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Neuer Stadtplan und Geoportal

Wiens Kartenwelt wird moderner

Wien macht Kartenanwendungen einfacher, moderner und besser nutzbar: Der Stadtplan BETA unterstützt bei der täglichen Orientierung mit neuer Oberfläche und themenbezogener Suche.

Für alle, die tiefer in Geodaten einsteigen wollen, bündelt das Geoportal Wien viele Datensätze und Werkzeuge an einem Ort.

Wiens neue Kartenangebote: 2 Zugänge, 1 Ziel

Karten gehören zu den meistgenutzten digitalen Angeboten einer Stadt. Ob man schnell eine Adresse findet, wissen will, was in der Umgebung los ist, oder sich zu einem Thema wie Mobilität, Umwelt oder Stadtentwicklung einen Überblick verschaffen möchte: Der Bedarf ist groß und sehr unterschiedlich. Genau deshalb setzt Wien bei der Weiterentwicklung seiner Kartenwelt auf 2 klar ausgerichtete Angebote: den Stadtplan BETA für den Alltag und das Geoportal Wien für alle, die Geodaten gezielt kombinieren, analysieren oder herunterladen möchten.

Neuer Stadtplan BETA: schneller finden, leichter bedienen

Der Stadtplan BETA steht als erste Voransicht zur Verfügung und bringt 3 Dinge zusammen:

  • Schlagwort‑Suche nach Themen und Angeboten
  • modernes Design und eine übersichtliche Bedienung
  • verschiedene Kartenansichten mit zusätzlichen Informationen

wien.gv.at-Stadtplan

Geoportal Wien: Geodaten zentral entdecken, kombinieren und teilen

Wer beruflich, wissenschaftlich oder aus persönlichem Interesse mit Geodaten arbeitet, braucht andere Funktionen als die im klassischen Stadtplan angebotenen. Das Geoportal Wien ist deshalb als zentrale Anlaufstelle für viele Geodaten gedacht: Datensätze lassen sich suchen, layerweise kombinieren, in ihrer Transparenz anpassen und je nach Thema gezielt auswerten.

Typische Funktionen sind etwa Messwerkzeuge, Zeichenfunktionen, Datenfilterung und Datenexport, ein Time‑Slider sowie das Teilen individuell zusammengestellter Karten per Link. Das Geoportal Wien läuft zudem auf einer Open Source Software.

Geoportal – Stadtvermessung und Geoinformation

Daten als Fundament: Open Government Data und standardisierte Geowebservices

Damit Karten nicht nur „schön“, sondern auch verlässlich und weiterverwendbar sind, setzt Wien seit Jahren auf Open Government Data (OGD). Daten werden wo möglich offen bereitgestellt und können von Verwaltung, Forschung, Unternehmen und Zivilgesellschaft genutzt werden.

Ergänzend dazu bietet die Stadt Wien Geodaten auch als standardisierte Webservice‑Schnittstellen (zum Beispiel WMTS, WMS, WFS, VTC) an. Das ist wichtig, damit Geoinformationen in vielen Anwendungen stabil und performant eingesetzt werden können.

Der Text wurde mit der Unterstützung von KI erstellt.

Neues Online-Zahlservice „Zahl’s Wien“

Seit über 20 Jahren bestehen für die Bürger*innen der Stadt Wien sowie für Unternehmen Online-Zahlmöglichkeiten für zahlreiche Geschäftsfälle.

Die Stadt hat Anfang 2025 im Sinne der laufenden Modernisierung das neue Zahlservice „Zahl’s Wien“ für Online-Sofortzahlungen umgesetzt. Das Service ermöglicht neben den bereits bestehenden Zahl-Möglichkeiten wie Kreditkarte und eps-Online-Überweisung auch das Bezahlen über Google Pay und Apple Pay.

Unternehmen können die Anmeldung zur Kfz-Konzessionsprüfung mit dem neuen Service bezahlen.

Außerdem wurde Zahl’s Wien auch ins Wiener Parkpickerl eingebunden.

