37. Open Government Plattform der Stadt Wien – Nachlese

Am 12.12.2019 waren die Wiener Linien Gastgeber des 37. Open Government Plattformtreffens der Stadt Wien.

Nachlese:

Der Bildschirm eines Computers, mit dem gerade gecodet wird. Im Vordergrund eine Brille.

Zwei Millionen Euro für „Digitalen Humanismus“

Die Stadt Wien fördert Forschungsprojekte im Bereich „Digitaler Humanismus“ in den kommenden zwei Jahren mit insgesamt 2 Millionen Euro.

Im November wurden die ersten neun Projekte ausgewählt, die im Rahmen des Forschungsprojektes mit insgesamt 320.000 Euro gefördert werden. Dazu zählen etwa ein „Counter-Bot“, mit dem das Ludwig Boltzmann-Institut für Menschenrechte Künstliche Intelligenz gegen rassistische Hasspostings einsetzen will, oder das Vermittlungsprojekt „Cyber Heroes“ des Instituts für Soziologie der Unversität Wien für jugendgerechte Online-Zivilcourage.

Für die zweite Ausschreibungsrunde stellt die Stadt Wien nun eine Million Euro zur Verfügung. Diese Mittel werden vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) auf 2 Millionen Euro verdoppelt. Die nächste Ausschreibung soll März oder April 2020 folgen. Projekte mit einer Laufzeit von zwei bis vier Jahren werden mit bis zu 400.000 Euro gefördert.

Beim „Digitalen Humanismus“ geht es darum, die lange humanistische und geisteswissenschaftliche Tradition mit der sich rasant entwickelnden Technologie und Digitalisierung zusammenzuführen. Ziel ist es, neue Brücken zwischen digitalen Anwendungen und den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften zu schlagen.

 

37. OGD-Phase mit aktualisierten Datensätzen

Mit der 37. OGD-Release werden unter anderem Standortdaten von Ärztinnen und Ärzten sowie Hotels und Fiaker freigegeben. Die Datenblätter „Parkanlagen Standorte Wien (ALT)“ und „Spielplätze Standorte Wien (ALT)“ werden durch Parkanlagen Standorte Wien und Spielplätze Standorte Wien ersetzt und mit der nächsten OGD-Phase am 27. März 2020 gelöscht.

Eine genaue Aufstellung der neuen sowie aktualisierten Datensätze findet sich im Changelog vom 13. Dezember 2019.

Notruf-App für Wien

Ab sofort steht die neue Notruf-App kostenlos für iOS und Android in den jeweiligen Stores zum Download bereit. Zentrales Element der App ist der „144“-Button mit dem direkt ein Rettungsnotruf abgesetzt werden kann. Nach dreisekündigem Drücken werden automatisch die wichtigsten Informationen wie die genaue Ortsangabe und vorher hinterlegte Angaben wie Name, Alter und Gesundheitsdaten an die Leitstelle übermittelt. Die App versucht auch eine Sprachverbindung aufzubauen, damit die Notrufleitstelle weitere Details erfragen kann. Kommt kein Sprachanruf zustande, wird immer von einem Notfall ausgegangen und ein Rettungsfahrzeug zum Standort geschickt.

Alpin Notruf

Die App bietet auch die Möglichkeit einen Alpin Notruf abzusetzen. Mit dem Button „Alpin-Notruf 140“ wird automatisch eine Verbindung zur nächsten Bergrettungsleitstelle hergestellt und die verfügbaren Daten übertragen. Diese Funktion ist in Österreich, Tschechien, Ungarn und den alpinen Regionen der Slowakei verfügbar. Außerhalb dieser Bereiche werden trotzdem der aktuelle Standort angezeigt und ein Notrufgespräch mit der lokal zuständigen Leitstelle hergestellt. An ausländische Leitstellen werden keine Daten übermittelt.

Ich kann nicht sprechen-Modus

Sollte man beim Absetzen des Notrufs aus irgendwelchen Gründen nicht sprechen können gibt es die Funktion „Ich kann nicht sprechen“. Damit öffnet sich ein Fenster, wo aktuelle Beschwerden mittels Tastendruck definiert werden können. Diese Funktion wird immer automatisch verwendet wenn im persönlichen Profil angegeben wurde, dass man Sprechschwierigkeiten hat oder sich in Tschechien, Ungarn oder der Slowakei befindet.

Download

500.000 Euro für Projekte zu Cybersecurity, 5G, Blockchain, AI

Die Wirtschaftsagentur unterstützt Unternehmen mit dem Förderprogramm „Future ICT 2020“ bei der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten in den Bereichen Cybersecurity, 5G, Blockchain oder Artificial Intelligence (AI).

Einreichung

Unternehmen in Gründung, Jungunternehmen, kleine, mittlere und große Unternehmen kommen für eine Förderung in Frage.

Eingereicht werden können:

  • Personalkosten
  • externe Dienstleistungen
  • Investitionskosten
  • externe Kosten zum Schutz von F&E-Ergebnissen
  • Sach- und Materialkosten
  • Kosten im Zusammenhang mit der Zulassung neuer Produkte und dem erstmaligen Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems

Förderkriterien:

  • Wissenschaftliches Niveau
  • forschungsstrategische Bedeutung für Unternehmen
  • potenzielle wirtschaftliche Bedeutung (Wertschöpfung am Standort Wien, Beschäftigungswirkung)
  • technische Herausforderungen u. Entwicklungsrisiko

Projekte können online von 03.12.2019 bis 15.04.2020 eingereicht werden (max. Projektdauer: 5 Jahre). Die Förderung wird nach dem Wettbewerbsprinzip vergeben. Der Förderantrag muss vor Projektbeginn gestellt werden.