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Umfrage: Zukunft Open Data MeetUp Wien

Das Open Data MeetUp Wien ist seit Jahren eine wichtige Plattform für den Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ideen im Bereich offener Daten und Open Government in Wien. Doch wie geht es nun weiter? Seit 2011 vernetzt das Open Government Kompetenzzentrum Wien regelmäßig Entwickler*innen, Datenanalyst*innen, Wissenschaftler*innen und interessierte Bürger*innen, um über verschiedene Themen im Bereich Open Data zu sprechen. In diesem Jahr fand bereits das 50. Open Data MeetUp Wien statt, und es stellt sich die Frage, wie es mit der Veranstaltung weitergehen soll.

Um eine klare Vorstellung davon zu bekommen, was die Community sich wünscht und welche Erwartungen an das MeetUp gestellt werden, startete die Stadt Wien eine Umfrage. Diese bestand aus fünf Fragen und war anonym. Die Fragen betrafen unter anderem die Häufigkeit der Veranstaltung und welche Themen zukünftig behandelt werden sollen.

Nach reger Beteiligung ist die Umfrage mittlerweile abgeschlossen.


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Rückblick: 50. Open Data MeetUp Wien

Daten feiern Jubiläum

Am 30. März 2023 kamen etwa 70 Personen in den Wappensaal des Wiener Rathauses, um das 50. Jubiläum der Open Data Phase in Wien zu feiern. Dabei wurden Erinnerungen an die ersten Datenveröffentlichungen im Jahr 2011 geteilt, die neuen Datensätze der 50. Open Data Phase präsentiert und die Erfolge gemeinsam gefeiert.

Brigitte Lutz und Gerhard Hartmann moderierten die Veranstaltung und boten einen Rückblick sowie Berichte zur 50. Open Data Phase in Wien, bevor verschiedene Rednerinnen und Redner das Mikrofon ergriffen. Lionel Dorffner (MA 41) sprach über den neuen Schrägluftbilder Download, Lothar Eysn (MA 41) präsentierte die Kappazunder Befahrungsdaten 2020, Sabine Potzmann (MA 48) sprach über WC Anlagen bis zum Mist ABC und Richard Nowak (MA 37) präsentierte den neuen Datensatz „Adressen Standorte Wien“, der ab dem 21. April 2023 auf data.gv.at zur Verfügung stehen wird. Wolfgang Jörg gab Einblicke in basemap.at, das meistgenutzte Open Data Produkt Österreichs, und Simon Hofer präsentierte das neue Angebot an offenen Daten des Parlaments.

Bilder © Stadt Wien/Sebastian Florczyk,Wolfgang Jörg

 

Die Veranstaltung gab auch Anlass für bemerkenswerte Aussagen: Johann Mittheisz erklärte, dass Daten ein wertvoller Rohstoff seien und dass man gemeinsam einen Mehrwert für Wien schaffen sollte. Wolfgang Jörg hob die Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg hervor und Patrick Wolowicz lobte die Arbeit der Stadt Wien im Bereich Open Data. Anita Graser berichtete, dass sie wohl jeden Geodatensatz von OGD Wien heruntergeladen habe und Jörg Neumayr bedankte sich bei den Data Experts der Dienststellen, Kooperationspartner*innen und der Open Data Community.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die 700. Open Data Anwendung auf data.gv.at ausgezeichnet. Die Anwendung mit dem Titel „Wie weit?“ wurde von Stefan Wagner eingereicht und analysiert, wie weit man innerhalb von 30 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Wiener Linien und ÖBB kommt, basierend auf Open GTFS Daten.

Insgesamt war das 50. Open Data Jubiläums-MeetUp in Wien ein Erfolg und ein wichtiger Meilenstein in der Open Data Bewegung der Stadt.

Präsentationen (PDF) der einzelnen Programmpunkte


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Rückblick: ODD Vienna 2023

Open Data Day 2022 – Datenspaziergang in Wien

Am 4. März fand anlässlich des internationalen Open Data Day jeweils am Vor- und Nachmittag ein Datenspaziergang statt.

Stadtplan-Datenspaziergang am Vormittag

Der erste Datenspaziergang fand von 10 bis 12 Uhr im 2. Bezirk statt. Die Organisation erfolgte durch Elisabeth Karaca und Corona Davit-Gsteu von der Gebietsbetreuung Stadterneuerung. Schüler*innen der Offenen Neuen Mittelschule Max-Winter-Platz nahmen am Datenspaziergang teil.

Thematisch orientierte sich der Datenspaziergang am Stadtplan, welcher verschiedene Daten der Stadt enthält. Zu Beginn wurde dieser am Beispiel des Max-Winter-Parks mithilfe eines Tablets demonstriert. Zusätzlich gibt es 4 weitere Stadtpläne mit jeweils spezifischen Informationen zu den Themen Kulturgut, Umweltgut, Flächenwidmung, Daten und Nutzung ViennaGIS.