Zusätzlich wurde die online Bezahlseite – aufrufbar unter Bezahlservice – neu umgesetzt und erweitert.

Durch diese Realisierungen wurden wesentliche Meilensteine erreicht und ein weiterer Beitrag zur Digitalen Agenda Wien 2030 geleistet.

Vorteile

  • Mit „Zahl’s Wien“ können Bürger*innen im Zuge des Zahlvorgangs das bevorzugte Zahlungsmittel im Stadt Wien Benutzer*innen-Profil hinterlegen.
  • Bereits innerhalb eines Online-Bezahlvorgangs hinterlegte Zahlungsmittel können über mein.wien.gv.at im Stadt Wien Benutzer*innen-Profil favorisiert und gelöscht werden.

Digitaler Beilagenstempel

Ein Meilenstein für die digitale Verwaltung in Wien

Die Stadt Wien setzt mit dem Projekt „Digitaler Stempel (DISEL)“ einen neuen Standard in der digitalen Verwaltung. Was bisher nur für Papierbeilagen möglich war, wird nun vollständig digital: Der rechtsgültige digitale Beilagenstempel ist da.

Warum ist das wichtig?

  • Führende Version jetzt auch digital: Der digitale Stempel ersetzt den bisherigen Papierprozess und ermöglicht eine durchgängige elektronische Bearbeitung.
  • Effizienz und Nachhaltigkeit: Jährlich werden zehntausende Beilagen digital signiert, das spart enorme Mengen Papier und schont Ressourcen.
  • Rechtsgültigkeit und Sicherheit: Der digitale Stempel erfüllt alle gesetzlichen Anforderungen und garantiert die Integrität der Dokumente.

Bedeutung für Bürger*innen und Verwaltung

Mit DISEL können Dokumente ohne Medienbruch elektronisch erstellt, signiert und archiviert werden. Bürger*innen müssen nicht mehr persönlich erscheinen, um Beilagen zu beglaubigen. Das spart Zeit und macht die Verwaltung zugänglicher und inklusiver.

App für Schule und Kindergarten

Seit 1. September 2025 dient die Wiener Bildungspost der digitalen Kommunikation für alle Eltern und Pädagog*innen an Wiener Kindergärten, Schulen und Horten. Sie bietet eine zentrale, sichere und mehrsprachige Kommunikationslösung für Wiens Pflichtschulen und Kindergärten. Die App stärkt die Zusammenarbeit mit Eltern, entlastet Pädagog*innen im Alltag und vereinfacht Verwaltungsprozesse. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Bildungsarbeit mit den Kindern und der Beruf gewinnt an Attraktivität.

Statt vieler unübersichtlicher Kanäle bietet die App einen klaren, geschützten Kommunikationsweg für alles Relevante – von Krankmeldungen bis zum digitalen Mitteilungsheft. Die App übersetzt Nachrichten auf Knopfdruck in bis zu 47 Sprachen, sodass alle Eltern gut informiert sind.

Meilenstein: 100.000 Nutzer*innen

Im Oktober 2025 hat die Wiener Bildungspost einen wichtigen Meilenstein erreicht: Mehr als 100.000 registrierte Nutzer*innen verwenden die App bereits für die digitale Kommunikation in Kindergärten, Schulen und Horten.

Screenshot der App

WiBi-App: Im September 2025 gestartet, im Oktober bereits mit 100.000 Nutzer*innen

Hauptmerkmale der Wiener Bildungspost

  • Zentrale Plattform: Die App ist eine sichere Kommunikationsplattform für Eltern, Pädagog*innen, Lehrer*innen und Schüler*innen ab 14 Jahren.
  • Intuitive Bedienung: Die App ist benutzerfreundlich und in 27 Sprachen verfügbar, sodass sich alle Nutzer*innen schnell zurechtfinden. Sie ist als Web-Version sowie als Mobile App für iOS und Android verfügbar.
  • Mehrsprachige Kommunikation: Krankmeldungen, organisatorische Hinweise und Terminvereinbarungen können auf Knopfdruck in 47 Sprachen übersetzt werden.
  • Vielfältige Funktionen: Krankmeldungen, digitales Mitteilungsheft, Foto-Dokumentation, E-Portfolios, digitale Stundenpläne, Abwesenheitsmeldungen, Checklisten und Termin-Organisation von zum Beispiel Sprechtagen
  • Datenschutzkonform: Die Kommunikation erfolgt sicher und datenschutzkonform, was Vertrauen und Teilhabe fördert.

