9. Wiener Innovationskonferenz: „Zukunft smart gestalten“

Von 23. bis 25. Jänner 2024 dreht sich alles um aktuelle Trends am Technologie- und Innovationsstandort Wien. Unternehmer*innen und Expert*innen diskutieren auf Einladung von Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke über entscheidende Themen wie Quantentechnologie, Künstliche Intelligenz oder klimafreundliches Bauen für die Stadt der Zukunft.

Herausforderungen und Chancen

Die Veränderungen sind enorm. Die Herausforderung besteht darin, diese Entwicklungen zu verstehen und ihre Chancen optimal zu nutzen. Die Konferenz wirft einen Blick auf die Nutzung von Talenten und Qualifikationen, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der beruflichen Orientierung junger Menschen und deren Veränderungen durch den Einsatz neuer Technologien.

Diskussion und Vernetzung

Im Rahmen der Wiener Wirtschafts- und Innovationsstrategie WIEN 2030 werden Konsequenzen und innovative Lösungen zu Themen wie Produktion, Digitalisierung, Creative Industries und Gesundheit präsentiert.

Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit! Besuchen Sie das Event am 1. Tag im Wiener Rathaus oder vernetzen Sie sich an den weiteren Tagen bei virtuellen Meetings.

Die 9. Wiener Innovationskonferenz findet sowohl im Wiener Rathaus als auch online statt.

Anmeldung und Programm: innovationskonferenz-wien.at

30 Digitalisierungsprojekte vorgestellt

Die Digitalisierungsbroschüre der Stadt Wien (3 MB PDF) ist online abrufbar und stellt 30 Schlüssel-Projekte vor. Diese Projekte erleichtern bereits jetzt den Alltag der Wiener*innen oder sind aktuell in Entwicklung.

Digitale Lösungen für alle Lebensbereiche

Die große Bandbreite der Projekte wird in den 4 Themenfeldern Bürger*innen-Service, Klimaschutz, Gesundheit und Talente-Förderung zusammengefasst. Von vereinfachten Amtswegen über kluge Ampeln bis hin zu smart geregelten Warteschlangen in Notfallambulanzen begeistert die Broschüre mit einem bunten Strauß an innovativen Lösungen für die Zukunft.

Bereits bewährt hat sich etwa die Sag’s Wien App, mit der Bürger*innen rund um die Uhr Anliegen an die Stadtverwaltung melden können. Störungen, Gefahrenstellen oder auch Verunreinigungen gehören so mit wenigen Klicks der Vergangenheit an.

Digitale Leistungen als wichtige Stütze in der Krise

Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie stellten auch die digitalen Services der Stadt auf die Probe. Ob die reibungslose Anmeldung in Impfstraßen, die vorbildliche Abwicklung des Testprogramms „Alles Gurgelt“ oder die Entwicklung eines Online-Symptom-Checkers – die digitalen Leistungen der Stadt unter Federführung der Abteilung Wien Digital  (MA 01) haben sich als wichtige Stütze in der Krisenbewältigung ausgezeichnet.

Digitale Zukunft

Die Online-Services der Stadt wachsen weiter und damit auch die Aufgaben von Wien Digital. Um weitere innovative Projekte zu realisieren und die bestehenden Services zukunftssicher zu halten und auszubauen, werden immer wieder Fachkräfte gesucht: Aktuelle Stellenangebote

53. OGD-Phase

Im Zuge der 53. OGD-Release werden Daten der MA 20 – Energieplanung zur thermischen Grundwassernutzung veröffentlicht. Die MA 41 – Stadtvermessung gibt Daten zum „Luftbildplan 1986 Wien“ frei. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 19. Dezember 2023.

Lehrlinge von Wien Digital gewinnen Bundes-Hackathon

3 Lehrlinge von Wien Digital holten beim WKÖ Lehrlings-Hackathon einen sensationellen Doppelsieg: Mit ihrer App „Disprentice“ konnten sich Robert Skokic, Dominik Zmuda und Eren Aydin gegen ihre Mitbewerber*innen aus namhaften österreichischen Unternehmen durchsetzen. Sie überzeugten sowohl in der Kategorie „Apps4Apprentice – Experts“ als auch beim Community Award (Publikumsvoting).

Die App „Disprentice“ bietet eine Rabattplattform speziell für Lehrlinge. Dort finden die Lehrlinge exklusive Angebote und Rabatte von Unternehmen und können gleichzeitig alle paar Monate an einem Voting für die besten Angebotsideen teilnehmen. Die Gewinner des Votings erhalten eine Förderung von Disprentice. Diese wird aus einem Teil der über die Plattform generierten Einkäufe finanziert. Damit soll das Angebot weiter verbessert werden.

