Rückblick: ODD Vienna 2023

49. Open Data MeetUp Wien

Alle an Open Data Interessierten waren am 15.12.2022 eingeladen, die offenen Datenschätze der Stadt Wien kennenzulernen und Neuigkeiten zu Open Data aus Wien, Österreich und darüber hinaus zu erfahren.

Hier ist die Nachlese abrufbar: 49. Open Data MeetUp Wien

Folgende Präsentationen fanden darüber hinaus statt:

Save the Date: Zum 50. Jubiläum der Open Data Phasen wird am 30. März 2023 ein Jubiläums-MeetUp im Wiener Rathaus stattfinden.

49. OGD-Phase

Im Rahmen der 49. OGD-Release wurden Datensätze aktualisiert. Die MA 23 hat zusätzlich 5 neue Datensätze veröffentlicht. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 20. Dezember 2022.

Stadt Wien-App: Bereits über 300.000 Downloads

Sie weiß, was in der Stadt los ist, wo der nächste Spielplatz ist oder ob das Wetter morgen passt. Und sie ist erfolgreich: Mehr als 300.000 mal wurde die Stadt Wien-App bereits heruntergeladen. Seit der letzten großen Release haben sich nicht nur die Stabilität und Erscheinungsbild erheblich verbessert. Auch der Ansatz der Umbrella-App – also der zentrale Zugang zu mobilen Services über eine statt viele Apps – macht sich bezahlt. Der nächste Schritt wird die Verknüpfung zu personalisierten Services sein.

Kampagne verleiht der App persönliches Gesicht

Eine gute Gelegenheit, der App mit einer Kampagne noch einmal Schub zu verleihen. Neues Testimonial ist die aus den „Vorstadtweibern“ bekannte Martina Ebm.  Sie schlüpft in die Rolle der App und wird sympathische und smarte Begleitung für das Leben in der Stadt.

 

TV-Star Martina Ebm mit der Stadt Wien-App

TV-Star Martina Ebm mit der Stadt Wien-App

 

Wiener*innen begegnen dem neuen Werbegesicht für die Stadt Wien-App seit Ende Oktober auf City Lights, Digital Media Screens und einer gebrandeten Bim sowie in Print-Anzeigen, im TV und auf Social Media.

Mehr Informationen zur App: wien.gv.at/live/app

Zum Werbespot: YouTube

BRISE Vienna gewinnt eAward 2022

Bei der Verleihung des Wirtschaftspreises eAward am 10. Oktober 2022 wurden die besten Projekte aus Wirtschaft und Verwaltung prämiert. BRISE Vienna wurde in der Kategorie „Zusammenarbeit und Organisation“ ausgezeichnet.

Seit 2005 wird der eAward jährlich verliehen. Im Fokus stehen Themen und Projekte, die den technologischen Wandel der Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung besonders gut zeigen. Aus 40 nominierten Projekten wurden 11 Projekte ausgezeichnet.

Gruppenfoto mit den Teilnehmenden der Verleihung des eAwards 2022

Teilnehmer*innen der eAward-Verleihung 2022

BRISE setzt neue Maßstäbe

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt BRISE Vienna überzeugte die Jury mit beschleunigten Prozessen und optimierten Unterlagen im Baugenehmigungsverfahren. Dabei werden künstliche Intelligenz, Augmented Reality und BIM-3D-Gebäudemodellierung mit einem digitalen Verfahren kombiniert. Die Vernetzung aller Projektbeteiligten ermöglicht zu jedem Zeitpunkt digitalen Zugang und Projekt-Transparenz, unterstützt Mitarbeiter*innen in der Verwaltung und verbessert die Partizipation von Bürger*innen. Die Ergebnisse:

  • Qualität der Projektanträge steigt
  • Zeitersparnis von bis zu 50 %
  • Kosten und Ressourcen werden eingespart

„Eine Auszeichnung wie den eAward 2022 für die Stadt Wien zu gewinnen, ist eine große Ehre und Freude. Speziell freut es mich für die vielen Mitarbeiter*innen des BRISE-Projektes, die hier tagtäglich vollen Einsatz für die Zukunft der Stadt Wien zeigen. Gleichzeitig bestärkt es uns auf unserem Weg zur modernen innovativen Verwaltung der Zukunft und spornt an, den Platz im Spitzenfeld der globalen Digitalisierungshauptstädte weiter auszubauen“, so Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál.