Vorteile für die Bildungsarbeit

  • Entlastung der Pädagog*innen: Die App vereinfacht administrative Prozesse und stärkt die Zusammenarbeit mit Eltern, sodass mehr Zeit für die eigentliche Bildungsarbeit bleibt.
  • Attraktivität des Berufs: Durch die moderne und effiziente Kommunikation wird der Beruf der Pädagog*innen attraktiver.

Zentraler Baustein der Digitalen Bildungsstrategie

Die Einführung der Wiener Bildungspost ist ein bedeutender Schritt, um die Kommunikation im Bildungsbereich zeitgemäß und effizient zu gestalten. Die App ist ein zentraler Baustein der Digitalen Bildungsstrategie Wiens sowie der Digitalen Agenda 2030. Denn die Stadt Wien bietet Platz für über 37.000 Kinder in rund 350 städtischen Kindergärten und Horten sowie für 130.000 Schüler*innen in mehr als 400 Pflichtschulen.

Die App basiert auf den bewährten Systemen von FoxEducation und dessen Apps KidsFox und SchoolFox und wurde gemeinsam mit den Abteilungen Wien Digital (MA 01), Kindergärten (MA 10) und Kommunikation und Medien (MA 53) an die Anforderungen Wiens angepasst. Die technische Umsetzung und Integration ins städtische Umfeld wurden entsprechend erweitert und an das Corporate Design der Stadt Wien angepasst.

Weitere Informationen

Wiener Bildungspost – WiBi – wien.gv.at

Neue App „Wiener Bildungspost“ der Stadt Wien und FoxEducation – Rathauskorrespondenz

Nominierung für den eAward25

Wiener Informationsplattform zur Kindergartensuche im Rampenlicht

Die Stadt Wien setzt erneut ein Zeichen in Sachen Digitalisierung und Bürger*innen-Nähe: Die Informationsplattform zur Kindergartensuche wurde für den eAward25 nominiert. Diese Auszeichnung würdigt Projekte, die mit innovativen digitalen Lösungen einen echten Mehrwert bieten – und genau das leistet die Plattform, die Familien in Wien bei der Suche nach den passenden Kindergärten, Kindergruppen, Tageseltern beziehungsweise Horten unterstützt.

Eine zentrale digitale Anlaufstelle

Für viele Eltern beginnt mit der Suche nach einem geeigneten Standort eine oft mühsame Recherche: Welche Bildungseinrichtungen gibt es im eigenen Bezirk? Welche Angebote und Schwerpunkte stehen zur Verfügung? Ist die Einrichtung privat, städtisch, inklusiv oder barrierefrei? Die Informationsplattform der Stadt Wien bündelt alle relevanten Daten an einem Ort und erleichtert damit die Entscheidungsfindung erheblich: Kindergärten, Kindergruppen, Tageseltern und Horte suchen

Eltern können gezielt nach individuellen Kriterien filtern, etwa nach Alter („ab 0 Jahren“), nach Barrierefreiheit, nach Freiflächen oder nach Trägerform. Eine integrierte Karte hilft dabei, schnell und übersichtlich passende Einrichtungen in der Nähe zu finden. Die Plattform macht zudem transparent, ob eine Einrichtung privat oder städtisch geführt wird und ermöglicht eine direkte Kontaktaufnahme.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der barrierefreien und inklusiven Ausrichtung. Filter wie „barrierefreier Zugang“ oder „Mehrsprachigkeit“ ermöglichen es, auch auf spezielle Bedürfnisse einzugehen. So wird der Zugang zu Informationen für alle Eltern – unabhängig von individuellen Herausforderungen – deutlich erleichtert.

