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Uni-Hackathon „Rethinking Mobility“

Über 70 Studierende und Expert*innen der Stadt haben an der Kick-off-Woche des Uni-Hackathon „Rethinking Mobility“ im Klima- und Innovationsforum der Stadt Wien teilgenommen. Ziel ist es, Wien durch die optimale Nutzung neuer Technologien näher an die „Smart City Ziele 2050“ zu bringen – so wie es in der Digitalen Agenda 2030 festgelegt ist. Die Mobilität der Zukunft ist dabei eines von vielen wichtigen Themen.

Innovative Konzepte entwickeln

Als Auftraggeber für die Studierenden agierten die MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, die MA 65 – Rechtliche Verkehrsangelegenheiten und die Wiener Lokalbahnen. In intensiven Arbeitsphasen mit den Projekt-Partnern standen Themen wie Paperless Parking, die Verbesserung der Parkplatzsuche, Curbside Management und neue Verkehrspartnerschaften im Mittelpunkt. Auch Sharing Mobility und die effizientere Nutzung von Paketstationen zur Reduzierung von Hauszustellungen wurden diskutiert.

Durch den internationalen Austausch will die Stadt Wien ihre Innovationskraft stärken und durch die Zusammenarbeit mit der „nächsten Generation“ neue Blickwinkel erlangen. Nach einer produktiven Woche, in der auch eine Rathausführung auf dem Programm stand, reisen die Studierenden nun in ihre Heimatstädte zurück, um die entwickelten Konzepte weiter zu verfeinern.

Mein.Wien: Marktstände bequem online buchen

Wiens Märkte werden digital: Seit 1. April 2024 können Standler*innen auf Mein.Wien einen Marktplatz aussuchen, diesen fix buchen und gleich bezahlen. Der Marktplatz kann am gebuchten Markttag sofort bezogen werden. Wien bietet als einzige Stadt in Europa die digitale Buchung von Marktständen an.

Schneller und effizienter

Bisher mussten Standler*innen um 6 Uhr früh mit ihrem Gewerbeschein oder Produzent*innen-Nachweis beim Marktamt persönlich um einen Platz ansuchen. An manchen Wochentagen bedeutet das lange Anstehzeiten. Das von der Abteilung Wien Digital (MA 01) entwickelte digitale Buchungs- und Verwaltungssystem ist nicht nur für Standler*innen bequem. Auch das Marktamt (MA 59) kann Anträge schneller und effizienter bearbeiten und Kontrollen vor Ort zügiger durchführen.

Die Online-Buchung von Tagesplätzen auf dem Flohmarkt am Naschmarkt ist schon seit Jänner 2024 möglich. Bereits 71 Standler*innen nahmen die Online-Buchung in den ersten 3 Monaten in Anspruch.

Auch weitere Anträge, zum Beispiel für Schanigärten, fixe Zuweisungen von Marktständen oder marktbehördliche Bewilligungen, können online über Mein.Wien gestellt werden. Der Status aller gestellten Anträge ist auf der Übersichtsseite abrufbar.

Erklärvideo und Info-Veranstaltungen

Das Marktamt informiert Standler*innen mit einem Erklärvideo und vor Ort. Zudem gibt es im April und Mai 2024 Info-Veranstaltungen auf den Märkten.

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So geht Digitalisierung: Wohnbeihilfe NEU

Die Stadt Wien hat den Fördertopf für die Wohnbeihilfe deutlich aufgestockt und den Kreis der Bezieher*innen ausgeweitet. Die Abteilung Wien Digital (MA 01) hat die Services für die Online-Beantragung geschaffen. Bis zum 15. jedes Monats beantragte Beihilfen werden noch für denselben Monat ausbezahlt. Die Überprüfung der notwendigen Unterlagen wird durch Digitalisierung unterstützt. Die Auszahlung erfolgt ebenfalls auf digitalem Weg.

Rundum-Paket

Das Projekt war gut vorbereitet, und so konnten in den ersten beiden Wochen bereits mehr als 4.500 Anträge abgeschlossen werden. Von insgesamt 9.500 gestellten Anträgen waren 5.500 Online-Anträge.