Lehrlings-Hackathon

Der Lehrlings-Hackathon ist ein Programmier-Event der Wirtschaftskammer-Organisation. Innerhalb eines Tages muss eine App konzipiert und so weit wie möglich programmiert werden. Der Lehrlings-Hackathon wird jedes Jahr zuerst auf Landesebene ausgetragen. Die besten Teams treten beim Bundes-Hackathon an, wo sie an ihren Apps weiterarbeiten.

Hochwertige Lehrlingsausbildung

Wien Digital setzt seit vielen Jahren auf eine umfassende, 3-monatige Grundausbildung in der eigenen Lehrlingsakademie und in einem speziellen Lehrlings-Entwicklungslabor. Bereits im 1. Lehrjahr werden die Lehrlinge in Projekte und Aufträge eingebunden.

Für die bei Wien Digital angebotenen Lehrberufe „IT-Systemtechnik“ und „Applikationsentwicklung, Coding“, aber auch für Themen wie IT-Sicherheit, die vielen digitalen Services und neue Projekte sucht Wien Digital immer wieder Verstärkung.


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Aktuelle Stellenangebote

Umfrage verlängert: Wiens OGD-Strategie gestalten

Die Stadt Wien lädt Sie herzlich dazu ein, an der Umfrage zur Open Government Data (OGD)-Strategie teilzunehmen. Diese Umfrage ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Evaluierung der OGD-Strategie der Stadt Wien und wird von der Universität für Weiterbildung Krems in Kooperation mit der Stadt Wien durchgeführt. Mit Ihrer Teilnahme an der Umfrage haben Sie die Möglichkeit, die Zukunft der OGD-Dienstleistungen in Wien mitzugestalten.

Was ist Open Government Data (OGD)?

Open Government Data bezieht sich auf die Idee, Regierungsdaten für die Öffentlichkeit transparent und frei verfügbar zu machen. Dies ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Bildungseinrichtungen, auf relevante Informationen zuzugreifen und diese für vielfältige Zwecke zu nutzen. OGD hat das Potenzial, Innovation, Transparenz und die Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Gesellschaft zu fördern. Die Stadt Wien setzt sich bereits seit einiger Zeit für die Bereitstellung von OGD-Daten ein, um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft und des Bildungsbereichs besser zu bedienen.

Warum Ihre Teilnahme wichtig ist

Durch Ihre Teilnahme an der Umfrage können Sie dazu beitragen, die Auswirkungen der OGD-Dienstleistungen auf die Bereiche Bildung und Wirtschaft besser zu verstehen. Ihre Meinung und Ihr Feedback sind von großer Bedeutung, da sie dazu beitragen werden, das Angebot der Stadt Wien im Bereich Open Government Data zu verbessern.

Wie Sie teilnehmen können

Die Umfrage ist einfach und anonym. Bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um Ihre Erfahrungen und Bedürfnisse im Zusammenhang mit Open Government Data mitzuteilen. Sie können bis spätestens den 30. November 2023 teilnehmen. Je nach Ihrer beruflichen Tätigkeit gibt es zwei separate Umfragen:

Umfrage für Unternehmer*innen

Umfrage für den Bildungsbereich

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Die Stadt Wien und die Universität für Weiterbildung Krems schätzen Ihre Mitarbeit sehr. Ihre Antworten werden dazu beitragen, die OGD-Strategie zu verbessern und die Weichen für eine transparentere und partizipativere Zukunft zu stellen.


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Open Government Data

ID Austria löst Handy-Signatur ab

Seit 5. Dezember 2023 wird die Handy-Signatur durch die neue, weiterentwickelte ID Austria abgelöst. Es werden keine neuen Handy-Signaturen mehr ausgestellt.

Um bei der Umstellung zu unterstützen, hat die Stadt Wien bereits Ende Oktober 2023 für die Bürger*innen Wiens eine Servicestelle im Wiener Rathaus eingerichtet.

Alle wichtigen Informationen zur ID Austria und zur Umstellung finden Sie auf ID Austria – Nachfolge der Handy Signatur (Digitales Wien).


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Häufige Fragen rund um ID Austria

ID Austria – oesterreich.gv.at

Cyber-Experte der Stadt Wien ist Staatsmeister im Hacken

Christian Mehlmauer ist einer der Expert*innen im Wiener Computer Emergency Response Team (WienCERT). Täglich arbeitet er für die Stadt Wien IT-Sicherheitskonzepte aus und setzt Maßnahmen gegen Sicherheitsbedrohungen.