Stellvertretend für das BRISE-Projektteam nahmen Werner Tomsik (Magistratsdirektion, Büro CIO), Beatrix Rauscher (Gruppenleiterin der Baudirektion) und Thomas Mayer (Leiter Services Managementsysteme und IKT der Baudirektion) den Preis entgegen.

Weitere Informationen

BRISE Vienna

Report: eAward 2022

Digital Girls Hackathon Wien 2022

Am 8. und 9. September 2022 nahmen insgesamt 53 Schülerinnen aus 5 Wiener Schulen im Alter von 13 bis 14 Jahren am Digital Girls Hackathon im A1 Headquarter teil. In Teams programmierten die Schülerinnen mit Scratch Mini-Spiele zum Thema „So wird Wien nachhaltiger!“. Mentor*innen vom DaVinciLab gaben Tipps beim Game Design und Programmieren.

Teilnehmende des Digital Girls Hackathon 2022 sitzen in kleinen Gruppen an Tischen und arbeiten an ihren Projekten

Teilnehmerinnen des Digital Girls Hackathon 2022 arbeiten in Teams an ihren Projekten.

Am 2. Tag stellten die 17 Teams ihre Spiele einer Jury vor. Ob „Avery saves the forest“, „Dosen in der Donau“, „Max der Mülltrenner“ oder „Super-Angela für Gleichberechtigung“, um nur ein paar zu nennen: Die Jurymitglieder zeigten sich begeistert von den kreativen Geschichten, der durchdachten Konzeption und technischen Umsetzung der Spiele.

Gruppenfoto mit den Teilnehmerinnen des Digital Girls Hackathon 2022

Teilnehmerinnen des Digital Girls Hackathons

Zum Abschluss gab es viel Applaus, Urkunden und Kinogutscheine für alle Teilnehmerinnen. Das Interesse an der IT wurde definitiv geweckt, denn beim Gruppenfoto am Ende wollten die Mädchen wissen, wann sie wieder bei einem Hackathon mitmachen können.

Die Siegerinnenehrung findet im Rahmen der Digital Days 2022 am 19. Oktober statt.

Weitere Informationen

Digital Girls Hackathon Wien 2022 – YouthHackathon

Digital Girls Hackathon Wien – DigitalCity.Wien

BRISE-Pilot*innen – Vorreiter*innen der digitalen Baueinreichung

Die Stadt Wien und ihre Partner*innen haben in den letzten 2 Jahren intensiv daran gearbeitet, einen radikal neuen Ansatz für eine schnellere Erteilung von Baugenehmigungen zu entwickeln. Dazu wurden eine Reihe digitaler Tools und Technologien nahtlos miteinander verbunden. Die Hauptbausteine von BRISE-Vienna sind fertiggestellt. Der Pilotbetrieb des neuen digitalen Baugenehmigungsverfahrens ist angelaufen.

Um das neue System auf Herz und Nieren zu prüfen, braucht es sogenannte Early Adopters, also Menschen und Projekte, die technische Innovationen und Errungenschaften gerne vor allen anderen testen. Ihre Erfahrungen und Rückmeldungen sind für die Evaluierung, Optimierung und Implementierung der digitalen Baugenehmigung in die Praxis von zentraler Bedeutung.

Zu sehen ist Stadträtin Kathrin Gaál mit den Pilot-Teilnehmer*innen des Projekts BRISE Vienna im Wiener Rathaus.

Auf Einladung von Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál trafen sich die Projektpartner*innen im Wiener Rathaus. (1. Reihe v.l.n.r. Thomas Mayer (Stadtbaudirektion Stadt Wien), Bernhard Jarolim (Baudirektor Stadt Wien), Vizebürgermeisterin und Wohnbaustadträtin Kathrin Gaál, Klemens Himpele (CIO Stadt Wien), Werner Tomsik (Magistratsdirektion Stadt Wien)

BRISE-Pilot*innen

Mehr Informationen

BRISE-Vienna

48. OGD-Phase

Mit der 48. Open Data Release veröffentlicht die Stadtarchäologie Wien Daten zu den Standorten ehemaliger Synagogen. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 30. September 2022.