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass Digitalisierung das tägliche Leben erleichtert,“ freut sich Werner Nabicht, der Abteilungsleiter von Wien Digital.

Wohnbeihilfe-Checker

Der Wohnbeihilfe-Antrag kann bequem zu jeder Zeit von zu Hause ausgefüllt werden, alle notwendigen Unterlagen sind online aufgezählt und können hochgeladen werden. Für die Einschätzung, ob man Wohnbeihilfe erhalten kann, gibt es einen eigenen online Wohnbeihilfe-Checker.

Amtswege online erledigen

Mit dem Antrag auf Wohnbeihilfe wird die Palette an digitalen Amtswegen wieder größer, die Wien Digital anbietet. Auf der Plattform Mein Wien können neben dem Wohnbeihilfe-Antrag mehr als 50 weitere Amtswege online erledigt werden.

Das Angebot wird gut genutzt. Bei der Gewerbe- oder Hunde-Anmeldung überwiegt der Anteil der Online-Anträge deutlich den der persönlich abgegebenen Anträge.

Werner Nabicht: „Dass das Online-Angebot der Stadt Wien so gut angenommen wird, motiviert die Mitarbeiter*innen von Wien Digital, die Services gemeinsam mit den Fachabteilungen immer weiter zu entwickeln und auszuweiten.“

Mitarbeiten

Für den Zuwachs beim digitalen Angebot sucht Wien Digital immer wieder neue Mitarbeiter*innen. Die Jobangebote sind auf der Plattform der Stadt Wien zu finden.

BRISE-Abschluss Veranstaltung

Im Rahmen einer Fachkonferenz und eines anschließenden Festaktes im Wiener Rathaus fand am 2. Februar 2023 die Abschlussveranstaltung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts BRISE statt.

Im Forschungsprojekt BRISE entstand in den letzten Jahren ein Paket an Werkzeugen, das sowohl bei der Antragstellung als auch beim Prüfen von Anträgen eine wertvolle Assistenzleistung bietet.

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Produktion:W24
Bild: W24
© 2023 W24

Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung

Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Ludwig hob in seiner Rede zu Beginn die Bedeutung innovativer Digitalisierungsprojekte hervor und bedankte sich beim Projektteam BRISE für den wichtigen Beitrag des Digitalen Baugenehmigungsverfahrens zur Digitalisierungsoffensive der Stadt Wien. „BRISE ist beispielgebend für den Wiener Weg in Richtung Digitalisierung“, sagte Ludwig. „Denn der Mensch muss bei der Digitalisierung im Mittelpunkt stehen und einen konkreten Nutzen daraus ziehen. BRISE zielt darauf ab, die Verwaltung der Stadt Wien und so das Leben von Bürger*innen zu verbessern.“

Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál begrüßt diesen großen Reformschritt im Genehmigungsverfahren ganz ausdrücklich: „Mit BRISE-Vienna ist ein entscheidender Meilenstein zur Optimierung und Modernisierung der Verwaltung der Zukunft gesetzt worden. Das Potenzial von Daten und digitalen Technologien muss aktiv und bewusst genutzt werden. Bürokratische Hürden können abgebaut und gleichzeitig Zeit- und Kostenersparnis für alle Beteiligten aufgebaut werden. Mit BRISE beweist die Stadt Wien eindrucksvoll ihre Stellung als Vorreiterin am Weg in die digitale Zukunft.“

Pilotprojekt

In einem Pilotbetrieb mit 13 realen Bauprojekten wurde das Verfahren erstmals getestet. Die Pilot-Teilnehmer*innen wurden im Rahmen der Gala von Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál ausgezeichnet:

Stadt Wien als Pionierin

Die Stadt Wien zeigt mit diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt ein beispielhaftes Verständnis der vollständigen Auswirkungen digitaler Technologien auf die Stadtentwicklung und den Stadtbetrieb und nimmt mit dem Projekt international eine Rolle als Pionierin ein. BRISE-Vienna ermöglicht es Städten in ganz Europa, aus den in Wien gesammelten Erfahrungen zu lernen, und ist ein weiterer großer Schritt in Richtung Optimierung und Modernisierung der Verwaltung.

