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KI-Rahmenbedingungen

Transparenter und vertrauenswürdiger Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Stadt Wien

Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Stadt Wien: Sie kann Verwaltungsabläufe effizienter gestalten, den Service für Bürger*innen verbessern und neue Formen der Zusammenarbeit innerhalb der Stadt sowie zwischen Verwaltung und Privatwirtschaft ermöglichen.

Gleichzeitig bringt der Einsatz von KI neue Fragenstellungen mit sich: Wie stellen wir Transparenz sicher? Wie gehen wir mit Risiken um? Wie schaffen wir Vertrauen in neue Technologien?

Systeme und Use-Cases

KI-Anwendungen unterscheiden sich deutlich voneinander: Einige helfen bei alltäglichen Aufgaben, während andere entscheidenden Einfluss auf wichtige Entscheidungen haben. Die Stadt unterscheidet dabei zwischen dem KI-System selbst und dem jeweiligen KI-Use-Case.

  • KI-Systeme bezeichnen Funktionalitäten, die entweder auf klassischem Machine Learning sowie logik- oder wissensbasierten Methoden oder KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck (zum Beispiel Large Language Models beziehungsweise generativen KI-Modellen) basieren.
  • KI-Use-Case ist ein konkreter Anwendungsfall, bei dem KI eingesetzt wird, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen oder etwas zu verbessern, zum Beispiel um Prozesse zu optimieren, bei Entscheidungen zu helfen oder Muster in Daten zu erkennen.

Ein risikobasierter Ansatz als Leitprinzip

Die Stadt Wien legt größten Wert auf die sorgfältige Auswahl und Anwendung innovativer Technologien. Dafür werden klar definierte und transparente Standards eingesetzt, die sowohl technische Exzellenz als auch rechtliche Anforderungen gewährleisten. Besonderes Augenmerk gilt der stringenten Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen, insbesondere den Vorgaben des EU‑AI‑Acts.

EU-AI-Act Exkurs

Die Verordnung zur künstlichen Intelligenz ist ein Rechtsakt der Europäischen Union, der das Ziel hat, KI zu regulieren. Es handelt sich dabei um die erste umfassende Regulierung dieser Art weltweit.

Die Entstehung begann im Jahr 2019. Am 21. Mai 2024 wurde sie von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet und am 12. Juli 2024 offiziell veröffentlicht.

Gültig ist die Verordnung seit 1. August 2024. Viele ihrer Bestimmungen traten bereits ab dem 2. Februar 2025 in Kraft, die meisten jedoch erst ab dem 2. August 2026.

Transparenz und Vertrauen als Voraussetzung

Technische Innovation allein genügt nicht, um Künstliche Intelligenz verantwortungsvoll in einer Stadt einzusetzen. Entscheidend ist ein transparenter Rahmen, der Risiken frühzeitig erkennt und Vertrauen fördert. Eine interne Dienstanweisung regelt den gesamten KI- und Cloud-Compliance Prozess (CKT-Prozess) und sorgt dafür, dass KI-Anwendungen vor ihrer Einführung sorgfältig geprüft werden.

Der CKT-Prozess ist in folgenden 2 Phasen unterteilt:

  • Phase 1: Bewertung des Geschäftsfalles (Geschäftsanforderung-, Business-Needs und Initiale Risikobewertung)
  • Phase 2: Nach Auswahl einer oder mehreren KI- oder Cloud-Services für den konkreten Geschäftsfall erfolgt die Bewertung der Service-Provider und der ausgewählten Cloud Services.

In bestimmten Use-Cases kann es sinnvoll sein, einen Proof of Concept (PoC) durchzuführen, um die Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit gezielt zu prüfen.

Welche Aspekte werden geprüft?

  • Datenschutzaspekte: Es wird geprüft, welche personenbezogenen Daten verarbeitet werden und wie die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie weiterer rechtlicher Vorgaben sichergestellt wird. Dabei stehen insbesondere die Datensicherheit, die Minimierung der Datenerhebung und transparente Informationspflichten im Fokus.
  • Betriebliche Aspekte: Die Integration der KI-Lösung in bestehende Arbeitsabläufe wird bewertet. Dazu zählen die Auswirkungen auf Mitarbeitende, notwendige Weiterbildungen, Anpassungen von Prozessen sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs und die Akzeptanz innerhalb der Organisation.
  • Security-Sicht: Die technische Infrastruktur und die IT-Systeme werden gezielt daraufhin überprüft, ob sie den Sicherheitsanforderungen der jeweiligen KI-Anwendung genügen. Im Fokus stehen dabei Aspekte wie Netzwerksicherheit, Schutz vor unbefugtem Zugriff, sichere Cloud-Lösungen sowie die Gewährleistung von Datenintegrität und -verfügbarkeit. Zusätzlich wird bewertet, ob die Systeme skalierbar und wartbar sind, ohne Kompromisse bei der IT-Sicherheit einzugehen.

