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Wien stellt digital zu

Im Jahr 2025 wurde bereits mehr als jede 5. Zustellung der Stadt Wien digital abgewickelt. Dieser Erfolg zeigt, wie konsequent Wien seinen Weg hin zu einer modernen, bürgernahen und nachhaltigen Verwaltung verfolgt – mit klaren Vorteilen für Bürger*innen und Stadtverwaltung gleichermaßen.

Ziel erreicht

Die Stadt Wien hat das Ziel 18 der Digitalen Agenda 2030 bereits 2025 übertroffen. Die Digitale Agenda Wien sieht vor:

Wir bauen den Einsatz der digitalen Zustellung an Bürger*innen und Unternehmen weiter aus und integrieren diese in mein.wien. Wir setzen bereits seit 2023 konkrete Maßnahmen um und werden den Anteil der digital zugestellten Post bis 2030 von derzeit 13 Prozent auf 20 Prozent erhöhen. Diese medienbruchfreie Kommunikation spart Zeit und Geld und leistet einen Beitrag zur CO2-Reduktion.

Dieses Ziel ist nun schon 5 Jahre früher Realität: Digitale Agenda – Umsetzungsstand

Entwicklung der vergangenen Jahre

Seit 2019 hat sich die elektronische Zustellung rasant entwickelt. Von bescheidenen 2,1 Prozent Anteil im Jahr 2019 stieg der Wert kontinuierlich, beschleunigt durch die Pandemie und flankiert von gezielten Maßnahmen.

2023 lag der Anteil bereits bei 12,9 Prozent, 2024 bei 17,2 Prozent. Und 2025 folgte der Durchbruch: 23,1 Prozent aller dual versendeten Schreiben wurden digital zugestellt.

Die Verdoppelung seit 2022 und der Sprung von 17,2 Prozent im Jahr 2024 auf 23,1 Prozent im Jahr 2025 zeigen: Digitale Verwaltung zeigt Wirkung.

Meilensteine

Aktivitäten, die den Erfolg möglich machten

Der Erfolg kam nicht von allein, sondern wurde durch die Stadt Wien aktiv gefördert.

  • Workshops mit Vertreter*innen der Stadt Wien, Wirtschaftskammer und Unternehmen zur Verbesserung des Verständnisses und mit Maßnahmen zur Datenbereinigung wurden durchgeführt:
    • 2023: „Anhebung des Anteils der e-Zustellung“
    • 2024: „Elektronische Zustellung – ein Beitrag zum Klimaschutz“
  • Sensibilisierung im Magistrat: Initiative „Wien stellt ‚e‘ zu“, Infofolder, FAQ-Erweiterungen
  • Stammdatenpflege: Bereinigung von Duplikaten, einheitliche Schreibweisen, Register-Nutzung
  • Technische Umsetzung: Abteilung Wien Digital (MA 01) gemeinsam mit den Dienststellen; Einführung der Dualen Zustellung und optimierter Workflows

 Warum elektronische Zustellung?

  • Schneller: Fristen digital wahrnehmen, Verfahren rascher abschließen
  • Klimafreundlicher: Weniger Papier und Transport, Beitrag zur CO₂-Reduktion
  • Wirtschaftlicher: Portokosten und Druck entfallen; bis zu 70 Prozent Kosteneinsparung
  • Komfortabel: Jederzeit abrufbar, sicher archiviert, Abwesenheiten hinterlegbar und ohne Weg zum Postamt, wenn nicht angetroffen

Dieser Fortschritt steht exemplarisch für den umfassenden Digitalisierungsprozess der Stadtverwaltung hin zu einfacheren, schnelleren und klimafreundlicheren Verwaltungswegen.

Für behördliche nachweisliche Sendungen (inklusive RSa/RSb) ist eine ID Austria erforderlich. Die Zustellung erfolgt über eine gesicherte Verbindung.

Über 1 Million elektronische Sendungen

Rekord bei elektronischer Zustellung

Die Stadt Wien erreicht einen wichtigen Meilenstein: Im Jahr 2025 wurden bereits 1,2 Millionen amtliche Sendungen elektronisch zugestellt. Die elektronische Zustellung ermöglicht es Bürger*innen und Unternehmen, Dokumente sicher und bequem digital zu erhalten.

Warum ist die elektronische Zustellung wichtig?

  • Schnelligkeit: Fristen können digital wahrgenommen werden, wodurch sich Verfahren schneller erledigen lassen.
  • Komfort: Dokumente sind jederzeit abrufbar und suchbar und können sicher archiviert werden. Somit entfallen lästige Wege zum Postamt, falls die Zustellung von behördlichen Briefsendungen – auch RSa- oder RSb-Briefe – nicht persönlich erfolgen konnte. Ebenso können beim Zustelldienst Urlaube oder Abwesenheiten bekannt gegeben werden.
  • Nachhaltigkeit und Kostenersparnis: Weniger Papier, weniger Transportaufwand und weniger Wartezeit beim Postamt.
  • Kosteneffizienz: Durch den Wegfall der Portokosten werden die Budgets der Fachabteilungen entlastet, da die Druckkosten wegfallen und die elektronische Zustellung wesentlich günstiger als das klassische Porto ist.

Unterstützung und Informationen zur Aktivierung des digitalen Postfachs gibt es online sowie bei den Informationsstellen der Stadt: Elektronische Zustellung

Ausblick

Die Marke „1 Million“ zeigt, dass die digitale Verwaltung angenommen wird und wirkt. Die Stadt Wien arbeitet weiter daran, ihre Services auszubauen, die Benutzungsfreundlichkeit zu erhöhen und die digitale Teilhabe zu stärken.

