Cybercrime – Smartphone-Überwachung

Was tun, wenn mein Smartphone ausspioniert wird?

Das Smartphone kann schnell zum Überwachungsinstrument in einer Beziehung werden. Suchanfragen im Internet, Standort, Textnachrichten, Sprachanrufe und vieles mehr können aus der Ferne ausspioniert werden. Die Überwachung eines*einer Partner*in ist nicht nur strafbar, sondern kann auch schwerwiegende psychische Folgen für die betroffene Person haben. Es ist wichtig, die eigenen Rechte zu kennen und bei Verdacht auf Überwachung schnell zu handeln.

Handy vor Stalkerware sichern

Eine häufige Methode ist die Installation von Spionage-Apps auf dem Smartphone des*der Partner*in. Diese Apps sammeln heimlich Informationen, wie Standortdaten, Nachrichten oder Anrufprotokolle. Die dafür notwendigen Programme sind sehr einfach zu bekommen und zu installieren. Sie laufen versteckt im Hintergrund, ohne Wissen und Einverständnis der betroffenen Person. Zur Standort-Überwachung können aber auch Funktionen verwendet werden, die bereits im Betriebssystem integriert sind, wie zum Beispiel Standortfreigaben für Familien-Mitglieder.

Wesentliche Maßnahmen, um unbefugten Zugriff zu verhindern:

  • Sperren des Handys: Das Handy unbedingt mit einem Passwort, das niemand sonst kennt, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung sperren, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
  • Sicherheitsupdates durchführen: Immer die neuesten Sicherheitsupdates installieren, um Schwachstellen zu schließen.
  • Benutzerkonten selbst verwalten: Alle Accounts und Apps sollten nur selbst eingerichtet und verwaltet werden.
  • Überprüfung der installierten Apps: Regelmäßig die Liste der installierten Apps durchsehen. Unbekannte oder verdächtige Anwendungen können meist durch eine kurze Internet-Recherche abgeklärt werden.

Unterstützung im Verdachtsfall

Besteht der Verdacht, dass das eigene Smartphone überwacht wird, ist die Cybercrime Helpline der Stadt Wien eine erste Anlaufstelle. Hier erhalten Betroffene kostenlos Informationen und Handlungsempfehlungen. Allein im Jahr 2024 wurden über 1.000 Anfragen bearbeitet, darunter Fälle von Stalking, Cyber-Betrug und Phishing-Attacken.

Neben der direkten Beratung vermittelt die Cybercrime Helpline Betroffene an spezialisierte Beratungsstellen weiter, zum Beispiel den 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien. IT-Spezialist*innen von Wien Digital (MA 01) unterstützen den 24-Stunden Frauennotruf und den Verein Wiener Frauenhäuser mit technischem Know-how in komplexen Fällen von Cybergewalt im Rahmen der Kompetenzstelle gegen Cyber-Gewalt an Frauen. Die Kompetenzstelle unterstützt bei Anliegen zu Cyber-Stalking, Cyber-Mobbing oder „Hass im Netz“. Der Fokus liegt dabei auf Gewalt im Beziehungskontext.

Die Stadt Wien empfiehlt, im Verdachtsfall auch die Polizei zu informieren.

Weitere Informationen

58. OGD-Phase

Mit 7. März 2025 wurden neue Datensätze veröffentlicht, u.a. zur Primärversorung Wien. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog.

Mann sitzt am Schreibtisch und arbeitet auf Tablet; neben ihm Büromaterialien und ein Laptop

Modernisierung digitale Baueinreichung

Die digitale Baueinreichung wurde von Wien Digital (MA 01) benutzungsfreundlicher und übersichtlicher gestaltet und auf mein.wien.gv.at barrierefrei zugänglich gemacht. In Zusammenarbeit mit der Baupolizei (MA 37) wurden sowohl Rückmeldungen von Nutzer*innen als auch neue, innovative Lösungsansätze zur Verbesserung genutzt, um die Verfahrensabläufe zu optimieren und noch transparenter zu gestalten.