Anfang Oktober 2023 holte sich Christian Mehlmauer bei der Austria Cyber Security Challenge (ACSC) in der offenen Klasse bereits zum 5. Mal den österreichischen Staatsmeister*innen-Titel. Dabei musste er beweisen, dass er auch bei komplexen Aufgaben, unter Zeitdruck und bei starker Konkurrenz Lösungen umsetzen kann.

Die Austria Cyber Security Challenge ist Österreichs größter „Hacker*innen-Wettbewerb“ und Sprungbrett für junge IT-Talente und IT-Security-Spezialist*innen. Beim Wettbewerb treten die Kandidat*innen in verschiedenen Klassen gegeneinander an, lösen knifflige IT-Security-Aufgaben und wehren Cyber-Angriffe ab.

Wiens Daten schützen

Die Daten der Wiener*innen werden im eigenen Rechenzentrum der Stadt gespeichert. Die MA 01 – Wien Digital setzt zahlreiche Maßnahmen, um einen Missbrauch dieser Daten zu verhindern.

Eine wichtige Rolle spielt dabei das Wiener Computer Emergency Response Team (WienCERT). Dieses Team befasst sich mit technischen und organisatorischen Fragen der IKT-Sicherheit und arbeitet dabei mit nationalen und EU-weiten CERTs zusammen. Das Team bietet nicht nur Expertise bei der Behandlung von Sicherheitsvorfällen, -risiken und -lücken an, sondern auch bei der Umsetzung von vorbeugenden Maßnahmen.

Für IT-Sicherheit, die vielen digitalen Services und neue Projekte sucht Wien Digital immer wieder Verstärkung: Arbeiten an der Digitalisierung – Aktuelle Stellenangebote

Nachlese: Open Data MeetUp Wien & Wein

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien lud am 28. September 2023 alle Interessierten ein, die offenen Datenschätze der Stadt und deren Nutzung kennenzulernen sowie über Open Data zu diskutieren:

  • Brigitte Lutz, Magistratsdirektion der Stadt Wien, präsentierte die Ergebnisse zur Umfrage “Zukunft Open Data MeetUp Wien”, neue Datensätze und Anwendungen sowie die Jahresbilanz der Open Government Data Wien Ideensammlung. Außerdem gab sie einen Ausblick auf die 2024 geplanten Events in Wien.
  • Herbert Hemis, MA 20 – Energieplanung, sprach über Energiegeodaten und Erdwärmepotenziale Neu.
  • Jessica Gatterer, Wiener Linien, stellte das „wienweite Bikesharing WienMobilRad“vor.
  • Michael Reichart, Bundesrechenzentrum (BRZ), präsentierte aktuelle Entwicklungen auf data.gv.at und opendataportal.at (BRZ).

 

Referent*innen beim Open Data MeetUp Wien & Wein

Referent*innen beim Open Data MeetUp Wien & Wein (von links.): Herbert Hemis (MA 20, Energieplanung), Jessica Gatterer (Wiener Linien), Brigitte Lutz (Magistratsdirektion der Stadt Wien), Michael Reichart (Bundesrechenzentrum)

 

Im Anschluss gab es für die Teilnehmer*innen Gelegenheit zum Netzwerken sowie Wein vom Weingut Wien Cobenzl zu verkosten.

Downloads

Open Data MeetUp Wien & Wein (2 MB PDF)
Energiegeodaten – Erdwärmepotenziale Neu (3 MB PDF)
Das wienweite Bikesharing WienMobilRad (1 MB PDF)

Projekt „Wien gibt Raum“ gewinnt eAward 2023

Am 16. Oktober 2023 wurde im T-Center in Wien der eAward 2023 verliehen. Besonders hervorstechend war das Projekt „Wien gibt Raum“, das in der Kategorie „Zusammenarbeit und Organisation“ ausgezeichnet wurde. Der eAward ist einer der bedeutendsten IT-Wirtschaftspreise in Österreich beziehungsweise im deutschsprachigen Raum.

eAward 2023: Große Bandbreite an IT-Themen ausgezeichnet

Wien gibt Raum: Ein innovativer Ansatz

In Wien nutzen zahlreiche Menschen öffentliche Flächen für Veranstaltungen, Märkte, Baustellen und Objekte. Bis vor Kurzem waren die Genehmigungsprozesse hierfür komplex und fragmentiert. „Wien gibt Raum“ hat das geändert, indem es eine kundenorientierte digitale Plattform entwickelte. Die Plattform vereinfacht und beschleunigt den gesamten Prozess, von der Beantragung bis zur Rückmeldung. Dabei spielen hochpräzise, dreidimensionale Geodaten eine entscheidende Rolle.

