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Open Data Days 2026

Im Rahmen der internationalen Open Data Days 2026 laden die FH Technikum Wien und die Wirtschaftsagentur Wien am 5. März 2026 zur Open Data Expo 2026 ein. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Transparenz trifft Innovation – Open Data für alle“. Es werden verschiedene Anwendungen und Projekte präsentiert, die auf öffentlich zugänglichen Daten basieren. Zusätzlich werden Workshops zu den Themen „Open Source” und „Datenanalyse und Visualisierung” angeboten.

Die Veranstaltung bietet fundierte Einblicke für alle Interessierten und verdeutlicht, wie offene Daten innovative Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen fördern können.

Open Data Expo 2026

  • 📅 Datum: 5. März 2026, 9 bis 13 Uhr
  • 📍Ort: FH Technikum Wien, 20., Höchstädtplatz 6
  • 🎟️ Eintritt frei

Programm

  • 9 bis 9.20 Uhr: Eröffnung
  • 9.20 bis 13 Uhr: freie Besichtigung der Stände und Projekte
  • 10 bis 12 Uhr: Open Source Community Treffen
  • 11 Uhr: Workshop „Datenanalyse und Visualisierung“, FH Technikum Wien, Universität für Weiterbildung Krems, EDV-Saal EDV_F2.02

Aussteller*innen

  • MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten und MA 21A – Stadtteilplanung und Flächenwidmung Innen-Südwest: Radrouter und nutzungsstreifengenaues Routing
  • MA 22 – Umweltschutz:
    • Open Data Angebot MA 22
    • Wiener Luftmessnetz
    • Umweltgut – Themenstadtplan der Stadt Wien
  • MA 20 – Energieplanung:
    • Energiedaten und Energiefluss in Wien
    • Energiekarten und energetische Vorzeigeprojekte aus Wien
  • FH Technikum Wien: Open Data in der Lehre
    • Multimodale Echtzeit-Verkehrsauskunft und Fahrplan-Assistent
    • Aktuelle Open Data Projekte der FH Technikum Wien (EcoTrendView, Chargercheck, Lunar Landings et cetera)
  • Parlamentsdirektion: Open Data Angebot des Parlaments
  • MA 41 – Stadtvermessung und Geoinformation: Geobasisdaten
  • Data Intelligence Offensive (DIO): Data Spaces
  • Universität Wien – Bildung und AUSSDA: The Austrian Social Science Data Archive

Datenlehrpfad durch die Stadt

Zusätzlich zur Open Data Expo Initiative wird ein Datenlehrpfad „Veränderungen in der Stadt – was man aus den Daten lesen kann“ organisiert. Diese Initiative zielt darauf ab, die Veränderungen in der Stadt mit Hilfe von Daten aufzuzeigen.

  • 📅 Datum: 13. März 2026, 13 bis circa 15 Uhr
  • 📍 Treffpunkt: 1., Josefsplatz
  • ℹ️ Hinweis: Eine Online-Registrierung ist für den Zutritt zum Parlamentsgebäude vorab erforderlich.

👉 Zur Anmeldung für den Datenlehrpfad

Daten für Alle

Open Data bezeichnet öffentlich zugängliche Datensätze, die von verschiedenen Unternehmen und Organisationen bereitgestellt werden und von jeder Person für beliebige Zwecke genutzt werden können. Dies eröffnet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und fördert die Entwicklung innovativer Applikationen.

Seit über 15 Jahren werden weltweit Aktivitäten und Veranstaltungen im Rahmen der Open Data Days durchgeführt, die auf die Relevanz frei verfügbarer Daten aufmerksam machen. In Wien findet die Open Data Expo bereits zum 5. Mal statt. Ergänzend wird ein Datenlehrpfad angeboten. Der Eintritt zur Open Data Expo ist kostenfrei.

Weitere Informationen

Offene Karten für Wien

Stadt‑ und Bezirkspläne mit klarem OGD‑Rahmen

Wer in Wien plant oder recherchiert, findet auf wien.gv.at, dem offiziellen Internetportal der Stadt, frei verfügbare Stadt- und Bezirkspläne. Die Abteilung Stadtvermessung und Geoinformation (MA 41) bietet aktuelle Karten zum Download an, basierend auf zuverlässigen Geodaten, perfekt für fundierte Projekte: Wiener Stadt- und Bezirkspläne

Offen, präzise, praxistauglich

Die Wiener Stadt‑ und Bezirkspläne verbinden fachliche Qualität mit einem klaren OGD‑Modell: freie Nutzung, sichtbare Preisregelung für Services über den Download hinaus und verlässliche Aktualisierung.

