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Hedy-Lamarr-Preis 2025

Der 8. Hedy-Lamarr-Preis der Stadt Wien für herausragende Leistungen von Frauen in Österreich im Bereich der Informationstechnologie geht an Georgia Avarikioti von der Technischen Universität Wien.

Der Hedy Lamarr Preis der Stadt Wien betont die Rolle und Bedeutung von Frauen in der IT-Branche. Namensgeberin ist die in Wien geborene Hollywood-Schauspielerin und Wissenschaftlerin Hedy Lamarr. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung, vorgenommen von Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál sowie von Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler, war der krönende Abschluss des Haupttages der Digital Days 2025 im Technischen Museum Wien.

1 Mann und 3 Frauen auf eine Bühne

Preisverleihung im Rahmen der Digital Days 2025

Kandidatinnen

Eine unabhängige Fachjury hatte Avarikioti als Siegerin bestimmt. Weitere nominierte Kandidatinnen waren:

  • Karen Azari, Universität Wien
  • Anna Beer, Universität Wien
  • Lisette Espin-Noboa, Complexity Science Hub Wien
  • Anela Lolic, TU Wien
  • Andrea Ortiz Jiminez, TU Wien
  • Maria Wimmer, VRVis

Gewinnerinnen Digital Girls Hackathon

Vor der Verleihung des Hedy-Lamarr-Preises wurden auch die Gewinnerinnen des diesjährigen Digital Girls Hackathon Wien geehrt, bei dem Schülerinnen der 2. und 3. Klasse Unterstufe im Bereich „Programmieren zu einem Nachhaltigkeitsthema“ gegeneinander angetreten sind und Applikationen entwickelt haben.

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Hedy-Lamarr-Preis – Digital.City Wien

Laura Koesten erhält Hedy Lamarr Preis

Der Hedy Lamarr Preis 2024 der Stadt Wien ging am 23. Oktober an Laura Koesten von der Universität Wien. Die Preisverleihung war der krönende Abschluss des Haupttages der Digital Days 2024 im Technischen Museum Wien. Die Stadt Wien würdigte mit Laura Koesten bereits zum 7. Mal eine österreichische Forscherin für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Informationstechnologie.

Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler, Laura Koesten, Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál

Der Hedy Lamarr Preis wurde von Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál (rechts) und Kultur- und Wissenschaftsstadträtin Veronica Kaup-Hasler (links) an Laura Koesten (Mitte) überreicht.

Eine unabhängige Jury hat Koesten als Siegerin bestimmt. Weitere nominierte Kandidatinnen waren:

  • Georgia Avarikioti, TU Wien
  • Katalin Fazekas, TU Wien
  • Anela Lolic, TU Wien
  • Lisa Posch, TU Graz
  • Zeynep G. Saribatur, TU Wien

Preisverleihung Digital Girls Hackathon

Vor der Verleihung des Hedy Lamarr Preises wurden auch die Gewinnerinnen des diesjährigen Digital Girls Hackathon Wien geehrt. Dabei sind Schüler*innen der 2. und 3. Klasse Unterstufe im Bereich Game Design und Programmieren gegeneinander angetreten und haben Mini-Spiele entwickelt.

Mädchen auf einer Bühne

Auch die Gewinnerinnen des Digital Girls Hackathon Wien 2024 freuten sich über ihren Preis.

Über Laura Koesten

Laura Koesten betreibt Forschung mit dem Ziel, Daten und algorithmische Modelle für verschiedene Zielgruppen verständlicher und zugänglicher zu machen.

Koesten war zunächst als selbstständige Physiotherapeutin tätig, bevor sie sich für einen Karrierewechsel entschied. Ihre weitere akademische Laufbahn verlief bisher großteils in Großbritannien, wo sie ihren PhD an der University of Southampton und dem Open Data Institute absolvierte und danach als leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin am King’s College in London forschte.

Aktuell ist sie Postdoktorandin an der Universität Wien an der Fakultät für Informatik und leitet ein WWTF Projekt im Bereich des Digitalen Humanismus (Talking Charts). Darin wird untersucht, ob öffentliche Interpretationen von Daten in Visualisierungen mit den Botschaften übereinstimmen, die ihre Ersteller*innen vermitteln möchten.

In ihrer Forschung bezieht sie Teilnehmer*innen-Gruppen ein, die aufgrund ihres soziodemografischen Hintergrunds in der Informatikforschung nicht häufig vertreten sind. Diese Herangehensweise ermöglicht ein besseres Verständnis dafür, wie verschiedene Gruppen Daten und Modelle interpretieren, und unterstützt dateninformierte Entscheidungen. Ziel ist es, Schnittstellen zu entwickeln, die Inklusion und Vielfalt fördern und mehr Mitglieder der Gesellschaft im Prozess der Digitalisierung zu erreichen.