Digitaler Beilagenstempel

Ein Meilenstein für die digitale Verwaltung in Wien

Die Stadt Wien setzt mit dem Projekt „Digitaler Stempel (DISEL)“ einen neuen Standard in der digitalen Verwaltung. Was bisher nur für Papierbeilagen möglich war, wird nun vollständig digital: Der rechtsgültige digitale Beilagenstempel ist da.

Warum ist das wichtig?

  • Führende Version jetzt auch digital: Der digitale Stempel ersetzt den bisherigen Papierprozess und ermöglicht eine durchgängige elektronische Bearbeitung.
  • Effizienz und Nachhaltigkeit: Jährlich werden zehntausende Beilagen digital signiert, das spart enorme Mengen Papier und schont Ressourcen.
  • Rechtsgültigkeit und Sicherheit: Der digitale Stempel erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und garantiert die Integrität der Dokumente.

Bedeutung für Bürger*innen und Verwaltung

Mit DISEL können Dokumente ohne Medienbruch elektronisch erstellt, signiert und archiviert werden. Bürger*innen müssen nicht mehr persönlich erscheinen, um Beilagen zu beglaubigen. Das spart Zeit und macht die Verwaltung zugänglicher und inklusiver.

Meilenstein bei elektronischer Zustellung

Immer mehr Wiener*innen empfangen Sendungen der Stadt Wien elektronisch: Nachdem im Oktober 2024 bereits ein Rekord mit über 100.000 digitalen Sendungen in einem Monat erreicht wurde, liegen nun die Jahreszahlen für 2024 vor. Diese bestätigen den deutlichen Trend zur digitalen Kommunikation.

Im Jahr 2024 wurden insgesamt 17,3 Prozent aller Schreiben der Stadt elektronisch zugestellt – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (12,90 Prozent) und eine bemerkenswerte Entwicklung seit 2015 (0,60 Prozent).

Kurvendiagramm

Seit 2012 im Einsatz

Die elektronische Zustellung ist seit 2012 in der Stadt Wien im Einsatz. Sendungen der Stadt Wien, wie zum Beispiel Rechnungen oder Bescheide, können statt über den Postweg elektronisch auf einem Tablet, Smartphone oder PC empfangen werden.

Der Transport und die Zustellung erfolgen über eine gesicherte Verbindung. Die Identität von Empfänger*in und absendender Behörde ist dabei klar gewährleistet. Damit wird die Voraussetzung für die Zustellung von behördlichen nachweislichen Sendungen, das sind RSa- und RSb-Briefe und elektronische Briefsendungen, geschaffen.

Neben Privatpersonen profitieren insbesondere Unternehmen, die häufig viele Behördenkontakte haben. Die hohe Datenqualität und die technische Implementierung im Magistrat der Stadt Wien wird von der Abteilung Wien Digital (MA 01) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen gewährleistet.

Lieber elektronisch als auf Papier

Wenn Sie ebenfalls Schreiben der Stadt Wien auf elektronischem Weg erhalten wollen, registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse auf BriefButler oder mit Ihren persönlichen Daten bei E-Brief.

Um alle behördlichen Briefsendungen – auch RSa- oder RSb-Briefe – zu erhalten, müssen Sie sich für die elektronische Zustellung registrieren. Voraussetzung dafür ist der Besitz der ID Austria.

Ziele und Vorteile

Die Stadt Wien hat sich in ihrer Digitalen Agenda 2030 das Ziel gesetzt, den Anteil der digital zugestellten Sendungen bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. Mit den aktuellen Zahlen ist man diesem Ziel einen großen Schritt nähergekommen. Die positive Entwicklung der letzten Jahre wurde durch die Pandemie beschleunigt und durch gezielte Initiativen der Stadt Wien weiter verstärkt.

Die digitale Zustellung ist effizienter und kostengünstiger. Sie trägt zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, indem sie den Bedarf an physischen Transportwegen verringert.

Rekord bei elektronischer Zustellung

Die Duale Zustellung ist seit 2012 in der Stadt Wien im Einsatz. Mit dem Service können Privatpersonen und Unternehmen Sendungen der Stadt Wien, wie zum Beispiel Rechnungen oder Bescheide, konventionell per Post oder elektronisch auf einem Tablet, Smartphone oder PC empfangen.

Rekord geknackt

Immer mehr Bürger*innen entscheiden sich für die elektronische Zustellung: Im Jahr 2023 wurden knapp 700.000 elektronische Sendung zugestellt. Rekord im Oktober 2024: Erstmals wurden von der Stadt Wien in einem Monat über 100.000 elektronische Sendungen verschickt.

Umweltschonend und sicher

Die elektronische Zustellung schont durch die Reduzierung von „Papierkram“ Ressourcen, ist bequem und sicher: Die Identität der Empfänger*innen und der absendenden Behörde sind klar gewährleistet. Der Transport und die Zustellung erfolgen über eine gesicherte Verbindung.

Neben Privatpersonen profitieren insbesondere Unternehmen, die häufig besonders viele Behördenkontakte haben. Die hohe Datenqualität und die technische Implementierung im Magistrat der Stadt Wien wird von der Abteilung Wien Digital (MA 01) in Zusammenarbeit mit den Dienststellen gewährleistet.

Weitere Informationen

Elektronische Zustellung