Wer in Wien Projekte vorbereitet, dokumentiert oder vermittelt, findet hier eine professionelle Kartenbasis, die Maßstäblichkeit, Datenkohärenz und Rechtssicherheit zusammenführt – vom großformatigen Stadtüberblick bis zur kompakten Bezirksdarstellung.

OGD im Mittelpunkt: freie Nutzung, eindeutige Lizenz, transparente Kosten

Der Open-Government-Rahmen ist besonders relevant: Die Stadt- und Bezirkspläne stehen im Rahmen von Open Government Wien (OGD) kostenfrei zur Verfügung und können unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0) genutzt werden. Die erforderliche Quellenangabe lautet: „Datenquelle: Stadt Wien – data.wien.gv.at“. Somit ist eine rechtssichere und unkomplizierte Weiterverwendung gewährleistet, beispielsweise für Berichte, Präsentationen oder eigene Anwendungen.

Für Leistungen über den reinen Download hinaus sind die Preise klar und sichtbar geregelt:

  • Bei Abgabe von Daten oder Papierauszeichnungen über die Kund*innen‑Servicestelle der MA 41 fällt für Auftragsabwicklung und Datenmanipulation eine Grundgebühr von 53 Euro an.
  • Bei erhöhtem Bearbeitungsaufwand werden zusätzlich 30,50 Euro je halbe Stunde verrechnet.

Diese Konditionen schaffen Transparenz und geben Planungssicherheit für individuelle Ausfertigungen oder spezielle Datenbereitstellungen.

Was die Pläne fachlich leisten

Die Stadtpläne erscheinen jährlich in mehreren Maßstäben, etwa von 1:12 500 bis 1:120 000 und in unterschiedlichen Formaten wie DIN A0 oder DIN A4. Grundlage sind abgestimmte Datenquellen wie Mehrzweckkarte, Orthofotos, Schummerung, Grenzen, Straßennetz, Nutzungskartierung, das Wiener Bezugssystem, Gewässernetz und die MA-41-Beschriftungen. So lassen sich die Karten vielseitig für Analysen und anschauliche Zwecke einsetzen.

Ergänzend dazu stehen Bezirkspläne bereit, die halbjährlich aktualisiert und auf DIN A0 bis DIN A4 optimiert sind. Auch sie basieren auf der Mehrzweckkarte, der Flächen‑Mehrzweckkarte und Orthofotos. Wer bezirksscharf arbeitet, bekommt damit eine verlässliche Grundlage, die lokale Fragestellungen präzise abbildet und gleichzeitig mit den stadtweiten Kartendiensten konsistent bleibt.

 

Grete Rehor-Preis für Brigitte Lutz

Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner zeichnete am 4. November 2025 im Rahmen des Österreichischen Frauenpreises herausragende Frauen aus. Der vom Bundeskanzleramt – Staatssekretariat für Digitalisierung gestiftete Grete Rehor-Preis „MINT und Digitalisierung“ wurde 2025 an Ing.in Brigitte Lutz, MSc verliehen, eine langjährige Mitarbeiterin der Stadt Wien, MD-OS/PIKT. Damit wird ihre herausragende Leistung im Bereich Open Government Data gewürdigt. Die Vorreiterrolle der Stadt Wien in diesem Bereich ist auch Frau Lutz zu verdanken. Besonders betont wurde auch der langjährige Einsatz von Frau Lutz, Mädchen für Berufe in der IT zu begeistern. Hierzu heißt es in der Begründung:

Brigitte Lutz ist eine der Initiatorinnen des „Hedy Lamarr Preises der Stadt Wien“ für Frauen in der IT und Schirmfrau der Initiative „She.Digital.Wien“, wo sie Frauen und Mädchen für Berufe in der IT begeistert und sich für die Stärkung von Frauen-Netzwerken einsetzt.