Benutzerfreundlichkeit und Transparenz im Fokus

Nach dem Einreichen eines Bauantrags informiert eine neu gestaltete Übersicht über den Verlauf des Bauverfahrens und bietet weitere Interaktionsmöglichkeiten. Dies ist vor allem bei vereinfachten Bewilligungsverfahren relevant, bei denen Baubewilligungen nicht schriftlich versandt werden. Mit einem Zugangscode können Bürger*innen jederzeit Akten-Einsicht nehmen, den Bearbeitungsfortschritt abrufen und sich informieren, ob ihr Bauansuchen bereits genehmigt wurde. Weiters können sich die Einbringer*innen von Bauverfahren per E-Mail oder SMS automatisiert benachrichtigen lassen, wenn sich der Status des Bauverfahrens ändert.

Neue Funktionen für einen effizienten Prozess

Sowohl die zwischengespeicherten Entwürfe als auch die eingebrachten Anträge können nun von mehreren Personen (Gruppen) bearbeitet werden, was besonders bei größeren Architekturbüros von Vorteil ist. Daten von Unternehmen können direkt aus dem Unternehmensregister und dem Gewerberegister geprüft übernommen werden. Außerdem ist die Eingabe von Ansprechpersonen für Unternehmen möglich. Das Hochladen von Dokumenten wurde ebenfalls verbessert und übersichtlicher gestaltet.

Fehlende Dokumente zu laufenden Bauvorhaben, die in Papierform eingebracht wurden, können nun auch digital nachgereicht werden. Mit einem Zugangscode können Dokumente auf mein.wien.gv.at hochgeladen werden. Eine Nachreichung für nicht-digitale Bauverfahren war zuvor nur per Post oder E-Mail-Versand möglich. Das erleichtert auch dem Personal der Baupolizei die weitere Bearbeitung und Dokumentation.

Umfrage zur Verbesserung von data.gv.at

Wir möchten data.gv.at kontinuierlich für Sie verbessern und sind auf Ihre Ideen, Erfahrungen und Anregungen angewiesen. Um wertvolle Einblicke zu gewinnen, führen wir gemeinsam mit der Universität für Weiterbildung Krems eine kurze Umfrage durch.

Bitte nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und helfen Sie uns, data.gv.at noch nutzungsfreundlicher zu gestalten.

data.gv.at Umfrage 2025

Amtstermine per Mausklick buchen

Wiener*innen können Termine für zahlreiche Amtswege bequem von zu Hause aus buchen, verwalten und stornieren. Das von Wien Digital (MA 01) entwickelte Online-Tool für Terminbuchungen KALON ermöglicht die Buchung von Terminen für verschiedene städtische Dienstleistungen und medizinische Termine in den Kliniken der Stadt Wien.

Praktisch und flexibel

Durch die Integration in das Online-Portal Mein.Wien ist die Terminbuchung nur wenige Klicks entfernt – egal, ob es um einen neuen Pass, eine Ummeldung oder das Parkpickerl geht.

Bürger*innen können einzelne Termine oder ganze Terminblöcke für die Familie buchen und diese über iCal in ihren persönlichen Kalender integrieren. Eine Erinnerung an bevorstehende Termine durch E-Mail- oder SMS-Benachrichtigungen kann auch eingestellt werden.

Die Online-Terminbuchung ist nicht nur für Bürger*innen bequemer. Auch die Behörden, bei denen das Tool bereits im Einsatz ist, berichten von einer besseren Auslastung von Ressourcen und effizienterer Terminplanung.

Gut genutztes Service

Die Magistratischen Bezirksämter haben ihre Terminvergabe für das Pass-Service, Meldedienste und das Parkpickerl vollständig auf die Online-Terminbuchung umgestellt. Das Service wird von Bürger*innen sehr gut angenommen: Seit 1. Oktober 2024 ist die Online-Terminbuchung für das Meldeservice bei den Magistratischen Bezirksämtern möglich.

Bis Ende 2024 wurden 17.624 Termine gebucht. Im selben Zeitraum wurden 14.789 Termine betreffend Reisepass, Personalausweis und ID Austria online gebucht.

