32. Open Government – Plattform Wien

Am 27. September 2018 fand die 32. Open Government – Plattform Wien in den Räumlichkeiten der MA 22 – Umweltschutz statt.
Bereits seit ca. 20 Jahren veröffentlicht die Wiener Umweltschutzabteilung Karten und Pläne im Internet. Das Verzeichnis der Naturdenkmäler als Vorläufer des Stadtplans war die erste Web-GIS-Anwendung der Stadt Wien. Mit der 32. OGD-Phase wird schrittweise der Wiener Umweltdatenkatalog in die OGD-Plattform der Stadt Wien integriert. Bis Ende des Jahres wird die bestehende Plattform des Wiener Umwelt-Informationssystems eingestellt werden. Bereits bisher ist ein großer Teil des veralteten Systems bereits auch über die OGD-Plattform verfügbar gewesen.
Die Präsentationen finden Sie auf slideshare – Digitales Wien:

 

32. OGD-Phase

Die 32. OGD-Phase öffnet uns Daten der MA 01, MA 15, MA 20, MA 22, MA 33, MA 49 sowie der Lokalen Agenda 21. Das reicht von Verwaltungsadressen über Familenhebammen, Energie- und Naturschutzberichten bis hin zum Leuchtentausch und der Waldspielplätze. Eine genaue Aufstellung der neuen sowie aktualisierten Datensätze findet sich im Changelog vom 28.09.2018.

Parklets – die Freiheit deine Stadt zu gestalten

Eine grüne Oase im Straßengrau, ein gemütliches Plätzchen aus selbstgebauten Sitzmöbeln, ein Treffpunkt für die Nachbarschaft – das alles lässt sich mit einem Parklet verwirklichen.
Ein Parklet ist ein kleiner Park oder Sitzbereich in der Parkspur. Es wird von den Anrainer*innen liebevoll gestaltet und ist offen für alle – ob zum Ausruhen, Picknicken oder für einen Plausch mit den Nachbar*innen. Dieses Jahr gibt es 43 Parklets in ganz Wien und ein jedes ist individuell und einmalig.

Parklets Wien: Der Datensatz enthält alle von der Grätzloase unterstützten belebten Freiräume (Parklets) in Wien.

Wanderwege Wien

Diese App ist der perfekte Begleiter auf 11 Wiener Stadtwanderwegen im Wiener Grüngürtel.

Alle vom Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA 49) angebotenen Wanderwege sind gut beschildert und mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Um niemals den richtigen Pfad zu verlieren, zeigt diese App die genauen Wanderrouten der Stadtwanderwege.

Insgesamt sind 11 Stadtwanderwege enthalten:

  • Stadtwanderweg 1 – Kahlenberg
  • Stadtwanderweg 1a – Leopoldsberg
  • Stadtwanderweg 2 – Hermannskogel
  • Stadtwanderweg 3 – Hameau
  • Stadtwanderweg 4 – Jubiläumswarte
  • Stadtwanderweg 4a – Ottakring
  • Stadtwanderweg 5 – Bisamberg
  • Stadtwanderweg 6 – Zugberg-Maurer Wald
  • Stadtwanderweg 7 – Laaer Berg
  • Stadtwanderweg 8 – Sofienalpe
  • Stadtwanderweg 9 – Prater

Hauptfunktionen:

  • Die Wiener Stadtwanderwege 1 bis 9 werden auf der Landkarte genau angezeigt.
  • Alle Wege lassen sich einzeln ein- und ausblenden.
  • Die aktuelle Position wird angezeigt
  • Wechsel zwischen Satelliten- oder Kartenansicht möglich.
  • Stadtwanderweg 1, 4 und 9 sind kostenlos enthalten.
  • Die restlichen Wege können einzeln oder alle auf einmal in der App gekauft werden.
  • Wandermodus in dem die Karte deiner aktuellen Position folgt