Warum diese Nominierung wichtig ist

Die Nominierung für den eAward25 ist weit mehr als eine Anerkennung technischer Exzellenz. Sie unterstreicht die Bedeutung von Digitalisierung mit echtem gesellschaftlichem Mehrwert:

  • Digitalisierung mit Sinn: Die Plattform erleichtert den Familienalltag spürbar und ist kein Selbstzweck.
  • Gleichberechtigter Zugang: Insbesondere Familien, die mit digitalen Systemen weniger vertraut sind, profitieren von der einfachen und transparenten Bedienung.
  • Innovation im öffentlichen Dienst: Die Plattform zeigt, wie moderne Verwaltungslösungen aussehen können – smart, serviceorientiert und am Menschen ausgerichtet.

Die Aufmerksamkeit rund um die Nominierung stärkt das Bewusstsein, dass eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur im Bildungsbereich längst kein „Nice to have“ mehr ist, sondern zur Grundausstattung moderner Städte gehört. Der Erfolg der Wiener Informationsplattform ist auch der engagierten Arbeit der Teams von Wien Digital (MA 01), Stadt Wien – Kindergärten (MA 10) sowie Stadt Wien – Kommunikation und Medien (MA 53) zu verdanken.

5 Personen mit Urkunden

Das Team der Stadt Wien

Die Nominierung für den eAward25 zeigt eindrucksvoll: Mit durchdachten digitalen Angeboten kann die öffentliche Verwaltung das Leben der Bürger*innen nachhaltig verbessern und so einen Beitrag zu einer familienfreundlichen, inklusiven und modernen Stadt leisten.

Neuer Webauftritt der Stadt Wien

Übersichtlichkeit, leichte Bedienbarkeit auf unterschiedlichen Geräten, technische Erneuerung mit flexiblem Content-Modell, Erweiterbarkeit, hohe Verfügbarkeit und Performance waren die Hauptziele des großen Projektes zum Relaunch von wien.gv.at.

Bürgermeister Michael Ludwig:

Als Digitalisierungshauptstadt sind wir Vorreiterin bei digitalen Service-Angeboten der Stadtverwaltung für Wiener*innen. Digitalisierungsprojekte dürfen aber nie Selbstzweck sein, sondern müssen der Bevölkerung einen konkreten Nutzen bringen. Die Adresse wien.gv.at steht seit 1995 für Verlässlichkeit, Vertrauen, Qualität und Sicherheit. Der jetzige Relaunch bringt die Website optisch und technisch auf ein ganz neues Level, weil er die Bedürfnisse der Bevölkerung vollständig in den Mittelpunkt stellt. Die Wiener*innen kommen schneller zu ihren Informationen und die Stadtverwaltung kann ihre Leistungen noch gezielter zur Verfügung stellen. Das spart den Wiener*innen viel Zeit, die Qualität der Informationen steigt und die Verwaltung kann effizienter arbeiten, was langfristig auch Geld in der Struktur spart. Die neue Website ist auch ein Impuls für den Wiener Wirtschaftsstandort, weil viele Wiener Unternehmen an diesem Projekt mitgewirkt haben.

Aus 3 mach 1

Inhalte aus dem abgelösten Content-Management-System (CMS) vieW4 sowie Teile aus Liferay und WordPress wurden in ein neues CMS überführt. Insgesamt wurden rund 15.000 Seiten mit einem eigens entwickelten Import-Werkzeug migriert und überarbeitet.

Bei der Vielzahl an Redakteur*innen und der Komplexität der Inhalte war es auch wichtig, die Redakteur*innen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und die Abläufe zu erleichtern. Die redaktionelle Arbeit wurde daher in einem „Zentralen Content Management Hub“ gebündelt. Damit müssen Aktualisierungen nur noch an einer Stelle und nicht in mehreren „Content-Silos“ vorgenommen werden. Das bedeutet, wenn es zum Beispiel zu einer Aktualisierung von Öffnungszeiten im Stadtgesundheitszentrum kommt, dann müssen diese nur noch an einer Stelle geändert werden und überall, wo diese Öffnungszeiten eingebunden sind, kommt es zu einer automatischen Aktualisierung.

