60. OGD-Phase

Mit der 60. OGD-Release am 26. September 2025 gingen neue Datensätze online, gleichzeitig wurden – wie vorangekündigt – Datensätze der MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik gelöscht. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog.

Neuer Webauftritt der Stadt Wien

Übersichtlichkeit, leichte Bedienbarkeit auf unterschiedlichen Geräten, technische Erneuerung mit flexiblem Content-Modell, Erweiterbarkeit, hohe Verfügbarkeit und Performance waren die Hauptziele des großen Projektes zum Relaunch von wien.gv.at.

Bürgermeister Michael Ludwig:

Als Digitalisierungshauptstadt sind wir Vorreiterin bei digitalen Service-Angeboten der Stadtverwaltung für Wiener*innen. Digitalisierungsprojekte dürfen aber nie Selbstzweck sein, sondern müssen der Bevölkerung einen konkreten Nutzen bringen. Die Adresse wien.gv.at steht seit 1995 für Verlässlichkeit, Vertrauen, Qualität und Sicherheit. Der jetzige Relaunch bringt die Website optisch und technisch auf ein ganz neues Level, weil er die Bedürfnisse der Bevölkerung vollständig in den Mittelpunkt stellt. Die Wiener*innen kommen schneller zu ihren Informationen und die Stadtverwaltung kann ihre Leistungen noch gezielter zur Verfügung stellen. Das spart den Wiener*innen viel Zeit, die Qualität der Informationen steigt und die Verwaltung kann effizienter arbeiten, was langfristig auch Geld in der Struktur spart. Die neue Website ist auch ein Impuls für den Wiener Wirtschaftsstandort, weil viele Wiener Unternehmen an diesem Projekt mitgewirkt haben.

Aus 3 mach 1

Inhalte aus dem abgelösten Content-Management-System (CMS) vieW4 sowie Teile aus Liferay und WordPress wurden in ein neues CMS überführt. Insgesamt wurden rund 15.000 Seiten mit einem eigens entwickelten Import-Werkzeug migriert und überarbeitet.

Bei der Vielzahl an Redakteur*innen und der Komplexität der Inhalte war es auch wichtig, die Redakteur*innen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und die Abläufe zu erleichtern. Die redaktionelle Arbeit wurde daher in einem „Zentralen Content Management Hub“ gebündelt. Damit müssen Aktualisierungen nur noch an einer Stelle und nicht in mehreren „Content-Silos“ vorgenommen werden. Das bedeutet, wenn es zum Beispiel zu einer Aktualisierung von Öffnungszeiten im Stadtgesundheitszentrum kommt, dann müssen diese nur noch an einer Stelle geändert werden und überall, wo diese Öffnungszeiten eingebunden sind, kommt es zu einer automatischen Aktualisierung.

An wien.gv.at hängen außerdem rund 300 Applikationen – unter anderem die Veranstaltungsdatenbank. Durch die neue Technologie ist ein „API-first-Ansatz“ grundsätzlich vorhanden und es sind somit „native“ Mobile Apps möglich.

Open Shift und Cloud

Beim neuen Webauftritt hat sich die Stadt für das gleiche technische Setting entschieden wie bei der WienKI – dafür wurde der Stadt Wien der Innovation of the Year Award von Red Hat zugesprochen: Red Hat Innovation Award für Stadt Wien – Digitales Wien.

Die Website selbst wird in einem Open Shift Cluster betrieben, der seinerseits in der Cloud läuft. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, diese Technologie bei Bedarf auf anderen Systemen zu betreiben.

Diese Lösung ermöglicht es der Stadt, dynamisch auf erhöhte Zugriffszahlen zu reagieren, sei es bei Wahlen oder in Krisenzeiten. Die Cloud bietet geo-redundante Infrastruktur, automatische Recovery-Mechanismen und weltweite Verfügbarkeit. Dadurch wird sichergestellt, dass die Website auch in kritischen Momenten erreichbar bleibt.

Feedback

Die Test-Community der Stadt Wien besteht aus über 1.400 Bürger*innen aller Altersgruppen, die regelmäßig Feedback zu digitalen Services wie wien.gv.at, dem WienBot oder der Stadt Wien App geben. Mit ihnen gemeinsam wird die Seite laufend weiterentwickelt.

Feedback zum Relaunch von wien.gv.at ist immer willkommen – unter redaktion@wien.gv.at oder auf www.wien.gv.at/relaunch.

Open Source Hub Vienna eröffnet

Am 15. September 2025 wurde der Open Source Hub Vienna, ein neues Zuhause für digitale Innovation, offiziell eröffnet. Damit wurde ein Zeichen für die Zukunft der offenen Technologien in Wien gesetzt.

Die Eröffnungsveranstaltung, initiiert von der Wirtschaftsagentur Wien und realisiert mit der FH Technikum Wien, war ein Treffpunkt für Unternehmen, Forschung, Verwaltung und technikbegeisterte Bürger*innen.

Zentraler Anlaufpunkt für Innovation

Mit dem neuen FIWARE iHub entsteht ein zentraler Ort für alle, die an Open Source, digitaler Innovation und nachhaltigen Geschäftsmodellen interessiert sind. Der Hub fördert nicht nur den Austausch von Wissen und Best Practices, sondern macht Projekte sichtbar und beschleunigt den Einsatz zukunftsweisender Open-Source-Technologien. Ziel ist es, die digitale Souveränität Wiens zu stärken und internationalen Anschluss an die rasante Entwicklung im Open-Source-Bereich zu halten.

Vielfältiges Programm zum Auftakt

Impuls-Geber*innen aus Forschung, Verwaltung und Wirtschaft, darunter Prof. Dr. Haydar Mecit von der Hochschule Bochum, gaben bei der Eröffnungsveranstaltung spannende Einblicke in die Bedeutung von Open Source für Sicherheit, Innovationskraft und Unabhängigkeit. Zudem gab es eine Präsentation der NEC Labs, die ein KI-Modell vorstellten, das das Risiko für Landminen-Verseuchung in Kambodscha vorhersagen kann. Praxisnahe Beispiele zeigten, wie Digital Twins und die Visualisierung von Echtzeitdaten eine entscheidende Rolle bei der Transformation von Energie und Mobilität spielen.

Netzwerken und Community-Aufbau

Als offizieller FIWARE iHub wird der Open Source Hub Vienna künftig regelmäßig Workshops und Schulungen veranstalten, um Unternehmen und Entwickler*innen den Einstieg in FIWARE zu erleichtern. Mit der neuen Open-Source-Landkarte, entwickelt von der FH Technikum Wien gemeinsam mit der Wirtschaftsagentur, wird die bunte Vielfalt der Open-Source-Aktivitäten in Wien transparent und zugänglich.

Ausblick: Kommende Highlights 2025

Die Open-Source-Community darf sich auf eine Reihe bedeutender Veranstaltungen freuen, darunter:

Weitere Infos und die Möglichkeit sich zu vernetzen, finden Interessierte auf der Website der Open Source Innovation Hubs.

Erstellt mit Unterstützung von KI