Wanderwege Wien

dort! wien

Diese Webapp verknüpft die audiovisuellen Guides der Plattform dort! Geschichten über Orte mit den kulturell interessanten Daten der Stadt Wien. Vor einem Gemeindebau steht eine Skulptur. Wer war die Künstlerin? An diesem Platz stand einst eine Synagoge. Hören Sie den Kantor singen. Wieviele Nepomukstatuen gibt es in Wien? Finden Sie alle. Entdecken Sie alte Ansichten der Stadt, hören Sie Gedichte entlang den Wiener Literaturwanderwegen, erklimmen Sie die Barrikaden der Revolution von 1848. Besuchen Sie die touristischen Highlights oder entdecken Sie kleine Spezialmuseen oder informieren Sie sich am Wiener Protestwanderweg, wie Bürger- und Bürgerinnenbewegungen die Stadt verändert haben. Diese App klingelt tatsächlich, wenn Sie einen „Point of Interest“ passieren. Wählen Sie eines der Kapitel aus oder einfach die Funktion „In der Nähe“, die Ihnen alle Points of Interest im Umkreis vom 1 km zeigt.

Einige Kategorien (Auswahl)

  • Top Locations in Wien (Open Data)
  • Museen und Sammlungen in Wien (Open Data)
  • Kunst im öffentlichen Raum (Open Data)
  • Weihnachtsmärkte und Silvesterstände (Open Data)
  • Citybike in Wien (Open Data)
  • Carsharing in Wien (Open Data)
  • WCs in Wien (ohne U-Bahn-Stationen) (Open Data)

dort! Wien

Wave

Ob U-Bahn, Bim, Bus, City Bike oder Car2Go: Die neue App Wave kennt sich aus und führt die Benutzerin bzw. den Benutzer verlässlich durch Wien. Mobilitätsinfos in Echtzeit und mit Spracherkennung – Fragen wie „Wann kommt die nächste U1?“, „Ich brauche ein City Bike!“ oder „Wo ist ein Car2Go?“ werden im Handumdrehen beantwortet. Die App kommuniziert innerhalb weniger Sekunden mit zahlreichen offenen Datenquellen der Stadt Wien und zeigt z.B. den Standort des nächsten Car2Go, die schnellste Route der öffentlichen Verkehrsmittel zum Stephansplatz oder den Bestand der City Bike Boxen in der Umgebung an.

Wave fasst Mobilitätsdaten in Wien zusammen

Wave punktet mit leichter Bedienbarkeit und intelligenter Spracherkennung. Einfach Wave starten und sagen, was man braucht.

Ohne Open Data würde Wave nichts wissen

Tatsächlich greift die App hauptsächlich auf offene Datenquellen zu, denn „ohne offene Daten würde Wave nichts wissen“. Entsprechend setzt sich der Programmierer der App Patrick Wolowicz für Open Data und dessen Nutzung ein. 2013 gründete er zusammen mit Robert Harm die „Offene Öffis“ Initiative, die sich für Open Data bei den öffentlichen Verkehrsmitteln engagiert und wesentlich dazu beitrug, die Daten der Wiener Linien auch für Projekte wie Wave nutzbar zu machen.

Vorteile von E-Government

Nutzen für Bürgerinnen und Bürger

Die E-Government-Angebote stellen eine zusätzliche Möglichkeit für Sie dar, um mit der Wiener Stadtverwaltung in Kontakt zu treten. Neben den traditionellen Wegen – persönlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax – wird das Internet als weitere Möglichkeit der Kommunikation angeboten. Um den Wirtschaftsstandort Wien zu stärken, bietet die Stadt eine Vielzahl von Services für Betriebe aller Größenordnungen.