An wien.gv.at hängen außerdem rund 300 Applikationen – unter anderem die Veranstaltungsdatenbank. Durch die neue Technologie ist ein „API-first-Ansatz“ grundsätzlich vorhanden und es sind somit „native“ Mobile Apps möglich.

Open Shift und Cloud

Beim neuen Webauftritt hat sich die Stadt für das gleiche technische Setting entschieden wie bei der WienKI – dafür wurde der Stadt Wien der Innovation of the Year Award von Red Hat zugesprochen: Red Hat Innovation Award für Stadt Wien – Digitales Wien.

Die Website selbst wird in einem Open Shift Cluster betrieben, der seinerseits in der Cloud läuft. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, diese Technologie bei Bedarf auf anderen Systemen zu betreiben.

Diese Lösung ermöglicht es der Stadt, dynamisch auf erhöhte Zugriffszahlen zu reagieren, sei es bei Wahlen oder in Krisenzeiten. Die Cloud bietet geo-redundante Infrastruktur, automatische Recovery-Mechanismen und weltweite Verfügbarkeit. Dadurch wird sichergestellt, dass die Website auch in kritischen Momenten erreichbar bleibt.

Feedback

Die Test-Community der Stadt Wien besteht aus über 1.400 Bürger*innen aller Altersgruppen, die regelmäßig Feedback zu digitalen Services wie wien.gv.at, dem WienBot oder der Stadt Wien App geben. Mit ihnen gemeinsam wird die Seite laufend weiterentwickelt.

Feedback zum Relaunch von wien.gv.at ist immer willkommen – unter redaktion@wien.gv.at oder auf www.wien.gv.at/relaunch.

Digitales Plakatstudio der Wienbibliothek

Die neue digitale Plattform plakatstudio.wienbibliothek.at eröffnet einen faszinierenden Zugang zu einer der größten Plakatsammlungen weltweit. Mit derzeit 150.000 digitalisierten Sujets aus 3 Jahrhunderten bietet die Wienbibliothek im Rathaus eine umfassende und durchsuchbare Sammlung.

Die digitale Kollektion spiegelt die Vielfalt der Plakatkunst wider und nutzt die Möglichkeiten moderner Technologien. Die Entwicklung dieser Plattform erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Wienbibliothek im Rathaus (MA 9), Wien Digital (MA 01) und der Fakultät für Informatik der TU Wien.

Innovative Suchtechnologien

Das Plakatstudio nutzt fortschrittliche KI-basierte Suchmethoden, die es den Benutzer*innen ermöglichen, Plakate nicht nur über traditionelle Textsuche, sondern auch durch innovative Ansätze wie Bild-, Farb- und Gesichtersuche zu finden. Diese Technologien basieren auf modernen Computer Vision-Methoden, die visuelle Ähnlichkeiten erkennen und relevante Inhalte automatisch identifizieren.

Die Bildsuche erlaubt es, eigene Bilder hochzuladen, um ähnliche Plakatdarstellungen zu finden. Dies eröffnet neue Wege der Interaktion und Erkundung, indem Benutzer*innen visuelle Verbindungen zwischen verschiedenen Plakaten herstellen können. Die Gesichtersuche erkennt Gesichter mit ähnlichen Posen oder Ausdrücken, während die Farbsuche eine Auswahl von Plakaten basierend auf der dominanten Farbgebung ermöglicht. Diese Funktionen erweitern die Möglichkeiten der Recherche erheblich und machen die Erkundung der Sammlung zu einem interaktiven Erlebnis.