Services mit Online-Terminbuchung

Weitere Services, für die online Termine gebucht werden können:

Auszeichnung für Klinik Floridsdorf

Digital Humanism Award verliehen

Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und die Technik dafür einzusetzen, dass es für die Menschen besser wird – das ist das Ziel des Digitalen Humanismus. Erstmals wurde 2025 der Digital Humanism Award verliehen. Den 1. Platz in der Kategorie Projekte, Produkte und Dienstleistungen belegte dabei ein Projekt in der Klinik Floridsdorf. Das Projekt ermöglicht gelingende Kommunikation mithilfe einer innovativen Digitalen Lösung.

Kommunikation im Klinikalltag verbessern

Gelingende Kommunikation ist ein zentrales Element unserer Lebensqualität. Besonders im Klinikalltag ist sie wichtig, um allen Menschen eine selbstbestimmte Teilhabe am Gesundheitssystem zu ermöglichen. Gelingende Kommunikation trägt damit nicht nur zu einer besseren Behandlung bei, sondern ermöglicht auch Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Innovative digitale Symboltafeln

Deshalb wird seit 2020 an der Klinik Floridsdorf des Wiener Gesundheitsverbundes ein Pilotprojekt zur Unterstützung der Kommunikation im Klinikalltag durchgeführt und eine moderne digitale Lösung ausprobiert.

Im Rahmen des Projekts wird das Ziel verfolgt, den Kommunikationsbedürfnissen von Menschen mit zeitweisen oder chronischen Kommunikationsschwierigkeiten gerecht zu werden. Hierzu wurden, gemeinsam mit Klinikpersonal sowie betroffenen Personen, innovative Symboltafeln entwickelt und bereits erfolgreich in den Klinikalltag integriert. Mithilfe der Open Source Software AsTeRICS Grid werden diese digital verfügbar gemacht.

Screenshot einer Anwendung, Kästchen mit Symbolen

Symboltafeln zur besseren Kommunikation im Klinikalltag

Interdisziplinäre Kooperation

Die interdisziplinäre Kooperation zwischen dem Wiener Gesundheitsverbund, der FH Technikum Wien sowie dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen macht es möglich, diese innovative digitale Anwendung optimal zu implementieren. AsTeRICS Grid ermöglicht die individuelle Anpassung der Symboltafeln und Kommunikation durch künstliche Stimmen, indem die Symbole am Bildschirm ausgewählt werden. Die Aussprache kann auch mehrsprachig erfolgen. Die Software ist über den Webbrowser niederschwellig zugänglich und auf allen digitalen Endgeräten kostenfrei nutzbar. Somit ist eine Verwendung der individuell angepassten Symboltafeln auch außerhalb des Klinikalltags möglich.

Ermöglicht durch die Stadt Wien

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Gesundheitsversorgung von Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen und Kommunikationsschwierigkeiten“ im Auftrag der Wiener Zielsteuerung Gesundheit des Wiener Gesundheitsfonds durchgeführt. Zudem wird die Weiterentwicklung von AsTeRICS Grid an der FH Technikum Wien im Rahmen des Projektes InDiKo durch die Stadt Wien gefördert (Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) – Projekt 38-09), und die Implementierung in den Wiener Kliniken durch die Kooperations- und Innovationsbereitschaft des WIGEV ermöglicht.

So betont Michael Binder, Medizinischer Direktor des Wiener Gesundheitsverbunds hierzu:

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie innovative Ansätze und digitale Technologien das Gesundheitswesen unserer Stadt nachhaltig transformieren und bereichern können. Mit den entwickelten Symboltafeln und der digitalen Unterstützung setzen wir neue Maßstäbe in der barrierefreien Kommunikation mit Patient*innen unserer Kliniken und Bewohner*innen unserer Pflegehäuser.

Weitere Informationen

Meilenstein bei elektronischer Zustellung

Immer mehr Wiener*innen empfangen Sendungen der Stadt Wien elektronisch: Nachdem im Oktober 2024 bereits ein Rekord mit über 100.000 digitalen Sendungen in einem Monat erreicht wurde, liegen nun die Jahreszahlen für 2024 vor. Diese bestätigen den deutlichen Trend zur digitalen Kommunikation.