  • Die Möglichkeit zur Kommunikation besteht rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche.
  • Bequem und komfortabel können Sie vom Wohnzimmer oder vom Arbeitsplatz aufwandschonend mit der Verwaltung kommunizieren.
  • Sie müssen keine Zuständigkeiten wissen, denn das Internet übermittelt Ihre Angelegenheit an die zuständige Magistratsdienststelle automatisch.
  • Antworten von einfachen Fragen können im Internet gefunden werden.
  • Die elektronische Zustellung behördlicher Dokumente erspart Ihnen den Weg auf das Postamt. RSa- oder RSb-Briefe können Sie so rund um die Uhr empfangen.
  • Müssen Sie einmal aufs Amt, können Sie im Internet Auskünfte, wie zum Beispiel Öffnungszeiten, Telefonnummern, Voraussetzungen für eine Bewilligung, Kosten bereits im Vorhinein einholen.
  • Der Zahlungsverkehr mit der Stadt Wien kann in vollem Umfang elektronisch abgewickelt werden.
  • Gewerbeangelegenheiten können im Internet erledigt werden. Für Betriebsgründungen, Betriebsführung und Betriebsauflösungen stehen alle wichtigen Informationen und Formulare im Internet zur Verfügung.
  • Genehmigungsverfahren werden durch das Virtuelle Amt wesentlich erleichtert und beschleunigt.
  • Förderungen sind leicht und übersichtlich abrufbar.

Nutzen für die öffentliche Verwaltung

  • Werden Anträge elektronisch übermittelt, entfällt die Dateneingabe durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Daten-Erfassung durch die Kundinnen und Kunden selbst können Fehler in der Eingabe vermindert beziehungsweise vermieden werden.
  • Können sich die Kundinnen und Kunden im Vorhinein über das Internet informieren, sind sie zufriedener. Dies wirkt sich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt positiv aus.
  • Einfache Fragen können durch das Internet rasch beantwortet werden. Die dadurch gewonnene Zeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann für kompliziertere Anfragen aufgewendet werden.
  • Der Zeitpunkt für die Bearbeitung einer elektronisch eingebrachten Eingabe kann freier gewählt werden, als bei einer persönlichen oder telefonischen Anfrage.

Zielsetzungen der IKT-Strategie

Die Stadt Wien baut ihre Leistungsangebote für die Bürgerinnen und Bürger und für die Wirtschaft mithilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ständig aus. Die IKT soll die Lebensqualität für die Menschen erhöhen und den Standort Wien für die Wirtschaft attraktiv erhalten.

Die Stadt Wien setzt sich grundlegende Verwaltungsziele betreffend ihre Leistungen und Ergebnisse, ihre Kundinnen und Kunden, die Wirtschaftlichkeit sowie das Management. Sie sind Signal- und Orientierungspunkte für die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges zu einem modernen Dienstleistungskonzern mit sozialer Verantwortung.

Der IKT kommt als Innovationsmotor bei dieser Entwicklung eine Schlüsselrolle zu. Die IKT-Strategie orientiert sich an der Unternehmensstrategie der Stadt Wien. Die Strategie hat zum Ziel, den Wertbeitrag der IKT-Dienstleistungen und Produkte zur Umsetzung der Gesamtstrategie zu optimieren.

Der IKT-Einsatz unterstützt dabei insbesondere die beiden Eckpfeiler der Verwaltungsmodernisierung: Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit.

Die Akten sollen laufen – nicht die Bürgerinnen und Bürger

Im Rahmen der Verwaltungsreform wird durch E-Government den Bürgerinnen und Bürgern sowie der Wirtschaft die Möglichkeit geboten, Dienstleistungen der Stadt Wien einfach und bequem mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in Anspruch zu nehmen.

„IKT“ steht dabei für folgende drei Prinzipien:

  • „I“ steht für Informationen: Das Virtuelle Amt der Stadt Wien unterstützt mit maßgeschneiderten Informationen.
  • „K“ steht für Kommunikation: Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft können mit der Stadt Wien über Kontakt- und Feedback-Formulare kommunizieren. Kontaktformulare gibt es am unteren Ende jeder wien.at-Seite. Feedback-Formulare gibt es bei jeder Informationsseite im Virtuellen Amt der Stadt Wien.
  • „T“ steht für Transaktion: Das Virtuelle Amt bietet auch die Möglichkeit, Online-Anträge zu stellen.