Zusätzlich können Benutzer*innen die Suche durch Filteroptionen nach Jahreszahl, Künstler*in oder Ort verfeinern, was eine zielgenaue Eingrenzung der Suchergebnisse ermöglicht. Die Plattform erfordert keine Anmeldung, bietet jedoch die Möglichkeit, über das eigene Stadt Wien-Konto persönliche Galerien zu erstellen und zu teilen. Dies fördert nicht nur die individuelle Auseinandersetzung mit der Sammlung, sondern auch den Austausch innerhalb der Community.

Sammlung umfasst 450.000 Plakate

Die Wienbibliothek im Rathaus bewahrt eine beeindruckende Sammlung von über 450.000 Plakaten, die systematisch seit 1923 gesammelt werden. Die Sammlung umfasst nicht nur politische Plakate, sondern auch Produktwerbung, Filmplakate und vieles mehr. Dies ermöglicht einen tiefen Einblick in die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Wiens. Die ältesten Plakate stammen aus dem 18. Jahrhundert und dokumentieren bedeutende Ereignisse der Stadtgeschichte.

Die Digitalisierung dieser Bestände ist ein entscheidender Schritt, um das kulturelle Erbe Wiens für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Parkpickerl einfacher online beantragen

Der Online-Antrag für das Parkpickerl ist ein sehr häufig genutztes Service der Stadt Wien. Während das Parkpickerl für den Wohnbezirk bei den Magistratischen Bezirksämtern beantragt wird, erfolgt die Beantragung der Parkbewilligung für Betriebe und Beschäftigte bei der Abteilung für rechtliche Verkehrsangelegenheiten (MA 65). Im Jahr 2024 wurden insgesamt über 104.000 Parkpickerl online beantragt. Das entspricht 55 Prozent aller Neu-Anträge.

Vereinfachung und Modernisierung

Gemeinsam mit der Abteilung Kommunikation und Medien (MA 53) wurde ein neues Layout der Anträge entwickelt, das für bessere Übersichtlichkeit und höhere Benutzungsfreundlichkeit sorgt. Besonders gut ist die Anbindung an den Registersystem-Verbund „Digital Austria Data Exchange“ (dadeX) gelungen: Der neue Online-Antrag ist eines der ersten Projekte, bei dem in Zusammenarbeit mit dem Bundesrechenzentrum viele Erfahrungen für künftige österreichweite Digitalisierungsprojekte mit Registersystem-Anbindung gesammelt werden konnten.

Auf der Plattform „Mein Wien“ wurden die Abläufe für Folge- oder Änderungsanträge, zum Beispiel bei einem Kennzeichen- oder Wohnsitzwechsel, sowie für Abmeldungen, die eine Rückvergütung der restlichen Parkometerabgabe bewirken, vereinfacht. Durch die Anbindung des entsprechenden Fachsystems an die Online-Anträge können Bürger*innen den Status ihrer eingereichten Anträge sowie den Gültigkeitszeitraum der Genehmigungen jederzeit direkt im Fachsystem durch die Verwendung des „Mein Wien“-Kontos einsehen sowie rechtzeitig weitere oder neue Anträge stellen.

In das Online-Formular wurden auch 2 häufige Anwendungsfälle neu integriert: Das Saisonpickerl, das zum Parken beim Schrebergarten berechtigt, und das Kombipickerl, mit dem man einen gleichzeitigen Antrag für den Haupt- und Nebenwohnsitz (wie zum Beispiel den Schrebergarten) stellen kann.

Für die Zukunft gerüstet

Die Modernisierung der zugrunde liegenden Technologie erleichtert die Wartung und die Weiterentwicklung der Online-Anträge durch Wien Digital (MA 01).

Die Nutzung des Registersystem-Verbunds vereinfacht für weitere Online-Services die Anbindung von externen Registern wie dem Unternehmensregister.

Bei großem Andrang kann die Infrastruktur automatisiert und flexibel darauf reagieren. Dadurch werden die Wartezeiten gering gehalten, damit Anträge rasch eingereicht werden können.