BRISE-Vienna wurde in enger Zusammenarbeit der Verwaltung Wiens mit den Partner*innen der TU Wien, der Ziviltechnikerkammer für Wien, Niederösterreich und das Burgenland sowie ODE und WH Media umgesetzt und mit Fördermitteln der EU-Initiative Urban Innovative Actions unterstützt.

BRISE Vienna gewinnt eAward 2022

Bei der Verleihung des Wirtschaftspreises eAward am 10. Oktober 2022 wurden die besten Projekte aus Wirtschaft und Verwaltung prämiert. BRISE Vienna wurde in der Kategorie „Zusammenarbeit und Organisation“ ausgezeichnet.

Seit 2005 wird der eAward jährlich verliehen. Im Fokus stehen Themen und Projekte, die den technologischen Wandel der Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung besonders gut zeigen. Aus 40 nominierten Projekten wurden 11 Projekte ausgezeichnet.

Gruppenfoto mit den Teilnehmenden der Verleihung des eAwards 2022

Teilnehmer*innen der eAward-Verleihung 2022

BRISE setzt neue Maßstäbe

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt BRISE Vienna überzeugte die Jury mit beschleunigten Prozessen und optimierten Unterlagen im Baugenehmigungsverfahren. Dabei werden künstliche Intelligenz, Augmented Reality und BIM-3D-Gebäudemodellierung mit einem digitalen Verfahren kombiniert. Die Vernetzung aller Projektbeteiligten ermöglicht zu jedem Zeitpunkt digitalen Zugang und Projekt-Transparenz, unterstützt Mitarbeiter*innen in der Verwaltung und verbessert die Partizipation von Bürger*innen. Die Ergebnisse:

  • Qualität der Projektanträge steigt
  • Zeitersparnis von bis zu 50 %
  • Kosten und Ressourcen werden eingespart

„Eine Auszeichnung wie den eAward 2022 für die Stadt Wien zu gewinnen, ist eine große Ehre und Freude. Speziell freut es mich für die vielen Mitarbeiter*innen des BRISE-Projektes, die hier tagtäglich vollen Einsatz für die Zukunft der Stadt Wien zeigen. Gleichzeitig bestärkt es uns auf unserem Weg zur modernen innovativen Verwaltung der Zukunft und spornt an, den Platz im Spitzenfeld der globalen Digitalisierungshauptstädte weiter auszubauen“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Stellvertretend für das BRISE-Projektteam nahmen Werner Tomsik (Magistratsdirektion, Büro CIO), Beatrix Rauscher (Gruppenleiterin der Baudirektion) und Thomas Mayer (Leiter Services Managementsysteme und IKT der Baudirektion) den Preis entgegen.

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BRISE Vienna

Report: eAward 2022

BRISE-Pilot*innen – Vorreiter*innen der digitalen Baueinreichung

Die Stadt Wien und ihre Partner*innen haben in den letzten 2 Jahren intensiv daran gearbeitet, einen radikal neuen Ansatz für eine schnellere Erteilung von Baugenehmigungen zu entwickeln. Dazu wurden eine Reihe digitaler Tools und Technologien nahtlos miteinander verbunden. Die Hauptbausteine von BRISE-Vienna sind fertiggestellt. Der Pilotbetrieb des neuen digitalen Baugenehmigungsverfahrens ist angelaufen.

Um das neue System auf Herz und Nieren zu prüfen, braucht es sogenannte Early Adopters, also Menschen und Projekte, die technische Innovationen und Errungenschaften gerne vor allen anderen testen. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen sind für die Evaluierung, Optimierung und Implementierung der digitalen Baugenehmigung in die Praxis von zentraler Bedeutung.

Zu sehen ist Stadträtin Kathrin Gaál mit den Pilot-Teilnehmer*innen des Projekts BRISE Vienna im Wiener Rathaus.