Erleichterungen im Gesundheitsbereich

Mithilfe der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie kann der Zugang zu den Leistungen des Gesundheits- und Sozialwesens für die Bürgerinnen und Bürger wesentlich erleichtert werden. E-Health bietet die Chance, Kommunikationswege zu verkürzen und zu beschleunigen. Informationen wie zum Beispiel Aufnahme- und Entlassungsbriefe, Befunde oder Medikationen werden Berechtigten elektronisch bereitgestellt.

Digitale Agenda Wien: Neue Phase

Die Digitale Agenda Wien wurde gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erstellt und kann als „To-Do-List“ der Stadt Wien im IKT-Bereich betrachtet werden. In der zweiten Phase wurde die Digitale Agenda Wien konkret: „Welche mobilen digitalen Services der Stadt Wien würden Sie gerne nutzen?“ Diese Frage wurde den Wienerinnen und Wienern gestellt.

Save the Data: 28.02. Open Data Day #ODD19

Wien feiert offene Daten

Beim Open Data Day dreht sich alles um offene, frei und kostenlos verfügbare Daten. Open Data werden sichtbar gemacht und Open Data – Erfolgsgeschichten präsentiert. Es sind Events und Datenspaziergänge geplant.

Wollen Sie mitmachen, haben Sie ein Datenangebot?
Melden Sie sich per E-Mail bei open@post.wien.gv.at oder via twitter @ogdwien

IKT-Strategie und E-Government

Die Digitalisierung bietet enorme Chancen, die Leistungen der Stadt innovativ und smart für die Bewohnerinnen und Bewohner anzubieten. Damit können Lebensqualität, Effizienz, Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung weiter verbessert werden. Wien wird auch aufgrund der vielfältigen Innovationen regelmäßig zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt.

Neue Geschäftsmodelle, die Veränderung von Arbeitswelten und Qualifikationsbedürfnissen, eine Neujustierung zentraler und dezentraler Produktionsweisen sowie die Beschleunigung und Individualisierung zahlreicher Prozesse führen zu Brüchen in der bisherigen Gesellschaftsordnung. Es wird erkennbar, welche Chancen und Risiken die digitale Transformation in sich trägt. Bereits sichtbar sind die Herausforderungen aktueller technologischer Entwicklungen wie Cloudcomputing, Big Data-Analysen, 3D-Druck oder das Internet der Dinge – um nur einige Trends zu nennen. Derartige Umbrüche bieten viele Möglichkeiten und Chancen, Dienstleistungen der Wiener Stadtverwaltung weiterzuentwickeln.

Die Digitalisierung hat heute sämtliche Lebensbereiche erfasst: Weder die Stadtreinigung, die Energieversorgung, die Schulen, der Verkehr, die Gesundheitseinrichtungen, die Lebensmittelversorgung noch die allgemeine Verwaltung Wiens kommen ohne Informations- und Kommunikationstechnologien aus.
Der Veränderungsprozess, der im Zusammenhang mit der Digitalisierung aktuell vollzogen wird, ist kein kurzfristiger Trend. Er wird die Stadt Wien die nächsten Jahrzehnte beschäftigen und ist kein ausschließliches Thema der IT-Abteilungen, sondern originär strategisch und von größter Bedeutung für die Zukunft öffentlicher Institutionen wie der Wirtschaft und Gesellschaft an sich. Er erfordert sowohl das Hinterfragen bisheriger Denkmuster als auch das Erlernen neuer technologischer Fähigkeiten und Management-Ansätze.

Schon heute haben die E-Government-Services der Stadt Wien ein hohes Niveau und nehmen in Europa eine Vorbildrolle ein. Dieses Angebot wird mit den neuen Möglichkeiten der zunehmenden Digitalisierung laufend erweitert und verbessert. Das so entstehende digitale Serviceangebot ist vielfältig und erleichtert es, sich in der Verwaltung der Stadt Wien zurechtzufinden.

Die Smart City Wien ist „die Stadt der kurzen Wege“ und das digitale Serviceangebot soll dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Wichtig ist, dass die digitalen Services der gesamten Bevölkerung und nicht zuletzt Wirtschaftstreibenden Zeit sparen.