ist ein erster Schritt zu einem Baubewilligungsverfahren, das komplett online und mit 3-dimensionalen Modellen abgewickelt werden kann.

Bauansuchen einreichen

320.000 Euro für Digitalen Humanismus

 

  • Forschungsprojekte bis 40.000 Euro werden gefördert
  • Call richtet sich an WissenschafterInnen von GSK und IKT
  • Einreichfrist: 20. August 2019

 Die Kulturabteilung der Stadt Wien schreibt einen Projekt-Call unter dem Titel „Digitaler Humanismus“ aus. Gesucht werden Projektvorhaben, die den Menschen in den Mittelpunkt von Digitalisierungsfragen stellen.

Das Ziel: Technologie soll wieder vermehrt demokratiepolitischen Werten wie Aufklärung und Humanismus dienen und nicht zum Diktat werden. Das betrifft Fragen von rechtlichen Rahmenbedingungen, ökonomischen Zusammenhängen oder Ethik ebenso wie experimentelle Ansätze für neue Kommunikations- und Interaktionsformen im Web und in den Sozialen Medien.

Der Call richtet sich an WissenschafterInnen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sowie der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK).

Es werden Forschungsprojekte in der Höhe von jeweils bis zu max. 40 000 EUR gefördert. Die Laufzeit der Projekte ist auf zwölf Monate befristet. Der Gesamtumfang des Calls beträgt 320.000 Euro.

Einreichfrist ist der 20. August 2019, die Förderentscheidungen fallen im Spätherbst 2019.

Alle Informationen zum Förderantrag und zu den Rahmenbedingen unter https://www.wien.gv.at/amtshelfer/kultur/projekte/subventionen/digitaler-humanismus.html

Maus, Katze und Hund

Ab sofort: Entlaufene Haustiere in der GrätzlMap

Für viele ist das eigene Haustier ein festes Mitglied in der Familie… umso schlimmer wenn der geliebte Freund verschwindet.

In Mein Wien werden nun die entlaufenen Tiere in der Grätzl Map angezeigt, die an die MA60 oder das  TierQuartTier Wien weitergegeben wurden. Ist Ihr Liebling verschwunden, so verzweifeln Sie nicht!

Geben Sie in der GrätzlMap die Adresse ein, wo Sie Ihr Tier das letzte Mal gesehen haben und innerhalb weniger Sekunden sehen Sie alle Tiere, die in der Umgebung aufgefunden wurden. Im Feed, links von der Karte, finden Sie Beschreibungen zu den Tieren, Telefonnummer der Anlaufstelle und das Beste – mit Bildern! Alle 15 Minuten werden die Daten aktualisiert, somit bleiben Sie immer auf dem neusten Stand.

Beachten Sie, dass Haustiere oft selbst große Strecken zurücklegen können bzw. von Menschen mitgenommen werden und suchen Sie im Verlustfall daher auch die Fundtierseite der Stadt Wien auf.

Alle die keine BesitzerInnen sind, aber es gerne werden wollen, können sich in dem Feed die Vierbeiner und Zweiflügler anschauen, die eventuell zur Adoption freigegeben werden, wenn sich ihre Menschen nicht melden.

Wien gibt Raum beim Forum öffentlicher Raum

Wien gibt Raum beim Forum öffentlicher Raum

Im Zuge des Programmes „Wien gibt Raum“ ist uns der Austausch mit KundInnen und Stakeholdern zur Nutzung des öffentlichen Raumes besonders wichtig. Dieser partizipative Ansatz ist der Schlüssel für die Entwicklung treffsicherer Angebote für die WienerInnen. Speziell der agil entwickelte One-Stop-Shop wird mit den zukünftigen NutzerInnen gemeinsam entwickelt.

Das „Forum öffentlicher Raum“ bot ein gute Gelegenheit mit zahlreichen Initiativen in Kontakt zu kommen. Von 16.-18. Mai 2019 faden unter dem Motto #kommraus zahlreiche kleinere und größere Events im öffentlichen Raum statt, kreuz und quer über ganz Wien verteilt. Dabei soll auf die Nutzbarmachung der begehrten Ressource „öffentlicher Raum“ aufmerksam gemacht werden. Am 22.3.2019 trafen daher einander erstmals Teile des Teams von „Wien gibt Raum“ zusammen mit zuständigen der einzelnen Magistratsabteilungen und Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Aktionen in der Wiener Planungswerktstatt, um sich gemeinsam über ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Blickwinkel in dieser Thematik auszutauschen.

Bei der Planung der einzelnen Aktionen des Forums öffentlicher Raum, die von engagierten BürgerInnen und Initiativen auf die Beine gestellt wurden, stießen viele von ihnen nämlich auf bürokratische Herausforderungen, die sich aus den verstreuten Zuständigkeiten der Behörden im Zusammenhang mit Veranstaltungen im öffentlichen Raum ergeben. Der nicht nur für BürgerInnen oft mühsame Antragsprozess wurde anhand eines Praxisbeispiels eines tatsächlich organisierten Straßenfestes mit Flohmarkt anschaulich dargestellt. Die Behördenvertreter erarbeiteten mit den Anwesenden ein detailliertes Bild der customer journey und entwickelten gemeinsam Verbesserungs- und Lösungsansätze.

Wir, vom Projekt „Wien gibt Raum“ haben von diesem produktiven Nachmittag des gemeinsamen Austauschs mitnehmen können, dass wir so bald wie möglich weitere digitale Anträge in unserem One Stop Shop verwirklichen wollen. Dabei ist uns wichtig gewesen partizipativ und inklusiv vorzugehen und die Wünsche und Bedürfnisse von unseren zukünftigen KundInnen miteinzubinden. Durch eine kurze Befragung der Beteiligten haben wir auch das vorhandene Informationsbedürfnis abgefragt und werden versuchen dieses in unsere Arbeit mit einfließen zu lassen. Zusammenfassend lässt sich mit Sicherheit sagen, dass beide Seiten von diesem Nachmittag profitieren konnten und unterschreiben würden, dass es Partizipation echt bringt.