Brigitte Lutz in der Stadt Wien

In der Welt der Daten und Digitalisierung ist Brigitte Lutz ein Name, der mit Innovation, Engagement und echter Veränderung verbunden ist. Über viele Jahre hinweg war sie als Data Governance-Koordinatorin der Stadt Wien tätig und hat die strategische Ausrichtung des Datenmanagements in Richtung Datenexzellenz geprägt. Als Data Governance-Koordinatorin hat Brigitte Lutz maßgeblich dazu beigetragen, dass Wien zu einer Vorreiterstadt in Sachen digitaler Verwaltung wurde. Sie entwickelte Rahmenwerke und Prozesse, die den sicheren, transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Daten sicherstellen. Dabei legte sie Wert darauf, dass Daten nicht nur als technisches Gut betrachtet werden, sondern als zentraler Bestandteil einer modernen und bürgernahen Verwaltung: Daten sollen für alle nutzbar und verständlich sein.

Ein besonderes Anliegen von Frau Lutz ist die Förderung von Mädchen und Frauen im IT-Bereich. Mit Leidenschaft initiierte sie zahlreiche Projekte, um junge Frauen für Technik und Digitalisierung zu begeistern, beispielsweise:

  • Girls in ICT Day: Brigitte Lutz unterstützte den internationalen Aktionstag und organisierte Workshops, bei denen Mädchen erste Programmiererfahrungen sammeln und mit weiblichen IT-Vorbildern sprechen konnten.
  • Mentoring-Programme: Sie engagierte sich als Mentorin und baute Netzwerke auf, in denen Frauen durch erfahrene IT-Expertinnen begleitet und gefördert werden.
  • Kooperationen mit Schulen: Gemeinsam mit Wiener Schulen initiierte sie Projekte, um Mädchen bereits frühzeitig mit digitalen Kompetenzen vertraut zu machen – von Coding-Workshops bis zu Hackathons.
  • Digital.Wien wurde von Frau Lutz mitinitiiert, um zahlreiche Initiativen besser zu vernetzen.
  • Durch ihre zahlreichen Vorträge und Medienauftritte inspirierte sie nicht nur Mädchen sondern auch Entscheider*innen, die Bedeutung von Frauen in der IT aktiv zu fördern.

Frau Lutz ist im Sommer dieses Jahres in die wohlverdiente Pension verabschiedet worden. Die Verleihung des Grete Rehor-Preises ist ein feierlicher und verdienter Abschluss ihrer jahrelangen beruflichen Tätigkeiten.

Neuer Webauftritt der Stadt Wien

Übersichtlichkeit, leichte Bedienbarkeit auf unterschiedlichen Geräten, technische Erneuerung mit flexiblem Content-Modell, Erweiterbarkeit, hohe Verfügbarkeit und Performance waren die Hauptziele des großen Projektes zum Relaunch von wien.gv.at.

Bürgermeister Michael Ludwig:

Als Digitalisierungshauptstadt sind wir Vorreiterin bei digitalen Service-Angeboten der Stadtverwaltung für Wiener*innen. Digitalisierungsprojekte dürfen aber nie Selbstzweck sein, sondern müssen der Bevölkerung einen konkreten Nutzen bringen. Die Adresse wien.gv.at steht seit 1995 für Verlässlichkeit, Vertrauen, Qualität und Sicherheit. Der jetzige Relaunch bringt die Website optisch und technisch auf ein ganz neues Level, weil er die Bedürfnisse der Bevölkerung vollständig in den Mittelpunkt stellt. Die Wiener*innen kommen schneller zu ihren Informationen und die Stadtverwaltung kann ihre Leistungen noch gezielter zur Verfügung stellen. Das spart den Wiener*innen viel Zeit, die Qualität der Informationen steigt und die Verwaltung kann effizienter arbeiten, was langfristig auch Geld in der Struktur spart. Die neue Website ist auch ein Impuls für den Wiener Wirtschaftsstandort, weil viele Wiener Unternehmen an diesem Projekt mitgewirkt haben.

Aus 3 mach 1

Inhalte aus dem abgelösten Content-Management-System (CMS) vieW4 sowie Teile aus Liferay und WordPress wurden in ein neues CMS überführt. Insgesamt wurden rund 15.000 Seiten mit einem eigens entwickelten Import-Werkzeug migriert und überarbeitet.

