CHNT29 | 2024 – Kulturerbe trifft auf Innovation

Die Stadt Wien unterstützt die CHNT29 | 2024 Konferenz, die vom 4. bis 8. November 2024 im Wiener Rathaus stattfindet. Die internationale Konferenz wird von CHNT-ICOMOS Austria organisiert und widmet sich dem spannenden Thema „Kulturerbe und Neue Technologien“. An verschiedenen Veranstaltungsorten im Rathaus werden Sessions, Round Tables, Panels und Trainings angeboten. Es erwarten Sie vielfältige Diskussionen und Einblicke von Expert*innen aus aller Welt.

Innovative Projekte gesucht: Jetzt beim Digital Creative Award teilnehmen

Ein besonderes Highlight der Konferenz ist der Digital Creative Award (DCA), bei dem kreative und innovative Projekte in den Kategorien Poster, Film und Software eingereicht werden können. Die Einreichungen sollten thematisch zur Konferenz passen und können sowohl online als auch vor Ort präsentiert werden.

  • Einreichfrist: bis 30. September 2024
  • Teilnahme: Alle angenommenen Beiträge werden während der Konferenz präsentiert und nehmen automatisch am Wettbewerb teil.
  • Bewertungskriterien: Innovation, Kreativität, öffentliche Wirkung
  • Digital Creative Award

Weiterführende Informationen

CHNT-ICOMOS Austria

Digitalisierung im Gesundheitsbereich: Nationale eHealth-Strategie

Die nationale eHealth-Strategie wurde am 10. Juli 2024 von Gesundheitsminister Johannes Rauch vorgestellt. Ziel dieser umfassenden Strategie ist es, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung durch den Einsatz digitaler Technologien zu verbessern.

Unter dem Leitsatz „digital vor ambulant vor stationär“ präsentierte er die Schwerpunkte für die Digitalisierung des Gesundheitswesens.

Die wichtigsten Ziele umfassen den digitalen Zugang zum Gesundheitssystem und zu den eigenen Gesundheitsdaten für alle Bürger*innen sowie die Schaffung und Verbesserung von Präventions- und Versorgungsangeboten:

Ausbau der elektronischen Gesundheitsakte ELGA

Mit dem Ausbau der ELGA sehen Patient*innen und Angehörige von Gesundheitsberufen die wichtigen Gesundheitsdaten auf einen Blick. Die verbesserte Verfügbarkeit dieser Daten und die Einbindung sämtlicher Befunde, Bilder, Medikamente und Vorerkrankungen soll die Diagnose-Stellung erleichtern und kann in Akutsituationen lebensrettend sein.

Ausbau der Gesundheitshotline 1450

Die Gesundheitshotline 1450 soll ab 2026 Terminbuchungen und Video-Konsultationen erlauben. Durch die Anmeldung bei 1450 soll die Wartezeit im Krankenhaus verkürzt werden. Video-Konsultationen sollen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder mit möglicherweise ansteckenden Krankheiten Vorteile bringen.

Unterstützung von Menschen mit chronischen Erkrankungen

Ab dem kommenden Jahr sollen digitale Gesundheits-Apps zur Verfügung stehen. Diese Anwendungen richten sich besonders an Menschen mit chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes- und Migräne-Patient*innen. Zur Zielgruppe zählen auch Menschen, die einen Herzinfarkt hatten, ihre Ernährung umstellen oder mit dem Rauchen aufhören wollen.

Datensicherheit hat höchste Priorität

Die Sicherheit der eigenen Daten hat höchste Priorität. Geplant ist, dass die Krankenkassen bestehende Apps auf medizinische Qualitätsstandards und die Einhaltung der Datenschutz-Vorgaben prüfen. Nach erfolgreicher Zertifizierung können die Apps dann von Ärzt*innen „verschrieben“ werden.

Die Abteilung Wien Digital (MA 01) betreibt bereits den Teil der österreichischen Gesundheitstelematik-Infrastruktur (GTI) und ist auf die Neuerungen sehr gut vorbereitet. Im laufenden Konzeptionsprojekt „GOPGE“ werden die aktuellen Aspekte berücksichtigt und in eine technische Architektur-Überarbeitung für die Umsetzung einer Wiener Gesundheitsplattform eingearbeitet.

Weitere Informationen

eHealth des Sozialministeriums

Digital Humanism Summer School 2024

  • 3. Digital Humanism Summer School
  • Termin: 2. bis 6. September 2024
  • Ort: TU Wien, Fakultät für Informatik, FAV Hörsaal 1, Erdgeschoss, Raum HH EG 02, 4., Favoritenstraße 9-11
  • Programm
  • Fragen zur Veranstaltung per E-Mail an: dighum2024@ec.tuwien.ac.at
  • Die gesamte Summer School findet in englischer Sprache statt.

Digitaler Humanismus

Digitaler Humanismus ist ein interdisziplinäres Feld, welches das komplexe Zusammenspiel von Technologie und Menschen untersucht, mit dem Ziel, eine zukunftsorientierte Gesellschaft zu schaffen und unser Leben gleichzeitig zu verbessern. Dazu ist ein interdisziplinärer Ansatz erforderlich, der Geistes-, Sozial-, Technik- und Ingenieurwissenschaften miteinander vereint.

Summer School der TU Wien

Die Summer School beschäftigt sich mit Themen an der Schnittstelle von Technologie, Ethik und Gesellschaft. Themengebiete der diesjährigen Summer School sind insbesondere:

  • Partizipation und Demokratie
  • digitale Politik und Souveränität
  • die Rolle von Plattformen in der Wirtschaft
  • Datenschutz
  • KI und Ethik
  • faire Systeme

Internationale renommierte Expert*innen werden diese Themen präsentieren.

Programm und Zielgruppe

An der Summer School sind Teilnehmer*innen willkommen, die sich für digitale Technologien und deren sozialen und ethischen Auswirkungen interessieren. Es ist kein technischer Hintergrund erforderlich, jedoch ist die Bereitschaft wichtig, sich auf Grundlagen der digitalen Entwicklungen einzulassen.

Programm

Organisatoren

Die Summer School wird von der Digital Humanism Initiative, der Fakultät für Informatik der TU Wien und dem Center for Artificial Intelligence and Machine Learning (CAIML) organisiert und von der Stadt Wien, der ACM, dem Digital Enlightenment Forum und EURIDICE unterstützt.