Kick-off für die Digitale Agenda 2030

Mitte September 2022 fand im Museumsquartier Wien die Kick-off Veranstaltung zur Weiterentwicklung der Digitalen Agenda 2030 der Stadt Wien statt. Dabei wurden die Weichen für die  kommenden Jahre und die Vereinfachung des Alltags für Wiener*innen in den Vordergrund gestellt.

Zusammen mit Vertreter*innen der Stadt Wien, Akteur*innen der Digitalwirtschaft sowie wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten wurden neue Ideen für die digitale Entwicklung der Stadt gesammelt. Die Erkenntnisse werden anschließend von Expert*innen ausgearbeitet und in einem partizipativen Prozess gemeinschaftlich abgestimmt.

„Digitalisierung ist ein Instrument und kein Selbstzweck. Sie muss den Bürger*innen in Wien nutzen, indem die Dinge hinterher leichter sind als vorher“, betonte die für Digitalisierung zuständige Stadträtin Ulli Sima zum Auftakt der Neuentwicklung der Digitalen Agenda. „Die Digitalisierung aller Lebensbereiche ist eine umfassende Herausforderung. Die Digitale Agenda ist zugleich Strategiepapier und laufendes Arbeitsdokument. Mit zum Beispiel der ‚Sag’s Wien‘-App zeigen wir als Stadt Wien, wie wir uns Digitalisierung vorstellen – sie muss konkrete Lösungen bieten, um das Leben der Menschen zu verbessern und zu erleichtern. Wir arbeiten an einer Agenda, die den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt“, so Digitalisierungsstadträtin Sima.

Ziel ist die konkrete Vereinfachung von Behördenkontakten in Wien und die effizientere Aufgabenerledigung in der Verwaltung. Der Fokus liegt dabei auf einem menschenzentrierten Ansatz, der die hohe Wiener Lebensqualität auch in die digitale Sphäre übersetzt.

Stadträtin Sima und drei Männer bei einer Veranstaltung

MD-Stv. Mag. Wolfgang Müller, Digitalisierungsstadträtin Ulli Sima, NEOS Digitalisierungssprecher Stefan Gara und CIO Klemens Himpele, Copyright: PID/Christian Fürthner

Partizipativer Prozess

„Dass mehr als 140 Vertreter*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Technologie und Forschung an der heutigen Auftaktveranstaltung teilgenommen haben, zeigt das enorme Interesse für ein Digitales Wien“, resümierte Klemens Himpele, CIO der Stadt Wien, den Auftakt.

Im Zuge des Events wurden die Kernthemen digitale Bildung, digitale Verwaltung, Digitalpolitik, Klima und Nachhaltigkeit, digitale Gesundheit, digitale Arbeit und Wirtschaft sowie digitale Infrastruktur diskutiert. Durch den Austausch in Kleingruppen konnten Herausforderungen, Visionen und Wünsche der Teilnehmer*innen erfolgreich abgeleitet werden. In den kommenden Monaten werden die Erkenntnisse des Kick-offs in Kernteams zusammen mit Vertreter*innen der Stadt Wien, Expert*innen und Partner*innen ausgearbeitet. Anschließend werden sie in einem partizipativen Prozess gemeinschaftlich abgestimmt. Das Ziel der Digitalen Agenda ist, ein verbindliches Leitdokument für die digitale Entwicklung der Stadt Wien zu legen und im Frühjahr 2023 im Gemeinderat zu beschließen.

Publikum bei einem Vortrag

Expert*innen aus Verwaltung, Wirtschaft, Technologie und Forschung begleiten den Prozess zur Neugestaltung der Digitalen Agenda. Copyright: UIV/Jakub Han

Mehr Informationen

Digitale Agenda – Wiens Strategie für Digitalisierung

 

 

Nachlese 48. Open Data MeetUp

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien lud am 29. September 2022 alle Daten-Interessierten ein, die neuen Datenschätze und Anwendungen der Stadt kennenzulernen.

Gastgeber waren die Wiener Linien.

Es wurden die neuen Daten der 48. Open Data Phase Wien, das Resümee über die OGD-Ideensammlung, sowie ein Ausblick in die nächsten 10 Jahre präsentiert.

Ein Einblick in die neue Version von data.gv.at wurde ebenfalls gegeben.

Hier ist die Nachlese zu finden.