Auf Einladung von Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál trafen sich die Projektpartner*innen im Wiener Rathaus. (1. Reihe v.l.n.r. Thomas Mayer (Stadtbaudirektion Stadt Wien), Bernhard Jarolim (Baudirektor Stadt Wien), Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál, Klemens Himpele (CIO Stadt Wien), Werner Tomsik (Magistratsdirektion Stadt Wien)

BRISE-Pilot*innen

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BRISE-Vienna

Ferienspiel: Wie lernen Maschinen?

Was ist künstliche Intelligenz? Wie funktionieren Roboter? Wie kann ich mich sicher im virtuellen Raum bewegen? Zu diesen Fragen bietet Wien Digital Workshops an, bei denen spielerisch Antworten gefunden werden.

Kinder haben die Möglichkeit, in je 3-stündigen Workshops die Themen von Wien Digital spielerisch zu erforschen und im wörtlichen Sinn zu „begreifen“.Illustration eines Maskottchens mit Partyhut und Tröte

Veranstaltungsdetails

Video: Prozessmanagement in der öffentlichen Verwaltung

Ein frischer Wind, eine neue BRISE weht durch die Stadt. Davon konnten sich auch die Besucher*innen der Veranstaltung „Process Time“ im Rathaus überzeugen.

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Produktion:W24
Bilder: W24
© 2022 W24

Baugenehmigungsverfahren mit KI und AR

Mit dem Forschungs- und Entwicklungsprojekt BRISE wurde ein Leuchtturmprojekt der Stadt Wien vorgestellt, das sinnbildlich für die Verwaltung der Zukunft steht. Mithilfe künstlicher Intelligenz, Augmented Reality und Building Information Modeling wird das Baugenehmigungsverfahren von der Einreichung bis zur Genehmigung vollständig digitalisiert.

Ein wesentliches Erfolgskriterium von BRISE besteht darin, den gesamten Prozess entlang des Potenzials digitaler Technologien neu zu denken, anstatt einen bestehenden Prozess zu digitalisieren.

Mitarbeiter*innen des Magistrats sowie Stakeholder wurden von Beginn an in den gesamten Prozess eingebunden, denn es sind die Menschen, die den Digitalisierungsprozess steuern und nutzen – und von ihm profitieren.

Jetzt beginnt ein umfassender Pilotbetrieb, bei dem die Anwendungen mit realen Projekten den neuen Prozess durchlaufen.

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BRISE Vienna

Thinking Digital Health Forward Foresight #20

Am 2. Juni 2022 findet „THINKING DIGITAL HEALTH FORWARD” Foresight #20 statt. Siegfried Meryn, Urban Innovation Vienna als Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien und die Stadt Wien laden gemeinsam zu einem Online-Event mit Vorträgen und anschließender Diskussion ein.

Termin: Donnerstag, 2. Juni 2022, von 18 bis 19.15 Uhr

Ort: Online

Programm

Liste mit dem Programm des Thinking digital health forward

Mit der Kooperation HEALTH.DigitalCity.Wien zeigt DigitalCity.Wien gemeinsam mit dem Initiator Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn und der Stadt Wien die brennendsten Fragestellungen rund um Future Tech und Digitalisierung im Gesundheitsbereich auf.

BRISE Vienna – Pilotbetrieb für digitale Baueinreichung ab Mai

Für das innovativste Digitalisierungsprojekt der Stadt Wien werden Pilot*innen gesucht.

BRISE Vienna entwickelt das bestehende digitale Baugenehmigungsverfahren weiter, revolutioniert das Verwaltungsverfahren und verkürzt das Bauverfahren. Reichen Sie Ihr Bauprojekt ein und werden Sie Teil eines modernen und richtungsweisenden Digitalisierungsprojekts der Stadt Wien.

Wenn Sie sich für den Pilotbetrieb interessieren, können Sie sich ab sofort unter brise@ma37.wien.gv.at bei den Ansprechpartner*innen der Baupolizei (MA 37) melden.

Der Pilotbetrieb startet mit Mai 2022 und endet im Dezember 2022.