Bei der Vielzahl an Redakteur*innen und der Komplexität der Inhalte war es auch wichtig, die Redakteur*innen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und die Abläufe zu erleichtern. Die redaktionelle Arbeit wurde daher in einem „Zentralen Content Management Hub“ gebündelt. Damit müssen Aktualisierungen nur noch an einer Stelle und nicht in mehreren „Content-Silos“ vorgenommen werden. Das bedeutet, wenn es zum Beispiel zu einer Aktualisierung von Öffnungszeiten im Stadtgesundheitszentrum kommt, dann müssen diese nur noch an einer Stelle geändert werden und überall, wo diese Öffnungszeiten eingebunden sind, kommt es zu einer automatischen Aktualisierung.

An wien.gv.at hängen außerdem rund 300 Applikationen – unter anderem die Veranstaltungsdatenbank. Durch die neue Technologie ist ein „API-first-Ansatz“ grundsätzlich vorhanden und es sind somit „native“ Mobile Apps möglich.

Open Shift und Cloud

Beim neuen Webauftritt hat sich die Stadt für das gleiche technische Setting entschieden wie bei der WienKI – dafür wurde der Stadt Wien der Innovation of the Year Award von Red Hat zugesprochen: Red Hat Innovation Award für Stadt Wien – Digitales Wien.

Die Website selbst wird in einem Open Shift Cluster betrieben, der seinerseits in der Cloud läuft. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, diese Technologie bei Bedarf auf anderen Systemen zu betreiben.

Diese Lösung ermöglicht es der Stadt, dynamisch auf erhöhte Zugriffszahlen zu reagieren, sei es bei Wahlen oder in Krisenzeiten. Die Cloud bietet geo-redundante Infrastruktur, automatische Recovery-Mechanismen und weltweite Verfügbarkeit. Dadurch wird sichergestellt, dass die Website auch in kritischen Momenten erreichbar bleibt.

Feedback

Die Test-Community der Stadt Wien besteht aus über 1.400 Bürger*innen aller Altersgruppen, die regelmäßig Feedback zu digitalen Services wie wien.gv.at, dem WienBot oder der Stadt Wien App geben. Mit ihnen gemeinsam wird die Seite laufend weiterentwickelt.

Feedback zum Relaunch von wien.gv.at ist immer willkommen – unter redaktion@wien.gv.at oder auf www.wien.gv.at/relaunch.

Open Data im Unterricht nutzen

Open Government Data (OGD) in Wien bedeutet, dass die Stadt Zahlen, Daten und Dokumente der Verwaltung öffentlich für jegliche Nutzung zur Verfügung stellt.

Die Stadt Wien möchte unterstützen, dass diese Daten auch im Unterricht verwendet werden und Schüler*innen an den Umgang mit OGD herangeführt werden. Zudem sollen die Daten bei Wettbewerben und Hackathons genutzt werden. Dazu werden eine Präsentation und Praxisbeispiele mit Klimadaten, dem Baumkataster Wien und den Vornamen der Neugeborenen in Wien mit einem Anleitungsdokument zu den Grundlagen von Open Government Data und Open Government Documents zur Verfügung gestellt: Open Data im Unterricht Wien

Zukunftsthema OpenX

OpenX ist der Überbegriff von OpenData, OpenStandards und OpenSource. In diesen Bereichen hat die Stadt Wien bereits langjährige Erfahrung und pflegt nationale und internationale Kooperationen.

Grafik, Zeitachse

Seit 2011 stellt die Stadt Wien Daten für die Öffentlichkeit zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung und seit 2012 werden die Metadaten auf der österreichweiten Plattform https://www.data.gv.at/ publiziert. Die Wiener Datensätze sind unter https://data.wien.gv.at aufrufbar.