Fahrradfahren in Daten

Anzeige der Radfahrenden an einem Tag und im Jahr 2022

Radzählstelle am Praterstern

Als Nächstes ging es zur Citybike-Station am Praterstern. Zum 1. April startet das Nachfolgesystem von „Citybike Wien“, namentlich „WienMobil Rad“, übernommen durch die Wiener Linien. An den verschiedenen Stationen können Fahrräder ausgeliehen und anschließend an jeder beliebigen Station wieder abgegeben werden. Auch diese Stationen sind im oben genannten Stadtplan ersichtlich. Die Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) präsentierte die Radzählstelle am Praterstern. Durch ein Magnetfeld im Boden werden vorbeifahrende Radfahrer*innen erfasst. Die Zählwerte können über data.wien.gv.at heruntergeladen werden. Im Winter sind es in etwa 1.500 bis 1.800 Radfahrer*innen im Monat, während es im Sommer bis zu 6.000 Radfahrer*innen monatlich sind.

Daten über Bäume und Kultur im Stadtplan

Gedenktafel mit Bild einer Synagoge

Gedenktafel der ehemaligen Synagoge in der Zirkusgasse

Außerdem ist der Baumkataster im Stadtplan Umweltgut unter „Bäume und Grünflächen in Wien“ zu finden. Hier erhält man zu jedem beliebigen Baum Informationen über die Baumart, den Stammumfang, das Pflanzjahr et cetera.

Die letzte Station war eine ehemalige Synagoge in der Zirkusgasse 22. Der Stadtplan Kulturgut enthält unter anderem Informationen zu Synagogen, ehemaligen Wasserleitungen, archäologischen Funden sowie Burgen und Schlössern. Hierüber ist beispielsweise auch die oben genannte ehemalige Synagoge zu finden.

 

Datenspaziergang am Nachmittag

Am Nachmittag fand zwischen 14 und 16 Uhr ein öffentlicher Datenspaziergang statt, organisiert durch die Abteilung Wien Digital (MA 01), Gerhard Hartmann und Ivan Plieger.

Mann mit Megafon

Station beim Datenspaziergang

Mehrere Dienststellen präsentierten die von Ihnen veröffentlichten Open Government Data. Unter anderem spielte dabei die Plattform data.gv.at mit über 37.000 Datensätzen eine große Rolle. Die Plattform wurde durch das Bundesrechenzentrum vorgestellt.

Am Datenspaziergang beteiligten sich mit Präsentationen neben dem Bundesrechenzentrum die Abteilungen Stadtvermessung (MA 41), Wiener Stadtgärten (MA 42), Wienbibliothek im Rathaus (MA 9), Wiener Gewässer (MA 49), Wiener Wasser (MA 31), Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46), die Wiener Linien und die Parlamentsdirektion.

Daten über Bäume, Fahrpläne, für den Hochwasserschutz und Radfahrer*innen

Als Open Government Data stehen unter anderem der Baumkataster, Hundezonen, Spielplätze sowie Feuerhydranten, Monumental- und Trinkbrunnen zur Verfügung. Es können jeweils die Standorte und verschiedene weitere Informationen eingesehen werden. Wer einen Hund hat, kann zum Beispiel herausfinden, wo es Hundetränken gibt oder ob eine Hundezone eingezäunt ist und sich somit für eine geeignete Umgebung entscheiden.

Gruppe von Menschen auf einer Brücke

Teilnehmer*innen des Datenspaziergangs

Weiterhin gibt es 12 Themenradwege in Wien, mehrere Mountainbike-Strecken und andere interessante Informationen für Radfahrer*innen, welche online einsehbar sind.

Außerdem wird beispielweise der Grundwasserspiegel einer Messstelle bei der Kennedybrücke veröffentlicht. Dieser wird durch die Abteilung Wiener Gewässer erhoben, welche alle Fließgewässer in Wien in einem Gewässernetz erfasst und anhand einer ID identifizierbar macht. Dies dienst dem Hochwasserschutz.

Die Wiener Linien veröffentlichen ihre Fahrplandaten wie zum Beispiel Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Die Daten werden wöchentlich aktualisiert, wodurch auch aktuelle Baustellen oder Ähnliches ersichtlich sind.

Historische Daten

Die Plattform „Wien Geschichte Wiki“ bietet verschiedene historische Informationen. Neben dem umfangreichen Bestand der Wienbibliothek im Rathaus werden so viele Daten beziehungsweise Informationen wie möglich online zur Verfügung gestellt. Die Betreuung erfolgt durch den Magistrat, es handelt sich jedoch um eine Mitmach-Plattform. Jede*r kann sich registrieren und mitmachen. Um die Seriosität zu gewährleisten, erfolgt vor Freischaltung eine Qualitätssicherung.