Insbesondere die risikobasierte Bewertung, der Fokus auf Datenschutz und die technische Sicherheit spiegeln die Kernpunkte des EU-AI-Act wider. So trägt Wien dazu bei, dass KI verantwortungsvoll und im Einklang mit europäischen Rechtsgrundlagen eingesetzt wird und die Interessen der Bürger*innen gewahrt bleiben.

Um sicherzustellen, dass alle aktuellen Trends und Standards im Prozess berücksichtigt werden, unterliegt die interne Richtlinie zur Steuerung des CKT-Prozesses einer regelmäßigen Überprüfung hinsichtlich ihrer Aktualität. Spätestens nach 5 Jahren wird die Gültigkeit der Richtlinie aufgehoben und der CKT-Prozess entsprechend dem aktuellen Stand angepasst.

KI im Sinne des Digitalen Humanismus

Der Wiener Zugang zu KI ist eng mit dem Digitalen Humanismus verbunden. Technologie steht im Dienst der Menschen – nicht umgekehrt. Das bedeutet: Effizienzgewinne und Innovationen gehen Hand in Hand mit ethischen Grundsätzen, demokratischen Werten und sozialer Verantwortung.

KI wird daher nicht isoliert als technische Lösung betrachtet, sondern als Teil eines größeren gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmens: Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI)

Austausch mit Expert*innen aus dem In- und Ausland

Um breite Dynamik der KI-Themen gerecht zu werden, setzt die Stadt Wien bewusst auf Vernetzung und Austausch. Im Dialog mit nationalen und internationalen Fach-Expert*innen aus Verwaltung (zum Beispiel Vienna Science Days, Cloud Community Public Administration), Wissenschaft und Wirtschaft werden neue Entwicklungen reflektiert, Erfahrungen geteilt und Best Practices diskutiert.

Fazit

Wir nutzen die Potenziale von KI gezielt und haben dafür transparente Rahmenbedingungen geschaffen, die einen risikobasierten Ansatz verfolgen. So stellt die Stadt Wien sicher, dass technologische Innovationen verantwortungsvoll eingesetzt werden und gleichzeitig flexibel auf neue Anforderungen reagiert werden kann.

KI-Wissen von der Stadt für die Stadt

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Arbeitsalltags – sowohl in der Verwaltung als auch im täglichen Leben vieler Wiener*innen. Damit alle die Chancen und Grundlagen dieser Technologie kennenlernen können, haben die Wiener Volkshochschulen neue KI-Schulungen entwickelt und dabei auf das Wissen der Stadt Wien zurückgegriffen. Dies geschieht ganz im Geiste der Digitalen Agenda Wien, die die Förderung digitaler Fähigkeiten bei allen Altersgruppen – von Schulprojekten bis zu Bürger*innen-Workshops – als wichtiges Handlungsfeld anführt.

Gemeinsam Wissen teilen

Die Kurse „Was ist KI – eine Einführung“ und „KI zum Ausprobieren“ basieren auf einem Info‑Format von Wien Digital (MA 01), das für Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung konzipiert wurde. Das bedeutet: Know-how, das innerhalb der Stadt für interne Schulungen entwickelt wurde, fließt nun auch in die Angebote für Bürger*innen ein.

Im Oktober 2025 wurden beide Formate mit sehr positiven Rückmeldungen erprobt. Die Wiener Volkshochschulen planen bereits weitere Kurse.

Weitere Informationen

Kurse der Wiener Volkshochschulen zum Thema KI 

EU AI Act – Aufzeichnung online ansehen

Der EU AI Act ist das bislang umfassendste Regelwerk, um uns vor möglichen Risiken der Künstlichen Intelligenz (KI) zu schützen. KI entwickelt sich sehr schnell und ihre Innovationen sind schwer abzuschätzen. Die technologischen Entwicklungen der KI haben das Potenzial, unser Leben besser und einfacher zu machen, aber KI birgt auch Gefahren.

