2. Blockchain – Pilot der Stadt Wien: Digitale Essensmarke

Die MitarbeiterInnen der Stadt Wien erhalten für jeden Arbeitstag statt Papier-Essensmarken Essenstoken in ihre digitale Brieftasche. Diese können bei Vertragslokalen eingelöst werden, die die eingelösten Token an die Stadt Wien überweisen, um den Wert ausbezahlt zu bekommen. Die Idee des Proof of Concept ist die Vereinfachung und Aufwandsreduktion des Prozesses basierend auf Blockchain-Technologie.

European Capital of Innovation (iCapital) Award 2018

Wien gibt Raum ist unter den Finalisten-Einreichungen beim iCapital Award der Eurpäischen Kommission!

„Wien gibt Raum“ ist Teil der Einreichung der Stadt Wien für den European Capital of Innovation (iCapital) Award 2018 der Europäischen Kommission. Der Preis zeichnet europäische Städte aus, die Vorreiter auf dem Gebiet der Digitalisierung sind und in denen Innovation aktiv gelebt wird. Insbesondere werden Ballungsräume ausgezeichnet, die zu einem offenen und dynamischen Innovations-Ökosystem beitragen, die BürgerInnen in ihre Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse einbinden und Innovation nutzen, um die Flexibilität und Nachhaltigkeit zu erhöhen.

Als eines innovatives Digitalisierungsprojekt bildet „Wien gibt Raum“ bei der Einreichung die Achse, um die herum sich die Themen Ko-Kreation und Ko-Produktion der Stadt und insbesondere öffentlicher Flächen entwickeln. Der Fokus liegt dabei besonders darauf, wie in Wien ein Ökosystem geschaffen wird, in dem BürgerInnen, Unternehmen und die Verwaltung gemeinsam öffentliche Flächen als Innovationsräume nutzen.

Nun hat es Wien unter die Finalisten-Städte geschafft und darf sich – neben 11 anderen Städten – auch weiterhin im Rennen um den Titel „European Capital of Innovation“ beweisen. Ebenfalls eine Runde weiter sind übrigens folgende Städte: Aarhus, Antwerpen, Athen, Bristol, Götheborg, Hamburg, Leuven, Lissabon, Madrid, Toulouse, Umea

Nach einer zweiten Auswahlrunde Anfang September wird am 6. November findet die finale Preisverleihung beim Web Summit in Lissabon stattfinden, zu der die 6 Finalisten-Städte eingeladen werden.

Link zur Seite des European Capital of Innovation (iCapital) Award: https://ec.europa.eu/info/research-and-innovation/funding/funding-opportunities/prizes/icapital_en

Wer hilft bei Fragen zu OGD-Datensätzen und deren Nutzung?

Sie kennen das?

Sie laden einen OGD-Datensatz herunter oder greifen auf eine OGD-Schnittstelle, z.B. ein GeoWebservice zu, aber so einfach, wie Sie es vermutet haben, erzielen Sie nicht das von Ihnen erwartete Ergebnis?

Und Sie stellen sich die Frage: Wie funktioniert das? Wie machen das die anderen? Wen kann ich fragen?

Um hierbei allfällige Missverständnisse aufzuklären:

Die Stadt Wien stellt im Rahmen von OGD eine Fülle an Daten, auch komplexen Geodaten, zur völlig freien Nutzung zur Verfügung. Alle diese Daten werden in den dafür am besten geeigneten Formaten bzw. Schnittstellen publiziert. Im Regelfall folgen diese Formate und Schnittstellen internationalen, jahrelang erprobten Standards bzw. (ISO-)Normen.

Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese Daten ohne jegliche Kenntnisse dieser Formate und Standards auch lösungsorientiert und effizient genutzt werden können. Speziell bei den Geodaten sind – nicht zuletzt wegen der höheren Komplexität – gewisse Grundkenntnisse im Umgang mit Geodaten und deren Formaten und Schnittstellen erforderlich, um diese Daten auch erfolgreich einsetzen zu können.

Die Stadt Wien bietet hierfür online einige Hilfestellungen, siehe z.B. hier:

Sollten Sie darüber hinaus persönliche Hilfe oder Beratung benötigen, weisen wir darauf hin, dass die Stadt Wien diese nicht leisten kann und dafür auch keine Ressourcen hat.

Potenzielle WissensträgerInnen sind Ausbildungsstätten im IT- bzw. Geoinformationsumfeld, wie Fachhochschulen oder Universitäten, die Community und die EntwicklerInnen der OGD-Anwendungen, aber auch einschlägige Firmen, die derartige Dienstleistungen anbieten.

Die Nutzung von Online-Tutorials wird ebenfalls empfohlen.