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Open Source Hub Vienna eröffnet

Am 15. September 2025 wurde der Open Source Hub Vienna, ein neues Zuhause für digitale Innovation, offiziell eröffnet. Damit wurde ein Zeichen für die Zukunft der offenen Technologien in Wien gesetzt.

Die Eröffnungsveranstaltung, initiiert von der Wirtschaftsagentur Wien und realisiert mit der FH Technikum Wien, war ein Treffpunkt für Unternehmen, Forschung, Verwaltung und technikbegeisterte Bürger*innen.

Zentraler Anlaufpunkt für Innovation

Mit dem neuen FIWARE iHub entsteht ein zentraler Ort für alle, die an Open Source, digitaler Innovation und nachhaltigen Geschäftsmodellen interessiert sind. Der Hub fördert nicht nur den Austausch von Wissen und Best Practices, sondern macht Projekte sichtbar und beschleunigt den Einsatz zukunftsweisender Open-Source-Technologien. Ziel ist es, die digitale Souveränität Wiens zu stärken und internationalen Anschluss an die rasante Entwicklung im Open-Source-Bereich zu halten.

Vielfältiges Programm zum Auftakt

Impuls-Geber*innen aus Forschung, Verwaltung und Wirtschaft, darunter Prof. Dr. Haydar Mecit von der Hochschule Bochum, gaben bei der Eröffnungsveranstaltung spannende Einblicke in die Bedeutung von Open Source für Sicherheit, Innovationskraft und Unabhängigkeit. Zudem gab es eine Präsentation der NEC Labs, die ein KI-Modell vorstellten, das das Risiko für Landminen-Verseuchung in Kambodscha vorhersagen kann. Praxisnahe Beispiele zeigten, wie Digital Twins und die Visualisierung von Echtzeitdaten eine entscheidende Rolle bei der Transformation von Energie und Mobilität spielen.

Netzwerken und Community-Aufbau

Als offizieller FIWARE iHub wird der Open Source Hub Vienna künftig regelmäßig Workshops und Schulungen veranstalten, um Unternehmen und Entwickler*innen den Einstieg in FIWARE zu erleichtern. Mit der neuen Open-Source-Landkarte, entwickelt von der FH Technikum Wien gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur, wird die bunte Vielfalt der Open-Source-Aktivitäten in Wien transparent und zugänglich.

Ausblick: Kommende Highlights 2025

Die Open-Source-Community darf sich auf eine Reihe bedeutender Veranstaltungen freuen, darunter:

Weitere Infos und die Möglichkeit sich zu vernetzen, finden Interessierte auf der Website der Open Source Innovation Hubs.

Erstellt mit Unterstützung von KI

Wien baut digitale Souveränität aus

Offenheit trifft Innovation – Wien setzt auf Open Source: FIWARE iHub wird 2025 umgesetzt.

Die Stadt Wien setzt ein weiteres Zeichen für eine verantwortungsvolle, resiliente und digitale Zukunft: Mit dem neuen FIWARE iHub entsteht in Wien ein europäisch vernetzter Innovationsknotenpunkt für Open Source-Technologien. Das Projekt läuft von April 2024 bis Ende 2027. Es wird gemeinsam mit internationalen Partner*innen umgesetzt und trägt wesentlich zur digitalen Souveränität Wiens bei.

FIWARE iHub – Eröffnung im September 2025

Ein zentrales Element des Projekts ist der Aufbau eines FIWARE iHubs in Wien. Die Gründung ist ein wichtiger Meilenstein für die Stärkung des digitalen Ökosystems der Stadt. Die Eröffnung des Hubs ist für September 2025 geplant. Dabei werden die vielfältigen Möglichkeiten der FIWARE-Technologie einer breiten Öffentlichkeit und vielen Akteur*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vorgestellt.

Open Source sichtbar machen: Veranstaltungen und Workshops

Das Thema Open Source hat bereits Fahrt aufgenommen: Erste Workshops und Events fanden unter großer Beteiligung statt – unter anderem beim Open Data Day 2025, bei dem die Stadt Wien erneut ihr Engagement für Transparenz und Teilhabe unter Beweis stellte.

Auch bei den B2B Software Days am 19. und 20. Mai 2025 im Wiener Rathaus wird Open Source im Mittelpunkt stehen. Zwei Fachworkshops werden sich dort mit praktischen Einsatzmöglichkeiten und strategischer Relevanz freier Software befassen.

Starke Partnerschaften, starke Wirkung

Wien baut dabei auf den aktiven Austausch mit strategischen Partner*innen, um Synergien zu erzeugen und voneinander zu lernen. Laufende Beratungen und Kooperationen mit Organisationen wie OSSBIG, Drupal, Zephyr (Linux Foundation) und anderen unterstreichen die Offenheit und Weitsicht des Projekts.

Auch auf europäischer Ebene ist Wien präsent: Der Open Source Country Report der EU-Kommission wurde inhaltlich gemeinsam mit der Stadt Wien gestaltet. Das zeigt einmal mehr: Die Stadt Wien wird als Vorreiterin im Bereich Open Source wahrgenommen und bringt ihre Expertise aktiv ein.

Ein starkes Konsortium – international vernetzt

Das Projektteam besteht aus renommierten Partner*innen: Neben der Wirtschaftsagentur Wien sind das die FH Technikum Wien sowie die Innovationsnetzwerke Open Cities und JIC aus Brünn (Tschechien). Gemeinsam bilden sie ein grenzüberschreitendes Kompetenznetzwerk für offene Technologien und digitale Stadtentwicklung.

Wien als Vorreiterin der digitalen Gemeinwohl-Ökonomie

Mit dem Aufbau des FIWARE iHubs und der konsequenten Förderung von Open Source stärkt die Stadt Wien ihre Rolle als Impulsgeberin für die digitale Transformation in Österreich und Europa. Die Eröffnung im September 2025 ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer lebenswerten, offenen und resilienten Smart City.

Wien positioniert sich damit als Stadt, die Open Source nicht nur nutzt, sondern auch mitgestaltet und vorantreibt. In den kommenden Jahren soll durch Offenheit, Kooperation und Innovation eine nachhaltige digitale Infrastruktur für alle ermöglicht werden.