Der EU AI Act wurde Interessierten im Rahmen einer Veranstaltung vorgestellt. Die vollständige Aufzeichnung steht nun auf YouTube bereit:

Video auf YouTube ansehen

Die Veranstaltung „EU AI Act – Ein wichtiger Meilenstein Richtung Digitaler Humanismus?“ erläutert, wie das Regelwerk uns helfen kann, KI verantwortungsvoll einzusetzen:

  • Wie wird der EU AI Act in Österreich umgesetzt?
  • Stellt er eine digital humane Transformation sicher?
  • Wie schützt der EU AI Act gegen Missbrauch von KI?
  • Wie beeinflusst er die Forschung zu KI und technologische Innovation?

Diese Fragen werden von den folgenden Expert*innen diskutiert:

  • Werner Stengg, Digitalexperte in der Europäischen Kommission
  • DI Alexander Banfield-Mumb, Bundeskanzleramt, Digitalisierung und E-Government
  • RA Dr. Jeannette Gorzala, Rechtsexpertin für EU AI Act
  • Professor Peter Knees, UNESCO Chair in Digital Humanism, TU Wien
  • DI (FH) Bernd Konnerth, Direktor Öffentlicher Bereich, Microsoft Österreich
  • Madeleine Müller, Researcher und Consultant am Research Institute Digital Human Rights Center Wien
  • Wolfgang Struber, Geschäftsführer RTR GmbH

Die Veranstaltung wurde von der Stadt Wien, Magistratsdirektion – Büro des Magistratsdirektors, Bereichsleitung für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaftsstandort und von der Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit, Gruppe Prozessmanagement und IKT-Strategie organisiert und in deutscher Sprache am 20. Juni 2024 im Forum der Urban Innovation Vienna abgehalten.

Wien veröffentlicht neue KI-Strategie

Fokus auf transparente und ethische Prinzipien

Die Stadt Wien hat ihre KI-Strategie überarbeitet und reagiert damit auf die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich Generativer KI und den AI Act der Europäischen Union. Die neue Strategie trat Ende Oktober offiziell in Kraft und legt den Fokus auf die verantwortungsvolle und sinnvolle Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) und deren Integration in die städtische Verwaltung.

KI-Strategie der Stadt Wien

„Mit der neuen KI-Strategie wollen wir sicherstellen, dass Wien auch in Zukunft eine lebenswerte und innovative Stadt bleibt. Wir setzen auf transparente und ethische Prinzipien bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien“, betont Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien.

Die Strategie umfasst mehrere zentrale Handlungsfelder. Bereits in ihrer ersten KI-Strategie 2019 hat die Stadt Wien Künstliche Intelligenz als eine Schlüsseltechnologie für den öffentlichen Bereich identifiziert und ihr einen wesentlichen Stellenwert eingeräumt.

Die aktuelle KI-Strategie verankert das Prinzip des Digitalen Humanismus, welches die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt der Digitalisierung stellt.

Die strategischen Stoßrichtungen umfassen:

  1. Für die digitale Stadt: KI soll für neuartige digitale Services genutzt werden, die Benutzer*innen-freundlicher, zugänglicher und breiter verfügbar sind.
    KI als wesentliches Tool zur Automatisierung von Prozessen und zur Unterstützung und Verbesserung der Qualität, Effizienz und Effektivität bestehender digitaler Services
  2. Für die Stadtverwaltung: Implementierung von Richtlinien für den ethischen, transparenten und verantwortungsvollen Einsatz von KI für die Bediensteten und Sicherstellung des Ausbaus der KI-Kompetenz durch Schulungsangebote und interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Stadtverwaltung
  3. Für Gesellschaft und Wirtschaft: Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen zur Analyse und Weiterentwicklung von KI-Anwendungen
  4. Die Stadt Wien etabliert im Rahmen eines KI Expert*innen-Pools den Austausch mit Fachexpert*innen, Universitäten und der Digitalwirtschaft, um bestmöglich der Breite der KI-Themenstellungen gerecht zu werden.

„Die zukünftigen Möglichkeiten des KI-Einsatzes in der Verwaltung lassen sich nur erahnen. Schon heute nutzen wir diese Technologie zum Beispiel beim WienBot, der seit 2017 rund 16 Millionen Fragen beantwortet hat und eine wertvolle Ergänzung darstellt“, so Himpele.