Im Jahr 2024 wurden insgesamt 17,3 Prozent aller Schreiben der Stadt elektronisch zugestellt – ein signifikanter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr (12,90 Prozent) und eine bemerkenswerte Entwicklung seit 2015 (0,60 Prozent).

Kurvendiagramm

Seit 2012 im Einsatz

Die elektronische Zustellung ist seit 2012 in der Stadt Wien im Einsatz. Sendungen der Stadt Wien, wie zum Beispiel Rechnungen oder Bescheide, können statt über den Postweg elektronisch auf einem Tablet, Smartphone oder PC empfangen werden.

Der Transport und die Zustellung erfolgen über eine gesicherte Verbindung. Die Identität von Empfänger*in und absendender Behörde ist dabei klar gewährleistet. Damit wird die Voraussetzung für die Zustellung von behördlichen nachweislichen Sendungen, das sind RSa- und RSb-Briefe und elektronische Briefsendungen, geschaffen.

Neben Privatpersonen profitieren insbesondere Unternehmen, die häufig viele Behördenkontakte haben. Die hohe Datenqualität und die technische Implementierung im Magistrat der Stadt Wien wird von der Abteilung Wien Digital (MA 01) in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen gewährleistet.

Lieber elektronisch als auf Papier

Wenn Sie ebenfalls Schreiben der Stadt Wien auf elektronischem Weg erhalten wollen, registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse auf BriefButler oder mit Ihren persönlichen Daten bei E-Brief.

Um alle behördlichen Briefsendungen – auch RSa- oder RSb-Briefe – zu erhalten, müssen Sie sich für die elektronische Zustellung registrieren. Voraussetzung dafür ist der Besitz der ID Austria.

Ziele und Vorteile

Die Stadt Wien hat sich in ihrer Digitalen Agenda 2030 das Ziel gesetzt, den Anteil der digital zugestellten Sendungen bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen. Mit den aktuellen Zahlen ist man diesem Ziel einen großen Schritt nähergekommen. Die positive Entwicklung der letzten Jahre wurde durch die Pandemie beschleunigt und durch gezielte Initiativen der Stadt Wien weiter verstärkt.

Die digitale Zustellung ist effizienter und kostengünstiger. Sie trägt zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, indem sie den Bedarf an physischen Transportwegen verringert.

Landkarte des Digitalen Humanismus

Die DigitalCity.Wien hat die 1. Ausgabe einer Landkarte des Digitalen Humanismus veröffentlicht. Auf diesem Überblick sind alle zentralen Akteur*innen des Jahres 2024 aus der Community abgebildet. Ziel ist es, den Erfahrungsaustausch zu fördern und die Umsetzung voranzutreiben.

Vielfalt der Akteur*innen

Auf der Landkarte sind verschiedene Organisationen (Akteur*innen), aber auch methodische Ansätze aus Wirtschaft, Stadtverwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft dargestellt. Beispiele sind:

  • Die Wiener Volkshochschulen, welche die Idee des Digitalen Humanismus einer breiten Öffentlichkeit näherbringen wollen.
  • msg Plaut, ein IT-Unternehmen, das den Digitalen Humanismus zum Nordstern seiner Arbeit gemacht hat.
  • VBE Vienna (Value Based Engineering) bedeutet wertebasierte Systemgestaltung. Die Stadt Wien integriert ethische Prinzipien in ihre digitalen Lösungen.

Diese und andere Initiativen zeigen, wie vielfältig und engagiert sich die Wiener Community mit dem Thema auseinandersetzt.

Mit voller Kraft ins Jahr 2025

Die Landkarte wird im Jahr 2025 erweitert. Organisationen, die ebenfalls an der Umsetzung des digitalen Humanismus arbeiten, sind eingeladen, sich bei UIV Urban Innovation Vienna per E-Mail zu melden: digitalcity@urbaninnovation.at

Ein gemeinsames Ziel: Digitalisierung im Dienste des Menschen

Hinter der Initiative steht ein klares Bekenntnis: Sowohl die Stadt Wien mit ihrer Digitalen Agenda 2030 als auch die DigitalCity.Wien mit ihrem Mission Statement setzen auf eine menschenzentrierte Digitalisierung.