Ein Mann mit einem Megafon, eine Frau mit einer Tafel, in Hintergrund ein Denkmal

„Wien Geschichte Wiki“-Station des Datenspaziergangs

Schwierigkeiten und Nutzen der Daten

Zuletzt ging die Parlamentsdirektion auf die Schwierigkeiten zum Thema Open Government Data ein: Datenschutz und Umsetzbarkeit. Beispielsweise ist für die Veröffentlichung von Stellungnahmen zu Gesetzgebungsprozessen eine Zustimmung notwendig. Diese Zustimmung kann durch die Betroffenen jederzeit widerrufen werden, wodurch eine allzeitige Verfügbarkeit nicht gewährleistet werden kann. Unter anderem ist die technische Umsetzbarkeit zu beachten, welche die Veröffentlichung von Daten in verschiedener Weise erschweren kann.

Vor diesem Hintergrund wird weiterhin versucht, möglichst viele Daten zu veröffentlichen, um den Nutzen für Wirtschaft, Forschung, Bürger*innen und mehr zu steigern.

45. OGD-Phase

Mit der 45. Release der Open Government Daten stellt die Stadt Oldenburg einen 3D-Druck der Hofburg Wien mittels STL-Datei zur Verfügung. Zugrunde liegen die Daten des generalisierten Dachmodells (LOD2) der Stadt Wien. Im Rahmen der OGD-Release wurde der Gendering Wortkatalog Wien um aktuelle Worttabellen erweitert. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 17. Dezember 2021.

Nachlese 45. Open Data MeetUp

Es weihnachtet – auch datenmäßig: Die Ressourcen des Datensatzes Weihnachtsmärkte und Silvesterstände Standorte Wien wurden aktualisiert.

Bei einem vorweihnachtlichen MeetUp am 16. Dezember wurden neue Datenschätze und die Visualisierung von Open Data mit Vienna Viz präsentiert. Weiters wurde ein Rückblick auf das Jubiläumsjahr 2021 „10 Jahre Open Data Wien“ gemacht und eine Vorschau auf die nächsten 10 Jahre Open Data geboten.

Hier finden Sie die Präsentationen mit weiteren Hinweisen aus dem Chat des MeetUp:

Nachlese zum 45. Open Data MeetUp

ViennaViz – Visualisierungen für OGD Wien

 

4. Wiener Daten Schmankerl

Nachlese 44. Open (Gov) Data MeetUp

Das Open Government Kompetenzzentrum Wien informierte am 23.9.2021 über das Open Data Angebot der Stadt Wien und darüber hinaus:

44. OGD-Phase

Mit der 44. Release der Open Government Daten veröffentlicht die Abteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) den „Dachkataster Wien“. Die Stadtvermessung stellt den „Kappazunder Testdatensatz 2020 Wien“ online. Eine Auflistung aller neuen Datensätze sowie der Änderungen findet sich im Changelog vom 24. September 2021.

Digital Days 2021

Die Digital Days 2021 finden am 18. und 19. Oktober 2021 sowohl vor Ort am Erste Campus, als auch als Onlinekonferenz statt. Unter dem heurigen Motto „Genial Digital: Das nachhaltige Wien!“ diskutieren Expert*innen und Publikum das Zusammenspiel von Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der smarten Stadtentwicklung. Die Digital Days sind eine gemeinsame Veranstaltung der Stadt Wien, DigitalCity.Wien und Urban Innovation Vienna, ein Unternehmen der Wien Holding, in Kooperation mit der Erste Bank.

Schwerpunkte

Die Vorträge und Paneldiskussionen drehen sich um die Themen Bewusstseinsbildung und Beteiligung; Wohnen, Bauen und Ressourcenmanagement; internationale Vernetzung und Austausch; Kosten, Nutzen und Wirkung von Zukunftstechnologien; Logistik und Mobilität, sowie Arbeit und Produktion – immer im Hinblick auf das Hauptthema der Veranstaltung: Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Copyright: Urban Innovation Vienna/David Bohmann

Programm

Heuer wird es einen Mix aus Keynotes, Diskussionen und Vorträgen von Expert*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft geben. Dazu werden viele Möglichkeiten zum Austausch geboten. Die Teilnehmer*innen können sich online und offline vernetzen, sowie Ideen und Erfahrungen teilen. 10 Jahre Open Data Wien, interaktive Formate wie Workshops für Schüler*innen und Fachexpert*innen und der Digital Girls Hackathon Wien runden das Programm ab.

Das Programm wird auf der Veranstaltungshomepage laufend aktualisiert.

Hedy Lamarr Preis 2021

Zum Abschluss des zweitätigen Events verleiht die Stadt Wien gemeinsam mit der DigitalCity.Wien den Hedy Lamarr Preis. Mit ihm werden heuer bereits zum vierten Mal Frauen in Österreich für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der IKT-Forschung ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden sieben Forscherinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis nominiert.

Teilnahme

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter https://didays.digitalcity.wien ist erforderlich.

Weiterführende Informationen

DigitalCity.Wien