Weitere Informationen

KICK Lab – KI Use-Case Tag der Stadt

Digitale Agenda 2030: Wiens Strategie für den Umgang mit Digitalisierung

KI-Kompass für Bedienstete der Stadt Wien

Generative Künstliche Intelligenz (KI), wie ChatGPT, ist seit Monaten in aller Munde. Der Magistrat der Stadt Wien hat sich schon früh mit diesem und anderen KI-Themen auseinandergesetzt. Dabei werden im Sinne des Digitalen Humanismus neue Technologien auf Basis der Grundsätze eines wertebasierten und verantwortungsvollen Verwaltungshandelns eingesetzt.

Mit dem „Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz (KI)“ wurden wesentliche Grundsätze für den dienstlichen Gebrauch formuliert.

Aus dem Kompass:

Im Sinne des Digitalen Humanismus erfordert es das Ziel, Wien zur „Digitalisierungs-Hauptstadt“ mit dem Mensch im Mittelpunkt zu machen, mit generativer KI bewusst umzugehen und die Chancen, die diese bietet, aktiv zu nutzen. Diese Unterlage soll dabei als Kompass dienen, damit wir uns als Mitarbeiter*innen der Wiener Stadtverwaltung auf eine verantwortungsvolle Nutzung von generativen KI-Werkzeugen ausrichten.

Download

Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) (33 KB PDF)

Compass for the use of generative artificial intelligence (AI) (33 KB PDF)

Wesentliche Prinzipien für die Bediensteten der Stadt im Umgang mit KI

Im Fokus steht das Grundprinzip Eigenverantwortung mit Erfahrung und Sachverstand.

Grundsätze im Zusammenhang mit dem Umgang mit generativer KI:

  • Bei der Verwendung von KI-generierten Inhalten trägt der Mensch die Verantwortung.
  • Generative KI kann in der öffentlichen Verwaltung Arbeitsprozesse unterstützen, vereinfachen und beschleunigen.
  • Auf einen rechtskonformen Umgang mit sensiblen beziehungsweise personenbezogenen Daten und dem Amtsgeheimnis ist zu achten.
  • Die transparente Kennzeichnung der Verwendung mittels KI-erstellter Inhalte nach außen ist erforderlich.
  • Austauschformate für Mitarbeiter*innen sind etabliert.
  • Inhalte sind kritisch zu hinterfragen und auf Nachvollziehbarkeit zu prüfen, etwa KI-generierte Deepfakes.

Entstehungsgeschichte

Im ersten Quartal 2023 startete unter der Leitung der Magistratsdirektion das AI-Kompetenznetzwerk, bestehend aus Vertreter*innen der Magistratsdirektion, mehreren Magistratsabteilungen und des WIGEV. Das Kompetenznetzwerk setzt sich mit verwaltungsbezogenen Fragen in Bezug auf KI interdisziplinär auseinander.


Weitere Informationen

 

14. govcamp vienna – Save the date!

Unter dem Motto „Künstlich? Intelligent?“ veranstalten die Stadt Wien, das Bundesrechenzentrum, die Universität für Weiterbildung Krems und der Chaos Computer Club Wien (C3W) am 24. November gemeinsam das 14. govcamp vienna.

Interessierte aus der Zivilgesellschaft sowie Vertreter*innen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sind aufgerufen, am offenen Barcamp-Diskussionsformat vor Ort teilzunehmen.

Sessionvorschläge einreichen

Veranstaltungsdetails

Künstliche Intelligenz erlebt derzeit einen Boom. Immer mehr Unternehmen nutzen KI-Methoden und bieten einen meist niederschwelligen Zugang zu KI-unterstützten Services an. Doch gelingt es uns, die bisher gemachten Erfahrungen für eine humanistische, kreative Gestaltung der Zukunft zu nutzen?

Inwieweit können wir künstliche Intelligenz dabei als sinnvolles Werkzeug nutzen? Wie „intelligent“ und zukunftsorientiert ist KI überhaupt? Wo und in welcher Konkurrenz steht die KI im Vergleich zu menschlicher, kognitiver Intelligenz? Werden diese beiden Welten verschwimmen und welche Herausforderungen stellen sich, wenn KI-Methoden mehr und mehr in unserer Welt zum Einsatz kommen?