Seit 10 Jahren arbeitet die DigitalCity.Wien eng mit der Stadtverwaltung zusammen, um dazu beizutragen, die digitale Transformation auf die Bedürfnisse der Bürger*innen, Mitarbeiter*innen und Konsument*innen auszurichten. Wien nimmt dabei international eine Vorreiterrolle ein.

Die neue Landkarte ist ein Meilenstein auf dem Weg, die Vision des digitalen Humanismus in die Realität umzusetzen und die Kräfte aller Beteiligten zu bündeln.

Digitale Bildungsstrategie: Wien setzt bei der digitalen Bildung neue Maßstäbe

Die Stadt Wien bringt ihre neue Digitale Bildungsstrategie auf den Weg.

Der Wiener Gemeinderat verabschiedete im Dezember 2024 die neue Digitale Bildungsstrategie der Stadt als Teil der Digitalen Agenda 2030. Sie ist eine umfassende Strategie, die darauf abzielt, im Bereich der digitalen Bildung in städtischen Kindergärten, Horten und öffentlichen Pflichtschulen neue Maßstäbe zu setzen. In 4 zentralen Handlungsfeldern gibt die Strategie den Ausbau und die Verbesserung der digitalen Infrastruktur vor.

Digitale Bildung von Anfang an

Digitalisierung zieht sich kontinuierlich durch eine gesamte Bildungslaufbahn, beginnend mit dem Kindergarten – altersgerecht, individuell und durchgängig. „Wir schaffen eine moderne, innovative, inklusive und zukunftsorientierte Bildungslandschaft für unsere Kinder und Jugendlichen, damit sie auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen vorbereitet sind“, betonte Bildungsstadtrat Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr. „Die Lernenden entwickeln sich von passiven Konsument*innen digitaler Inhalte zu aktiven ‚Digital Creators‘. Damit setzen wir in diesem Bereich neue Maßstäbe.“

„Durch den Fokus auf die Bereitstellung moderner digitaler Infrastruktur fördern wir digitale Bildung und schaffen die geeigneten Rahmenbedingungen für zeitgemäßes digitales Lernen und Lehren. Wir stellen somit die Weichen für die bestmögliche Vorbereitung der nächsten Generation auf die wachsenden Herausforderungen einer digitalen Welt“, so Digitalisierungsstadträtin Ulli Sima.

Digitale Bildung in Zahlen

Die Stadt Wien betreut rund 36.000 Kinder an über 400 städtischen Kindergarten- und Hortstandorten. Rund 130.000 Kinder und Jugendliche lernen in mehr als 400 öffentlichen Wiener Pflichtschulen. In den vergangenen Jahren hat die Stadt Wien erhebliche Summen in die Digitalisierung des Bildungsbereiches investiert – insbesondere in den Ausbau der Breitbandverbindungen der städtischen Kindergärten und Schulen der Stadt Wien.

Strategische Handlungsfelder

Mit der Digitalen Bildungsstrategie setzt sich die Stadt Wien 4 zentrale Handlungsfelder:

  1. Unterstützung bei der digitalen Transformation der pädagogischen Arbeit: Entwicklung und Integration digitaler Technologien in den Bildungsalltag der Pädagog*innen und Lernenden
  2. Digitale Infrastruktur und Ausstattung mit den modernsten Arbeitsmitteln: Kontinuierliche Verbesserung der technischen Ausstattung in den Bildungseinrichtungen
  3. Information, Innovation und Kooperation: Zentrales Informationsangebot zur digitalen Bildung in Wien; Pilotprojekte fördern und Kooperationen mit Wirtschaft und Forschung gewährleisten
  4. Effiziente digitale Verwaltung und Zusammenarbeit: Effizienzsteigerung durch digitalisierte administrative Prozesse und damit Entlastung der Pädagog*innen

Digitales Mitteilungsheft

Gemeinsam mit Fox Education geht die Stadt Wien neue (Kommunikations-) Wege. Für die Schulen und Kindergärten der Stadt Wien gibt es ab 2025 eine zentrale Kommunikationsplattform für Pädagog*innen sowie Eltern und Erziehungsberechtigte. Das schafft einen nahtlosen Übergang zwischen Kindergarten und Schule und verbessert die Kommunikation mit und von den Bildungseinrichtungen.