Open Government Data

Strategie

Die Data Excellence Strategie 1.0 „Open by Default“ wurde 2023 zur Data Excellence Strategie 2.0 „Open by Design“ weiterentwickelt und nun zur „Sovereignity by Design“:

  • Offenheit statt Geschlossenheit
  • Kollaboration statt Auftragsketten
  • Vertrauenswürdigkeit statt Unsicherheit
  • Selbstbestimmung statt strategischer Abhängigkeiten
Grafik mit sechseckigen Kacheln

Digitale Souveränität

Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT definierte 2017 diesen Begriff als „Summe aller Fähigkeiten und Möglichkeiten von Individuen und Institutionen, ihre Rolle(n) in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher ausüben zu können.“

Rahmenbedingungen

  • Digitalisierung und die „data driven economy“ bestimmen unseren künftigen Wohlstand, verändern Wertschöpfungsketten und die Spielregeln der Märkte.
  • Digitalisierung ist getrieben durch Daten, Vernetzung und Algorithmen, ermöglicht durch Maschinen-Power und Orchestratoren (meistens digitale Plattformen).
  • Globaler, de facto nach den Regeln der „big player“ agierender Wirtschaftsraum.

In der digitalen, international vernetzten Welt waren bisher nur wenige, sehr große, global agierende Unternehmen erfolgreich. Diese wenigen Unternehmen speichern heute auch den größten Teil der weltweiten Daten, den Rohstoff für digitale Geschäftsmodelle und das Training künstlicher Intelligenzen.

Informationstechnologie ist nicht mehr nur Werkzeug zur Optimierung und Automatisierung, sondern Basis für die Umsetzung von politischen und wirtschaftlichen Strategien.

Europa spielt jedoch in der digitalen Welt eine untergeordnete Rolle. Keines der neu entstandenen, globalen Internet-Unternehmen kommt aus Europa. Die Abhängigkeit vor allem von US- amerikanischen IT-Anbietern und Chinesischer Produktion hat sich zunehmend vergrößert. Was bisher ein verkraftbarer Wettbewerbsnachteil war, wird mit zunehmender strategischer Bedeutung der Digitalisierung zu einer erheblichen Bedrohung für die Selbstbestimmung von Bürger*innen, Staat und Wirtschaft.

Die aktuelle Herausforderung für Europa und Österreich besteht darin, die Handlungsfähigkeit von Bürger*innen, Staaten und Unternehmen zu erhalten und den Handlungsspielraum zu erweitern.

Ziele der Stadt Wien

  • Handlungsfähigkeit und Kontrolle über Daten und Systeme behalten
  • Handlungsspielraum erweitern
  • Herstellerabhängigkeit entgegenwirken
  • Beitrag zum digitalen Ökosystem
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeldern

Es wurde eine Projektgruppe Digitale Souveränität (BLSG) eingerichtet, die bis Anfang 2025 weitere Schritte zur Digitalen Souveränität setzt:

  • Konkretisierung der „Digitalen Souveränität“ aus der E-Government-Strategie
  • Einigung auf eine gemeinsame Sichtweise zum Begriff „Digitale Souveränität“ in der öffentlichen Verwaltung
  • Herausarbeiten inhaltlicher Überschneidungen des Projektthemas Digitale Souveränität mit den Richtlinien für Netz und Informationssysteme (NIS2) und über die Resilienz kritischer Einrichtungen (RKE)
  • Aufsetzen auf den Ergebnissen des Digitalen Aktionsplans „Digitale Souveränität“, insbesondere praktische Anwendung des Souveränitätskompasses

 

Blickwinkel 2040 mit VR-Brillen

Nachlese Open Data MeetUp Wien & Wein

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien lud am 26. September 2024 alle Interessierten auf die Donauinsel ein, die offenen Datenschätze der Stadt und deren Nutzung kennenzulernen sowie über Open Data zu diskutieren. Brigitte Lutz, Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien, führte durch die Veranstaltung:

Im Anschluss gibt es für die Teilnehmer*innen Gelegenheit, mit VR-Brillen in den Blickwinkel 2040 einzutauchen, sowie zum Netzwerken und Wein vom Weingut Wien Cobenzl zu verkosten.

Vortragende (v.l.): Alexandra Prinz (MA 23), Brigitte Lutz (Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien), Gerhard Hartmann (Chief Open Data Officer, Stadt Wien), Ulrike Kuzaj-Sefelin (MA 62), Claudia Puck (Blickwinkel 2040)

Downloads:

56. OGD-Phase

Zur 56. OGD-Release wurden Daten der MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik sowie zur Stellplatzverpflichtung Wien veröffentlicht. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog.