So geht Digitalisierung: Wohnbeihilfe NEU

Die Stadt Wien hat den Fördertopf für die Wohnbeihilfe deutlich aufgestockt und den Kreis der Bezieher*innen ausgeweitet. Die Abteilung Wien Digital (MA 01) hat die Services für die Online-Beantragung geschaffen. Bis zum 15. jedes Monats beantragte Beihilfen werden noch für denselben Monat ausbezahlt. Die Überprüfung der notwendigen Unterlagen wird durch Digitalisierung unterstützt. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls auf digitalem Weg.

Rundum-Paket

Das Projekt war gut vorbereitet, und so konnten in den ersten beiden Wochen bereits mehr als 4.500 Anträge abgeschlossen werden. Von insgesamt 9.500 gestellten Anträgen waren 5.500 Online-Anträge.

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung das tägliche Leben erleichtert,“ freut sich Werner Nabicht, der Abteilungsleiter von Wien Digital.

Wohnbeihilfe-Checker

Der Wohnbeihilfe-Antrag kann bequem zu jeder Zeit von zu Hause ausgefüllt werden, alle notwendigen Unterlagen sind online aufgezählt und können hochgeladen werden. Für die Einschätzung, ob man Wohnbeihilfe erhalten kann, gibt es einen eigenen online Wohnbeihilfe-Checker.

Amtswege online erledigen

Mit dem Antrag auf Wohnbeihilfe wird die Palette an digitalen Amtswegen wieder größer, die Wien Digital anbietet. Auf der Plattform Mein Wien können neben dem Wohnbeihilfe-Antrag mehr als 50 weitere Amtswege online erledigt werden.

Das Angebot wird gut genutzt. Bei der Gewerbe- oder Hunde-Anmeldung überwiegt der Anteil der Online-Anträge deutlich den der persönlich abgegebenen Anträge.

Werner Nabicht: „Dass das Online-Angebot der Stadt Wien so gut angenommen wird, motiviert die Mitarbeiter*innen von Wien Digital, die Services gemeinsam mit den Fachabteilungen immer weiter zu entwickeln und auszuweiten.“

Mitarbeiten

Für den Zuwachs beim digitalen Angebot sucht Wien Digital immer wieder neue Mitarbeiter*innen. Die Jobangebote sind auf der Plattform der Stadt Wien zu finden.

Wiener Weg der Digitalen Bildung

Die Stadt Wien hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte in Richtung einer zukunftsfitten digitalen Infrastruktur und Ausstattung gemacht. Unter dem Leitbild des „Wiener Wegs der Digitalen Bildung“ wurden strategische Ziele festgelegt und in operativen Projekten  wie Schule Digital oder NET 10 umgesetzt, um die digitale Bildungsstrategie zu verwirklichen.

Investitionen in die Zukunft

Mit einem Investitionsvolumen von weit über 100 Millionen Euro wurden gezielt die digitalen Infrastrukturen und Breitbandversorgungen ausgebaut. Heute sind die Schulen sowie die Kindergärten der Stadt Wien mit einer hochstabilen Breitband-Anbindung und flächendeckendem WLAN ausgestattet. Bis 2028 werden auch die Volksschulen eine optimale digitale Basis für die pädagogische und Verwaltungsarbeit erhalten.

Pädagogische Schwerpunkte und Unterstützung

Neben der Infrastruktur wurden in Kooperation mit Partnern wie der DigitalCity.Wien  und dem Wiener Bildungsserver pädagogische Schwerpunkte gesetzt wie die Bildungsinitiative und der Verleih von digitalen Unterrichtsmaterialien. Zur optimalen Betreuung der Schüler*innen und Lehrer*innen-Endgeräte wurde das Referat IT-Systembetreuung in der Bildungsdirektion Wien etabliert.

Digitale Arbeitsgeräte für Pädagog*innen

Zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen werden Lehrer*innen an Mittel- und Sonderschulen der Stadt Wien mit Notebooks ausgestattet, um die Vorteile der Digitalisierung für die Vorbereitung sowie den Unterricht selbst bestmöglich nutzen zu können. Daneben können sie auf ihrem Dienstgerät in einer besonders gesicherten Umgebung auch administrative Tätigkeiten durchführen.