„Wiens neue digitale Bildungsstrategie schafft klare Voraussetzungen für modernes Lernen: Schüler*innen erhalten sicheren Zugang und Begleitung im Umgang mit digitalen Arbeitsmitteln, Lehrkräfte werden gezielt bei der Integration digitaler Inhalte unterstützt. Damit stärken wir frühzeitig digitale Medienkompetenzen, fördern den souveränen und kritischen Umgang mit den Herausforderungen unserer digitalen Gesellschaft und bereiten unsere Jugend auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vor“, so Bildungs- und Digitalisierungsprecher der SPÖ Wien, Gemeinderat Jörg Neumayer.

„Mit der digitalen Bildungsstrategie schaffen wir den Rahmen, damit Kinder und Jugendliche zu aktiven Gestaltern einer zukunftsfähigen Gesellschaft werden. Digitale Kompetenzen sind der Schlüssel, um Innovation voranzutreiben, das Leben der Menschen zu verbessern und die Chancen einer vernetzten Welt zu nutzen“, sagt NEOS Wien Digitalisierungssprecher Stefan Gara.

„Die diese Woche verabschiedete Digitale Bildungsstrategie stellt die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Sie richtet sich zusätzlich an die Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigten, die ebenfalls von den Angeboten der Stadt Wien profitieren sollen – beispielsweise bei der Kommunikation mit den Pädagog*innen und den Bildungseinrichtungen“, so Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien.

Digitale Montagsrunden 2024 – Rückblick

Die Digitalen Montagsrunden sind Takt- und Impulsgeber der DigitalCity.Wien-Community.

Die DigitalCity.Wien verfolgt das Ziel, Wien zur lebenswertesten digitalen Stadt Europas zu machen. Als nicht-gewinnorientierte Initiative fungiert sie als strategische Brücke zwischen Stadtverwaltung, Digitalwirtschaft, Branchenvertretungen, NGOs, Zivilgesellschaft und Forschung. Im Mittelpunkt steht die gezielte Vernetzung dieser Akteur*innen zu aktuellen und zukunftsweisenden Fokusthemen im Kontext der Digitalisierung.

Die Digitalen Montagsrunden sind dabei der operative Dreh- und Angelpunkt der DigitalCity.Wien-Community – ein idealer Anlauf- und Einstiegspunkt, um den Spirit, die Akteur*innen und die Themen der Initiative kennenzulernen. Diese regelmäßigen Events finden aktuell an unterschiedlichen Orten statt, was die Vielfalt und Offenheit der Teilnehmer*innen unterstreicht.

Im Jahr 2024 traf sich die Community im Büro des CIO der Stadt Wien, im waff, oder im Expat Center der Wirtschaftsagentur Wien, sowie zu einer Online-Session. Insgesamt wurden 4 Montagsrunden abgehalten, die durch ihre thematische Vielfalt und die Qualität der Vorträge beeindruckten. In Summe gab es rund 20 Vorträge, Impulse und Pitches, die von den Teilnehmer*innen mit großem Interesse aufgenommen wurden.

Publikum bei einer Veranstaltung

Digitale Montagsrunde am 2. Dezember 2024 im Expat Center der Wirtschaftsagentur Wien © Leitner/Digital City Wien

Vielfältige Themenbereiche

Die einzelnen Montagsrunden widmen sich Schwerpunktthemen der Community. Die erste Montagsrunde des Jahres im März beschäftigte sich mit dem Thema Privacy and Security. Privatsphäre, Datenschutz und sichere Technologien wurden vor dem Hintergrund des Digitalen Humanismus diskutiert. Expert*innen beleuchteten Initiativen zur Cybercrime-Bekämpfung, die Ausbildung von Cybersecurity-Talenten und die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Rahmen der DSGVO und des AI Acts. Diese Themen verdeutlichten, wie wichtig es ist, Wien als Cybersecurity-Hotspot zu positionieren.