Mein.Wien: Marktstände bequem online buchen

Wiens Märkte werden digital: Seit 1. April 2024 können Standler*innen auf Mein.Wien einen Marktplatz aussuchen, diesen fix buchen und gleich bezahlen. Der Marktplatz kann am gebuchten Markttag sofort bezogen werden. Wien bietet als einzige Stadt in Europa die digitale Buchung von Marktständen an.

Schneller und effizienter

Bisher mussten Standler*innen um 6 Uhr früh mit ihrem Gewerbeschein oder Produzent*innen-Nachweis beim Marktamt persönlich um einen Platz ansuchen. An manchen Wochentagen bedeutet das lange Anstehzeiten. Das von der Abteilung Wien Digital (MA 01) entwickelte digitale Buchungs- und Verwaltungssystem ist nicht nur für Standler*innen bequem. Auch das Marktamt (MA 59) kann Anträge schneller und effizienter bearbeiten und Kontrollen vor Ort zügiger durchführen.

Die Online-Buchung von Tagesplätzen auf dem Flohmarkt am Naschmarkt ist schon seit Jänner 2024 möglich. Bereits 71 Standler*innen nahmen die Online-Buchung in den ersten 3 Monaten in Anspruch.

Auch weitere Anträge, zum Beispiel für Schanigärten, fixe Zuweisungen von Marktständen oder marktbehördliche Bewilligungen, können online über Mein.Wien gestellt werden. Der Status aller gestellten Anträge ist auf der Übersichtsseite abrufbar.

Erklärvideo und Info-Veranstaltungen

Das Marktamt informiert Standler*innen mit einem Erklärvideo und vor Ort. Zudem gibt es im April und Mai 2024 Info-Veranstaltungen auf den Märkten.

Video-Screenshot

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So geht Digitalisierung: Wohnbeihilfe NEU

Die Stadt Wien hat den Fördertopf für die Wohnbeihilfe deutlich aufgestockt und den Kreis der Bezieher*innen ausgeweitet. Die Abteilung Wien Digital (MA 01) hat die Services für die Online-Beantragung geschaffen. Bis zum 15. jedes Monats beantragte Beihilfen werden noch für denselben Monat ausbezahlt. Die Überprüfung der notwendigen Unterlagen wird durch Digitalisierung unterstützt. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls auf digitalem Weg.

Rundum-Paket

Das Projekt war gut vorbereitet, und so konnten in den ersten beiden Wochen bereits mehr als 4.500 Anträge abgeschlossen werden. Von insgesamt 9.500 gestellten Anträgen waren 5.500 Online-Anträge.

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung das tägliche Leben erleichtert,“ freut sich Werner Nabicht, der Abteilungsleiter von Wien Digital.

Wohnbeihilfe-Checker

Der Wohnbeihilfe-Antrag kann bequem zu jeder Zeit von zu Hause ausgefüllt werden, alle notwendigen Unterlagen sind online aufgezählt und können hochgeladen werden. Für die Einschätzung, ob man Wohnbeihilfe erhalten kann, gibt es einen eigenen online Wohnbeihilfe-Checker.

Amtswege online erledigen

Mit dem Antrag auf Wohnbeihilfe wird die Palette an digitalen Amtswegen wieder größer, die Wien Digital anbietet. Auf der Plattform Mein Wien können neben dem Wohnbeihilfe-Antrag mehr als 50 weitere Amtswege online erledigt werden.

Das Angebot wird gut genutzt. Bei der Gewerbe- oder Hunde-Anmeldung überwiegt der Anteil der Online-Anträge deutlich den der persönlich abgegebenen Anträge.

Werner Nabicht: „Dass das Online-Angebot der Stadt Wien so gut angenommen wird, motiviert die Mitarbeiter*innen von Wien Digital, die Services gemeinsam mit den Fachabteilungen immer weiter zu entwickeln und auszuweiten.“

Mitarbeiten

Für den Zuwachs beim digitalen Angebot sucht Wien Digital immer wieder neue Mitarbeiter*innen. Die Jobangebote sind auf der Plattform der Stadt Wien zu finden.