Energiedaten und Energiebericht der Stadt Wien

Die offenen Energiedaten der Stadt werden immer umfangreicher. Bereits zum dritten Mal präsentiert die MA 20-Energieplanung ein umfassendes Paket mit mehr als 100 aktuellen Datensätzen und einem 145 Seiten starken dazugehörigen „Open Document“ (Energiebericht der Stadt Wien), das zusätzlich zu den Datensätzen, Darstellungen aktueller, energierelevanter Projekte und Strategien der Stadt enthält. Dieses Dokument liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch vor.
Der Bericht enthält Tabellen zum Monitoring der Energieziele der Stadt Wien aus der Smart City Wien Rahmenstrategie und der neu erstellen Energierahmenstrategie 2030 für Wien, Zahlen rund um die Energieversorgung der Stadt, Energieeffizienz und Energieanwendungen, erneuerbare Energien, Energiepreisentwicklungen und vieles mehr sind darin enthalten. Betrachtet wurde der Zeitraum 1995-2015.

Wiener Energie-Highlights:

  • Wiener Pro-Kopf-Energieverbrauch
  • Wien hat österreichweit den niedrigsten Gesamtenergieverbrauch und den niedrigsten Stromverbrauch pro Kopf im Vergleich mit den anderen Bundesländern.
  • 373 PKW-Anmeldungen pro 1000 EinwohnerInnen versus 387 verkaufte Öffi-Jahreskarten pro 1000 EinwohnerInnen

Offene Daten und Dokument sind mit der 30. OGD-Phase Ende März 2018 verfügbar.

Das war der Open Data Day 2018

Am 1. März 2018 fand der Open Data Day 2018 in Wien statt. Mit einem vielseitigen  Programm, gestaltet von zahlreichen KooperationspartnerInnen, wurde auf die Vorteile von offenen Daten und die Entwicklungen des letzten Jahres aufmerksam gemacht. Neben Beispielen für bereits zugängliche Datenschätze vermittelten Workshops auch die praktische Verwendung. Den Abschluss bildete ein Rückblick auf Erfolgsgeschichten von Open Data in der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft.

Fotogalerie

Die Programmpunkte waren:

  • Open Data Workshop – FH Technikum Wien
  • Open Classroom – Berufsschule Verwaltungsberufe
  • Messstelle des Wiener Luftmessnetzes (Taborstraße) – Wiener Umweltschutzabteilung
  • Datenspaziergang Expedition InnenstadtDetails zu Route
    • Infocenter U2/U5 Station Volkstheater & Multimodaler Abfahrtsmonitor
    • Naturhistorisches Museum: Photovoltaikanlage auf historischen Gebäuden & Potentialkataster
    • wien.atPublicWLAN 
    • Parlament Infopoint Platz.Mit.Bestimmung 
    • data.gv.at und das OGD-Screening des Bundes 2017
    • Begehbare Geschichte. Die römische Legionsumfassungsmauer in der heutigen Naglergasse (Wien Kulturgut)
    • Hohe Brücke
    • Wiener Märkte App (Temporärer (Bio-) Markt Freyung)
    • Magistratsabteilung 21 Servicestelle Stadtentwicklung  
    • „Geobasisdaten“ in der Stadtinformation
  • Datenspaziergang Expedition Stuwerviertel 3
  • Abschlussveranstaltung Open Data – Erfolgsgeschichten der öffentlichen Verwaltung und der Wirtschaft
    Präsentationen
    • data.gv.at und das OGD-Screening des Bundes 2017
    • Ein smartes Portal für eine smarte Stadt
    • Data Market Austria

Wenn Sie das Programm 2019 mitgestalten möchten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht: open@post.wien.gv.at

Riesenbaum in Wien entdeckt

Im Baumkataster der Stadt Wien sind die Eckdaten zu über 480.000 Bäumen in Straßenzügen und teilweise in Parks und waldähnlichen Flächen verzeichnet.

Welche Art ist der Baum, der bei Ihnen in der Straße wächst? Und wie hoch? Wie groß ist der Durchmesser der Baumkrone? All diese Fragen werden im Baumkataster des virtuellen Stadtplans beantwortet – ein toller Service für Naturliebhaber.

Auch im OGD-Katalog der Stadt Wien wird der Baumkataster angeboten. Es wurden schon mehr als 15 Anwendungen damit umgesetzt.

Vor einigen Jahren meldete Thomas Tursics: „Ich glaube der Stammumfang ist mit der falschen Einheit angegeben. Der dickste Baum ist „9810 cm“ breit. Also fast 100 Meter.“

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Urban Data Plattform smartdata.wien

Die auf offenen Standards basierende Plattform FIWARE  wird für die Urban Data Plattform smartdata.wien genutzt.

 

Dies reicht vom Software Backend mit Open Stack und FIWARE Komponenten bis hin zur Applikation für Visualisierung und Berechnungsfunktionen.

 

smartdata.wien soll für verschiedenste Smart-City-Projekte in Bereichen wie Energie, Gebäude und Mobilität dienen.Das Projekt schafft eine städtische Infrastruktur zur Datenerfassung und Datenaustausch zwischen öffentlichen und privaten Partnern.