Neben ihrer Arbeit in unterschiedlichen Forschungsprojekten ist sie als Organisatorin und Teilnehmerin auf zahlreichen Fachveranstaltungen aktiv und verfügt über ein vielfältiges Portfolio an Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften und Konferenzbänden.

In ihrer Dankesrede betonte Laura Koesten, dass ihr beruflicher Werdegang nicht immer geradlinig verlaufen ist und sie gerade deshalb ein Vorbild und eine Inspiration für andere sein möchte, eine Karriere im Technologiebereich zu verfolgen, unabhängig davon, wie direkt oder unkonventionell der Weg dorthin sein mag.

Über den Hedy Lamarr Preis der Stadt Wien

Der Hedy Lamarr Preis der Stadt Wien betont die Rolle und Bedeutung von Frauen in der IT-Branche. Namensgeberin ist die in Wien geborene Hollywood-Schauspielerin und Wissenschaftlerin Hedy Lamarr. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die bisherige Preisträgerinnen sind:

  • Maria Eichlseder
  • Shqiponja Ahmetaj
  • Johanna Pirker
  • Laura Nenzi
  • Martina Lindorfer
  • Verena Fuchsberger-Staufer

Die Stadt Wien verleiht den Hedy Lamarr Preis jedes Jahr gemeinsam mit DigitalCity.Wien und UIV Urban Innovation Vienna. Die DigitalCity.Wien ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Wien, der Wiener Digitalwirtschaft, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, deren Ziel es ist, Wien zur digitalen Hauptstadt zu machen. Die DigitalCity.Wien wird im Auftrag der Stadt Wien (Büro des CIO) von Urban Innovation Vienna, der Klima- und Innovationsagentur der Stadt Wien, koordiniert.

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Hedy Lamarr Preis

Digital Days 2024 – Rückblick

Jubiläum und neue Mission

Welchen Mehrwert hat Künstliche Intelligenz für eine moderne Stadt und deren Bewohner*innen? Wie stark muss und soll man diese rasant wachsende Technologie regulieren, um einerseits Fortschritt zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch die Rechte der Bürger*innen zu wahren? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Digital Days 2024, die vom 22. bis 24. Oktober 2024 1.250 Besucher*innen anlockten.

Menschen reden miteinander in einem Veranstaltungsraum.

1.250 Besucher*innen kamen zu den Digital Days 2024.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 10-jährigen Jubiläum der Digital.City Wien wurde das Mission Statement der Digital.City Wien erneuert und an Vertreter*innen der Stadtpolitik übergeben.

Künstliche Intelligenz im Fokus

Am Haupttag im Technischen Museum drehte sich alles um Künstliche Intelligenz und deren Chancen sowie Gefahren für die Zivilgesellschaft. Die Keynote hielt mit Francesca Bria eine der renommiertesten Persönlichkeiten im Bereich der Digitalisierungsforschung: Bei ihrem Vortrag in Wien trat die Italienerin in Sachen Digitalisierung für einen selbstbewussten und transparenten europäischen Weg ein, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Eine Frau auf einer Bühne

Digital-Expertin Francesca Bria bei ihrer Keynote

Die Panel-Diskussion „Digitalisierte Demokratie im Wandel“ versuchte herauszuarbeiten, welche Möglichkeiten neue Technologien für Partizipation und Austausch innerhalb einer Gesellschaft bieten. Einigkeit herrschte bei allen Expert*innen aber auch, dass Begegnung und Dialog im analogen Raum weiterhin unabkömmlich sein werden, um eine lebendige und moderne Demokratie zu
erhalten.

Der zweite große Schwerpunkt stand unter dem Motto „Humanistische KI in Wien“ und beleuchtete das Thema aus 3 Perspektiven: Stadt, Wirtschaft und jene der Bürger*innen.

20 Workshops für Fachpublikum und Schüler*innen

Abseits der Hauptbühne luden auf der Digistreet 25 Aussteller*innen aus Bildung, Stadt, Forschung und Digitalwirtschaft mit verschiedenen Projekten zum Eintauchen in die Welt des Digitalen Humanismus ein. Dazu kamen 20 Workshops für Fachpublikum und Schüler*innen sowie ein Abschlussbeitrag von Kabarettist und Science Buster Martin Puntigam zum Thema moderne Wissenschaftskommunikation.

Weitere Informationen

Laura Koesten erhält Hedy Lamarr Preis

DigitalCity.Wien | Wir machen Wiens digitale Kompetenz sichtbar.