Im Mai stand die Montagsrunde ganz im Zeichen von KI, Arbeitsmarkt und Berufsorientierung. Gehostet vom Community Partner waff, dem Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds, wurde aufgezeigt, wie KI nicht nur den Arbeitsmarkt verändert, sondern auch neue Berufsbilder entstehen lässt. Best Practices, wie der Chatbot „Infomat“ des AMS, Studien zu generativer KI und Upskilling-Angebote zeigten, wie KI positiv auf die Arbeitswelt wirken kann und welche Maßnahmen es zur Ausbildung und Weiterbildung von Arbeitskräften am Wirtschaftsstandort Wien braucht.

Die September-Montagsrunde bot eine Vorschau auf die Digital Days 2024, die unter dem Motto „THINK HUMAN. ACT DIGITAL.“ stattfanden. Die Teilnehmer*innen bekamen exklusive Einblicke in geplante Sessions der diesjährigen Großveranstaltung und konnten aktiv zur Gestaltung beitragen, etwa durch Vorschläge für mögliche Sessions am Speakers’ Corner. Dieser Online-Austausch diente der Community zur Einstimmung und als Vorabeinblick in das bevorstehende Jahreshighlight.

Im Dezember endete das Jahr, schon fast traditionell, mit der Montagsrunde im Expat Center der Wiener Wirtschaftsagentur unter dem Motto: Wiener Landkarten – AI und Digitaler Humanismus. Hier wurden die „AI Landscape Vienna“ und die „Landkarte Digitaler Humanismus in Wien“ der DigitalCity.Wien präsentiert. Teilnehmer*innen hatten die Möglichkeit, sich mit den Ersteller*innen zu vernetzen und zu erfahren, wie sie selbst Teil dieser Initiativen werden können. Darüber hinaus gab es Projektvorstellungen von Partner*innen.

2 Frauen und 1 Man bei einer Präsentation vor Publikum

Digitale Montagsrunde am 2. Dezember 2024 im Expat Center der Wirtschaftsagentur Wien © Leitner/Digital City Wien

Die Digitalen Montagsrunden und die Mini-Barcamps zeigten eindrucksvoll, wie stark die DigitalCity.Wien Community vernetzt ist und wie wichtig der partizipative Austausch für die digitale Transformation Wiens bleibt. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Veranstaltungen und laden ein, auch 2025 Teil dieser lebendigen Community zu sein!

Das Jahr 2024 war ein Jubiläum: 10 Jahre DigitalCity.Wien. Neben den Digitalen Montagsrunden, die vor allem Vorträge, Keynotes und Impulse boten, fanden verschiedene weitere Aktivitäten und auch erstmals eine Mini-Barcamp-Serie statt. In interaktiven Sessions wurden die Schwerpunkte für die zukünftige Ausrichtung der Initiative mit den Community-Mitgliedern definiert und Formate für den Community-Tag der Digital Days entwickelt.

Die Digitalen Montagsrunden werden von der Koordinationsstelle der Initiative UIV – Urban Innovation Vienna, der Klima- und Innovationsagentur der Stadt Wien, gehostet und veranstaltet.

Montagsrunden 2024 auf einen Blick

  • Privacy and Security
    11. März 2024: Büro des CIO der Stadt Wien
    Fokus: Datenschutz, Privatsphäre und Cybersecurity-Initiativen in Wien
  • KI, Arbeitsmarkt und Berufsorientierung
    13. Mai 2024: waff
    Fokus: Auswirkungen von KI auf Arbeitswelt und Berufsorientierung
  • Digital Days 2024 – Programm und Preview
    9. September 2024: Online
    Fokus: Einblicke in das Programm der Digital Days und Möglichkeiten der Mitgestaltung.
  • Wiener Landkarten – AI und Digitaler Humanismus
    2. Dezember 2024: Expat Center, Wirtschaftsagentur Wien
    Fokus: Präsentation der „AI Landscape Vienna“ und der „Landkarte Digitaler Humanismus“