Umfrage zur Verbesserung von data.gv.at

Wir möchten data.gv.at kontinuierlich für Sie verbessern und sind auf Ihre Ideen, Erfahrungen und Anregungen angewiesen. Um wertvolle Einblicke zu gewinnen, führen wir gemeinsam mit der Universität für Weiterbildung Krems eine kurze Umfrage durch.

Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und helfen Sie uns, data.gv.at noch nutzungsfreundlicher zu gestalten.

data.gv.at Umfrage 2025

Amtstermine per Mausklick buchen

Wiener*innen können Termine für zahlreiche Amtswege bequem von zu Hause aus buchen, verwalten und stornieren. Das von Wien Digital (MA 01) entwickelte Online-Tool für Terminbuchungen KALON ermöglicht die Buchung von Terminen für verschiedene städtische Dienstleistungen und medizinische Termine in den Kliniken der Stadt Wien.

Praktisch und flexibel

Durch die Integration in das Online-Portal Mein.Wien ist die Terminbuchung nur wenige Klicks entfernt – egal, ob es um einen neuen Pass, eine Ummeldung oder das Parkpickerl geht.

Bürger*innen können einzelne Termine oder ganze Terminblöcke für die Familie buchen und diese über iCal in ihren persönlichen Kalender integrieren. Eine Erinnerung an bevorstehende Termine durch E-Mail- oder SMS-Benachrichtigungen kann auch eingestellt werden.

Die Online-Terminbuchung ist nicht nur für Bürger*innen bequemer. Auch die Behörden, bei denen das Tool bereits im Einsatz ist, berichten von einer besseren Auslastung von Ressourcen und effizienterer Terminplanung.

Gut genutztes Service

Die Magistratischen Bezirksämter haben ihre Terminvergabe für das Pass-Service, Meldedienste und das Parkpickerl vollständig auf die Online-Terminbuchung umgestellt. Das Service wird von Bürger*innen sehr gut angenommen: Seit 1. Oktober 2024 ist die Online-Terminbuchung für das Meldeservice bei den Magistratischen Bezirksämtern möglich.

Bis Ende 2024 wurden 17.624 Termine gebucht. Im selben Zeitraum wurden 14.789 Termine betreffend Reisepass, Personalausweis und ID Austria online gebucht.

Services mit Online-Terminbuchung

Weitere Services, für die online Termine gebucht werden können:

Auszeichnung für Klinik Floridsdorf

Digital Humanism Award verliehen

Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und die Technik dafür einzusetzen, dass es für die Menschen besser wird – das ist das Ziel des Digitalen Humanismus. Erstmals wurde 2025 der Digital Humanism Award verliehen. Den 1. Platz in der Kategorie Projekte, Produkte und Dienstleistungen belegte dabei ein Projekt in der Klinik Floridsdorf. Das Projekt ermöglicht gelingende Kommunikation mithilfe einer innovativen Digitalen Lösung.

Kommunikation im Klinikalltag verbessern

Gelingende Kommunikation ist ein zentrales Element unserer Lebensqualität. Besonders im Klinikalltag ist sie wichtig, um allen Menschen eine selbstbestimmte Teilhabe am Gesundheitssystem zu ermöglichen. Gelingende Kommunikation trägt damit nicht nur zu einer besseren Behandlung bei, sondern ermöglicht auch Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Innovative digitale Symboltafeln

Deshalb wird seit 2020 an der Klinik Floridsdorf des Wiener Gesundheitsverbundes ein Pilotprojekt zur Unterstützung der Kommunikation im Klinikalltag durchgeführt und eine moderne digitale Lösung ausprobiert.

Im Rahmen des Projekts wird das Ziel verfolgt, den Kommunikationsbedürfnissen von Menschen mit zeitweisen oder chronischen Kommunikationsschwierigkeiten gerecht zu werden. Hierzu wurden, gemeinsam mit Klinikpersonal sowie betroffenen Personen, innovative Symboltafeln entwickelt und bereits erfolgreich in den Klinikalltag integriert. Mithilfe der Open Source Software AsTeRICS Grid werden diese digital verfügbar gemacht.

Screenshot einer Anwendung, Kästchen mit Symbolen

Symboltafeln zur besseren Kommunikation im Klinikalltag

Interdisziplinäre Kooperation

Die interdisziplinäre Kooperation zwischen dem Wiener Gesundheitsverbund, der FH Technikum Wien sowie dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen macht es möglich, diese innovative digitale Anwendung optimal zu implementieren. AsTeRICS Grid ermöglicht die individuelle Anpassung der Symboltafeln und Kommunikation durch künstliche Stimmen, indem die Symbole am Bildschirm ausgewählt werden. Die Aussprache kann auch mehrsprachig erfolgen. Die Software ist über den Webbrowser niederschwellig zugänglich und auf allen digitalen Endgeräten kostenfrei nutzbar. Somit ist eine Verwendung der individuell angepassten Symboltafeln auch außerhalb des Klinikalltags möglich.

Ermöglicht durch die Stadt Wien

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Kommunikationsschwierigkeiten“ im Auftrag der Wiener Zielsteuerung Gesundheit des Wiener Gesundheitsfonds durchgeführt. Zudem wird die Weiterentwicklung von AsTeRICS Grid an der FH Technikum Wien im Rahmen des Projektes InDiKo durch die Stadt Wien gefördert (Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) – Projekt 38-09), und die Implementierung in den Wiener Kliniken durch die Kooperations- und Innovationsbereitschaft des WIGEV ermöglicht.

So betont Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Gesundheitsverbunds hierzu:

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie innovative Ansätze und digitale Technologien das Gesundheitswesen unserer Stadt nachhaltig transformieren und bereichern können. Mit den entwickelten Symboltafeln und der digitalen Unterstützung setzen wir neue Maßstäbe in der barrierefreien Kommunikation mit Patient*innen unserer Kliniken und Bewohner*innen unserer Pflegehäuser.

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