Smarter Together“ ist ein gemeinsames EU-Projekt der Städte Lyon, München und Wien zum Thema Smart City. Da bei diesem Projekt viele Daten – IoT ( Internet of Things ) Gebäudedaten, Umweltdaten – erhoben werden und das Monitoring eine zentrale Rolle spielt, war auch die Implementierung einer Datenplattform ein wichtiger Bautei und das rgebnis war smartdata.wien.

Weitere Informationen zur Urban Data Plattform smartdata.wien (English)

Die öffentlichen Datensätze der Stadt Wien (Open Data) sind unter https://data.wien.gv.at/ auffindbar.

Minimal Interoperability Mechanisms (MIMs)

Die Stadt Wien ist Mitglied bei den Open & Agile Smart Cities (OASC) und berücksichtigt auf ihrer Urban Data Plattform die Minimal Interoperability Mechanisms (MIMs).
Die MIMs der OASC sind ein sich ständig weiterentwickelnder Satz technischer Mechanismen, die aus einer Baseline globaler Best-Practices ausgewählt werden. Das Ziel ist es, für alle Städte Interoperabilität unterschiedlicher Systeme auf einer minimalen gemeinsamen Grundlage zu erreichen.
Durch die Umsetzung in den Mitgliedsstädten des Netzwerks wird die Verbreitung vorangetrieben und kann so in Normungsaktivitäten wie ETSI, ISO und ITU einfließen.

Schanigarten am Spittelberg (Schaub-Walzer / PID)

Wien gibt Raum: Verfahrensvereinfachungen bei Genehmigungen von Schanigärten

Die Wiener Bezirksämter sind mit jährlich 4,5 Millionen Kundinnen- und Kundenkontakten und 1,5 Millionen Erledigungen im behördlichen Bereich eine der wichtigsten Schnittstellen der Wiener Stadtverwaltung zu den Bürgerinnen und Bürgern. Das Magistratische Bezirksamt (MBA) ist als Genehmigungs-, Aufsichts- und Strafbehörde auch erste Anlauf- und Servicestelle für alle Gewerbetreibenden in Wien.

Auch die beliebten Wiener Schanigärten fallen in den Aufgabenbereich der Magistratischen Bezirksämter (MBÄ). Im Rahmen von „Wien gibt Raum“ ist es ein wichtiges Ziel, den Aufwand für Genehmigungsverfahren von Schanigärten zu verringern und zu beschleunigen. Als ersten Schritt gibt es seit Dezember 2017 eine Checkliste und einen Kriterienkatalog anhand dessen die MBÄ Schanigärten im Hinblick auf das Ortsbild beurteilen und genehmigen können. Dabei wird auch das digitale Tool „Kappazunder“ genutzt, um die Situation vor Ort zu beurteilen. Diese Aufgabe wurde zuvor von der Fachabteilung MA 19 (Architektur und Stadtgestaltung) wahrgenommen. Mit der neuen Vorgehensweise können ganz leicht 2 Wochen an Verfahrensdauer eingespart werden – nur in schwierigen Fällen bei manchen Neubeantragungen wird – wie bisher – die Expertise der MA 19 eingeholt.

Verfahrensvereinfachung

Etwa zwei Drittel aller Schanigartengenehmigungen werden im MBA 1/8 vorgenommen. Dort wurden alleine im Dezember 2017 und Jänner 2018 insgesamt 230 Anträge mit der neuen Methode bearbeitet. Fazit: Die neue Verfahrensvereinfachung ist für alle ein Gewinn.

Schanigarten Sprechtage

Übrigens bietet das MBA 1/8 seit April 2017 sogenannte Schanigarten-Sprechtage an. Dabei wird für die Bezirke 1 und 3 bis 8 an jedem zweiten Donnerstag im Monat für UnternehmerInnen von 14 bis 16 Uhr die Möglichkeit geboten, die wichtigsten Fragen rund um den Schanigarten gemeinsam mit ExpertInnen der Magistratsabteilung 19 – Architektur und Stadtgestaltung und der Magistratsabteilung 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten zu klären.

Die Sprechtrage bieten UnternehmerInnen die Einreich-Unterlagen in einem „Schanigarten-One-Stop-Shop“ unbürokratisch und schnell zu besprechen. Dadurch optimiert die Stadt Wien ihre Beratungsleistungen und erleichtert Betrieben die Abwicklung des Schanigarten-Verfahrens (Terminvereinbarung unter: +43 1 4000 01243 oder +43 1 4000 01267).

Online One-Stop-Shop ab 2020

Im Zuge von „Wien gibt Raum“ ist geplant, im Jahr 2020 einen Online One-Stop-Shop für Schanigartenanträge zu ermöglichen. So können UnternehmerInnen ihren Antrag direkt online einreichen. Dabei werden sie von einem Assistenten unterstützt. So kommt der Antrag direkt an die richtige Stelle. In Kombination mit der Nutzung von dreidimensionalen Bilddaten aus der „Wien gibt Raum“-Befahrung  können zudem Ortsaugenscheine eingespart werden, wodurch das Verfahren nochmals beschleunigt wird.