Innovation in der Organisation

Das Projekt hat nicht nur den digitalen Aspekt revolutioniert, sondern auch die Zuständigkeiten in der Verwaltung neu strukturiert und rechtliche Rahmenbedingungen modernisiert. Ein gemeinsames EDV-System wurde eingeführt, das die Kommunikation zwischen verschiedenen Abteilungen verbessert und die Prozesse effizienter gestaltet.

Bedeutung für die Smart City Wien

Die Jury des eAward 2023 erkannte die Bedeutung von „Wien gibt Raum“ für die Smart City Wien. Das Projekt vereinfacht die Nutzung des öffentlichen Raums und bietet Potenzial für neue Services. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für das engagierte Team hinter „Wien gibt Raum“ und ein Zeichen für die fortschreitende Digitalisierung im öffentlichen Sektor. „Wien gibt Raum“ weist den Weg in eine vielversprechende digitale Zukunft für die Stadt Wien.

Über den eAward

Der eAward zeichnet Projekte aus, die digitale Exzellenz und Innovation in verschiedenen Kategorien fördern. Die Preisträger des eAward setzen Standards für digitale Transformation und zeigen, wie Technologie die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Verwaltung nachhaltig beeinflusst.

„Wien gibt Raum“ ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie der eAward digitale Spitzenleistungen würdigt und inspiriert.


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Wien gibt Raum

KI-Kompass für Bedienstete der Stadt Wien

Generative Künstliche Intelligenz (KI), wie ChatGPT, ist seit Monaten in aller Munde. Der Magistrat der Stadt Wien hat sich schon früh mit diesem und anderen KI-Themen auseinandergesetzt. Dabei werden im Sinne des Digitalen Humanismus neue Technologien auf Basis der Grundsätze eines wertebasierten und verantwortungsvollen Verwaltungshandelns eingesetzt.

Mit dem „Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer künstlicher Intelligenz (KI)“ wurden wesentliche Grundsätze für den dienstlichen Gebrauch formuliert.

Aus dem Kompass:

Im Sinne des Digitalen Humanismus erfordert es das Ziel, Wien zur „Digitalisierungs-Hauptstadt“ mit dem Mensch im Mittelpunkt zu machen, mit generativer KI bewusst umzugehen und die Chancen, die diese bietet, aktiv zu nutzen. Diese Unterlage soll dabei als Kompass dienen, damit wir uns als Mitarbeiter*innen der Wiener Stadtverwaltung auf eine verantwortungsvolle Nutzung von generativen KI-Werkzeugen ausrichten.

Download

Kompass für den dienstlichen Umgang mit generativer Künstlicher Intelligenz (KI) (33 KB PDF)

Compass for the use of generative artificial intelligence (AI) (33 KB PDF)

Wesentliche Prinzipien für die Bediensteten der Stadt im Umgang mit KI

Im Fokus steht das Grundprinzip Eigenverantwortung mit Erfahrung und Sachverstand.

Grundsätze im Zusammenhang mit dem Umgang mit generativer KI:

  • Bei der Verwendung von KI-generierten Inhalten trägt der Mensch die Verantwortung.
  • Generative KI kann in der öffentlichen Verwaltung Arbeitsprozesse unterstützen, vereinfachen und beschleunigen.
  • Auf einen rechtskonformen Umgang mit sensiblen beziehungsweise personenbezogenen Daten und dem Amtsgeheimnis ist zu achten.
  • Die transparente Kennzeichnung der Verwendung mittels KI-erstellter Inhalte nach außen ist erforderlich.
  • Austauschformate für Mitarbeiter*innen sind etabliert.
  • Inhalte sind kritisch zu hinterfragen und auf Nachvollziehbarkeit zu prüfen, etwa KI-generierte Deepfakes.

Entstehungsgeschichte

Im ersten Quartal 2023 startete unter der Leitung der Magistratsdirektion das AI-Kompetenznetzwerk, bestehend aus Vertreter*innen der Magistratsdirektion, mehreren Magistratsabteilungen und des WIGEV. Das Kompetenznetzwerk setzt sich mit verwaltungsbezogenen Fragen in Bezug auf KI interdisziplinär auseinander.


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