Weiterführende Informationen

BRISE-Pilot*innen – Vorreiter*innen der digitalen Baueinreichung

Die Stadt Wien und ihre Partner*innen haben in den letzten 2 Jahren intensiv daran gearbeitet, einen radikal neuen Ansatz für eine schnellere Erteilung von Baugenehmigungen zu entwickeln. Dazu wurden eine Reihe digitaler Tools und Technologien nahtlos miteinander verbunden. Die Hauptbausteine von BRISE-Vienna sind fertiggestellt. Der Pilotbetrieb des neuen digitalen Baugenehmigungsverfahrens ist angelaufen.

Um das neue System auf Herz und Nieren zu prüfen, braucht es sogenannte Early Adopters, also Menschen und Projekte, die technische Innovationen und Errungenschaften gerne vor allen anderen testen. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen sind für die Evaluierung, Optimierung und Implementierung der digitalen Baugenehmigung in die Praxis von zentraler Bedeutung.

Zu sehen ist Stadträtin Kathrin Gaál mit den Pilot-Teilnehmer*innen des Projekts BRISE Vienna im Wiener Rathaus.

Auf Einladung von Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál trafen sich die Projektpartner*innen im Wiener Rathaus. (1. Reihe v.l.n.r. Thomas Mayer (Stadtbaudirektion Stadt Wien), Bernhard Jarolim (Baudirektor Stadt Wien), Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál, Klemens Himpele (CIO Stadt Wien), Werner Tomsik (Magistratsdirektion Stadt Wien)

BRISE-Pilot*innen

Mehr Informationen

BRISE-Vienna

Ferienspiel: Wie lernen Maschinen?

Was ist künstliche Intelligenz? Wie funktionieren Roboter? Wie kann ich mich sicher im virtuellen Raum bewegen? Zu diesen Fragen bietet Wien Digital Workshops an, bei denen spielerisch Antworten gefunden werden.

Kinder haben die Möglichkeit, in je 3-stündigen Workshops die Themen von Wien Digital spielerisch zu erforschen und im wörtlichen Sinn zu „begreifen“.Illustration eines Maskottchens mit Partyhut und Tröte

Veranstaltungsdetails

Video: Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung

Ein frischer Wind, eine neue BRISE weht durch die Stadt. Davon konnten sich auch die Besucher*innen der Veranstaltung „Process Time“ im Rathaus überzeugen.

Video auf W24 ansehen

Produktion:W24
Bilder: W24
© 2022 W24

Baugenehmigungsverfahren mit KI und AR

Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt BRISE wurde ein Leuchtturmprojekt der Stadt Wien vorgestellt, das sinnbildlich für die Verwaltung der Zukunft steht. Mithilfe künstlicher Intelligenz, Augmented Reality und Building Information Modeling wird das Baugenehmigungsverfahren von der Einreichung bis zur Genehmigung vollständig digitalisiert.

Ein wesentliches Erfolgskriterium von BRISE besteht darin, den gesamten Prozess entlang des Potenzials digitaler Technologien neu zu denken, anstatt einen bestehenden Prozess zu digitalisieren.

Mitarbeiter*innen des Magistrats sowie Stakeholder wurden von Beginn an in den gesamten Prozess eingebunden, denn es sind die Menschen, die den Digitalisierungsprozess steuern und nutzen – und von ihm profitieren.

Jetzt beginnt ein umfassender Pilotbetrieb, bei dem die Anwendungen mit realen Projekten den neuen Prozess durchlaufen.

Weitere Informationen

BRISE Vienna

BRISE Vienna – Pilotbetrieb für digitale Baueinreichung ab Mai

Für das innovativste Digitalisierungsprojekt der Stadt Wien werden Pilot*innen gesucht.

BRISE Vienna entwickelt das bestehende digitale Baugenehmigungsverfahren weiter, revolutioniert das Verwaltungsverfahren und verkürzt das Bauverfahren. Reichen Sie Ihr Bauprojekt ein und werden Sie Teil eines modernen und richtungsweisenden Digitalisierungsprojekts der Stadt Wien.

Wenn Sie sich für den Pilotbetrieb interessieren, können Sie sich ab sofort unter brise@ma37.wien.gv.at bei den Ansprechpartner*innen der Baupolizei (MA 37) melden.

Der Pilotbetrieb startet mit Mai 2022 und endet im Dezember 2022.