Hinweis zum Öffnen von csv-Dateien der Stadt Wien in Microsoft Excel

Die Stadt Wien verwendet für die csv-Tabellen den universellen Unicode UTF-8. Beim Öffnen mit Microsoft Excel werden leider statt der Sonderzeichen (wie „ß“ oder „ü“) manchmal falsche beziehungsweise unlesbare Schriftzeichen angezeigt.

Anleitung für die korrekte Darstellung in Microsoft Excel

Stadt Wien stellt Babyvornamen-Statistik neu auf

Vor fast zwei Monaten berichteten wir nach Kritik in manchen Medien ausführlich von der Babyvornamensstatistik der Stadt Wien. Wie angekündigt haben wir uns dem Thema in der Zwischenzeit intensiver gewidmet und die Babyvornamensstatistik der Stadt neu aufgestellt.

Phonetisierung und exakte Schreibweise

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Wien gibt Raum – Befahrung unterbrochen – bisher höchst erfolgreicher Verlauf

Von 25.09.2017 bis 27.11.2017 waren die „Wien gibt Raum“-Fahrzeuge in der Stadt Wien unterwegs, und haben in diesem Zeitraum an insgesamt 38 Tagen eine Wegstrecke von 3.515 km zurückgelegt. Dies entspricht z.B. der Strecke Wien – Marrakesch oder einem Hundertstel der Strecke zwischen Erde und Mond!

Dabei war der sonnige Herbst für die Befahrung günstig – an nur zwei Tagen musste wegen Regens abgebrochen werden. Auf Grund der Wetterlage haben die Fahrzeuge nun Winterpause. Denn Sonnenstand, Tageslänge und Wetter erlauben keine sinnvolle Datenerfassung mehr. Die Fortsetzung der Datenerfassung findet im Frühjahr 2018 statt.

Die Hälfte des Stadtgebiets erfasst

Bezogen auf die zu erfassenden Bereiche wurden aktuell rund 50% mit Daten abgedeckt, wobei in Summe rund 17 Millionen Einzelbilder bzw. ca. 35 Terrabyte an Daten aufgenommen wurden. Die Fahrzeuge nehmen ihre Daten im normalen Stadtverkehr auf, und lösen die Kameras je nach Situation mit einen Abstand von 3 bis 5 m aus. Pro Fahrzeugposition werden insgesamt 13 Einzelbilder aufgenommen.

Die bis jetzt gesammelten Daten werden über die Wintermonate aufbereitet. 17 Millionen Bilder müssen an die korrekten Positionen der Stadt wandern, radiometrisch und geometrisch verbessert werden und abschließend in 3D Bilder umgewandelt werden. Die in den Bildern ersichtlichen Personen und Kennzeichen werden anonymisiert. Parallel dazu wird die nötige interne IT Infrastruktur geschaffen und eine große Datenbank aufgebaut. Weiterführend werden die aufbereiteten Mobile-Mapping-Daten stückweise im Magistrat eintreffen und von der MA 41 – Stadtvermessung einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen.

Durch die Unterbrechung entstehen der Stadt Wien keine zusätzlichen Kosten und es kommt zu keiner relevanten Verzögerung innerhalb des Programmes „Wien gibt Raum“.

Fahrzeug zur Vermessung "Mobile Mapping"

Wien gibt Raum – Start der Befahrung

Seit heute sind bis zu drei Vermessungsfahrzeuge von „Wien gibt Raum“ im Wiener Stadtgebiet unterwegs. Sie erfassen bis voraussichtlich Mitte/Ende November etwa 6100 Straßen mit einer Länge von über 3000 Kilometern. Die Vermessungsfahrzeuge sind mit hochpräzisen, kalibrierten Kameras ausgestattet. Sie fertigen Bilder des öffentlichen Raums an, bei denen jeder einzelne Bildpunkt exakt verortet ist. So sind Messungen von Abständen oder Flächen in zweidimensionalen Bildern möglich.

Als Teil des umfassenden Datenschutzkonzeptes von „Wien gibt Raum“ sind die Fahrzeuge eindeutig mit „Im Auftrag der Stadt Wien“ und dem geschützten Logo der Stadt Wien gekennzeichnet. Zudem halten die Fahrerinnen und Fahrer Informationsfolder über die Befahrung und den Datenschutz bereit.

Erfahren Sie mehr über den Befahrungsstart in diesem Nachrichtenbeitrag von W24 vom 25.09.2017:

Video auf Youtube ansehen

 

WordPress-Plugin für Daten-Waben verfügbar

Für die Bürgerinnen und Bürger sind Daten von Open Data – Portalen abrufbar – aber nicht greifbar. Welche Informationen verbergen sich hinter CSV- oder SHP-Dateien? Um einen Eindruck von den Inhalten und der thematischen Vielfalt zu erhalten, hat Thomas Tursics, ein Entwickler aus Berlin, die Daten-Waben entwickelt, die auch auf Open Data sichtbar sind.

Die Stadt Wien hat nun das WordPress-Plugin auf github publiziert.