Effiziente Steuerung ermöglicht ambitionierte Pläne

Die zahlreichen Umsetzungsschritte und die großen Investitionssummen im „Wiener Weg der Digitalen Bildung“ sind nur durch die besonders konstruktive Zusammenarbeit unterschiedlicher Stellen möglich. In der Steuerungsgruppe Digitale Bildung arbeiten unter der Leitung von Klemens Himpele, Chief Information Officer (CIO) der Stadt Wien die

  • Geschäftsgruppe Bildung,
  • Geschäftsgruppe Digitalisierung,
  • Bildungsdirektion Wien,
  • Abteilung Wiener Schulen (MA 56) und
  • die Abteilung Wien Digital (MA 01)

effizient zusammen. Ohne die Flexibilität und den außerordentlichen Einsatz aller Beteiligten wären Umsetzungen in dieser Größenordnung nicht möglich.

Zukunft Digitale Bildung

Es sind viele weitere Schritte und Maßnahmen in Vorbereitung, um sicherzustellen, dass Kinder, Pädagog*innen und Eltern von den Vorteilen der Digitalisierung bestmöglich profitieren können. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an pädagogische und technologische Entwicklungen werden dabei im Fokus stehen.

Mehr erfahren: Schule Digital – Digitales Wien


Autor: Michael Hagler, LL.M. – Magistratsdirektion der Stadt Wien, Referent für Digitale Bildung

Der Text wurde vom Autor unter Zuhilfenahme von KI-Werkzeugen erstellt.

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Nachlese: Open Data MeetUp Wien & Wein

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien lud am 21. März 2024 alle Interessierten ins Wiener Rathaus ein, die offenen Datenschätze der Stadt und deren Nutzung kennenzulernen sowie über Open Data zu diskutieren.

Gerhard Hartmann, Chief Open Data Officer (MA 01 – Wien Digital) führte durch die Veranstaltung:

  • Maximilian Rumetshofer & Vera-Lise Ihm, Epidemievorsorge MA 15 – Gesundheitsdienst sprachen über Epidemiologische Abwasserdaten
  • Bernd-Peter Ivanschitz & Martin Neichl, Wiener Linien, stellte WienMobilRad und die Customer Information Platform (CIP) vor
  • Werner Tomsik, Magistratsdirektion der Stadt Wien, gab ein Blitzlicht über die Aktivitäten der Stadt Wien zur Künstlichen Intelligenz
  • Über aktuelle Entwicklungen im Open Data Bereich in Wien und darüber hinaus, sowie die Veröffentlichung von Studien der Stadt Wien nach Bundes-Verfassungsgesetz informierte Brigitte Lutz, Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien.

 

 

Im Anschluss gab es für die Teilnehmer*innen Gelegenheit zum Netzwerken sowie Wein vom Weingut Wien Cobenzl zu verkosten.

Downloads

Open Data MeetUp Wien & Wein (855 kB PDF)
Epidemiologisches Abwassermonitoring (2,8 MB PDF)
WienMobilRad und Customer Information Platform der Wiener Linien (3 MB PDF)
Blitzlicht Künstliche Intelligenz (607 kB PDF)

 

Erfolgsgeschichte Open Government Data

Die Stadt Wien ist seit 2011 Open-Data-Pionierin im deutschsprachigen Raum. Der Zugang zu öffentlichen Daten der Stadt Wien erfolgt gemäß der Data Excellence Strategie 2.0 open by design: Anforderungen für die Veröffentlichung von offenen Daten werden schon während der Entwicklungsphase eines Projektes oder Produktes berücksichtigt, um eine gut geplante, systematische, automatisierte und sicher gestaltete Publikation zu erreichen.

Standardisierte und transparente Nutzungsbedingungen ermöglichen eine vereinfachte Weiterverwendung der Daten. Die OGD-Publikation wird seit Mai 2011 in quartalsweisen Datenphasen durchgeführt.

Zahlen, Daten und Fakten